Kundenrezensionen zu 'Buffy (Staffel 8): Buffy The Vampire Slayer, Staffel 8, Bd. 2: Wie tötet man eine Jägerin?: Bd 2'
Leider total daneben! (10. August 2008)
Die zwei Sterne vergebe ich nur, weil ich froh bin, endlich mal wieder etwas von Buffy - Im Bann der Dämonen zu sehen. :)Ansonsten ist das ganz einfach nur daneben! Schlecht gezeichnet, alberne Sprüche und einfach nur LANGWEILIG!
Eigentlich wollte ich nach dem 1. Band schon aufhören, habe mir aber den 2. auch noch gekauft, da darin (wie auf dem Cover zu erkennen) mein Lieblings-Buffy-Charakter Faith vorkommt. Half aber leider nichts. Schade eigentlich um das Geld, denn besonders billig ist das ganze ja auch nicht.
Gleicht wirklich den besten (Doppel-)Folgen der TV-Serie. Lesen! (1. August 2008)
Buffy-Fans, die vom ersten Teil der Reihe noch nicht hunderprozentig überzeugt waren, können hier bedenkenlos zugreifen, denn "Wie tötet man eine Jägerin" trifft den Ton der Fernsehserie so exakt, dass einem das Herz ganz weich wird!Bereits zu Beginn merkt man der Geschichte an, dass Comicautor Vaughn - schreibtechnisch ein Buffy-Neuling - ein hervorragendes Gespür für die einzelnen Figuren (allen voran Faith) hat. Die Charakterisierungen in Wie tötet man eine Jägerin" sind auf den Punkt und beeindruckend treffend, mehr noch, es gelingt Vaughn, die Entwicklung seiner Protagonisten sogar glaubwürdig weiterzuführen. So trifft der zweite Band der neuen Buffy-Reihe wesentlich exakter den Ton der TV-Serie als der Debüt-Sammelband, obwohl dieser von Serienerfinder Whedon selbst verfasst wurde. Die Dialoge klingen" tatsächlich, als würden sie direkt aus einer Fernsehepisode stammen.
Während sich über den ganzen Erdball verteilt die vor nicht allzu langer Zeit erwachten Jägerinnen zu kleinen Gruppen zusammengefunden haben, um mit vereinten Kräften den Mächten der Dunkelheit schlagfertig zu trotzen, tut eine Jägerin das, was sie schon immer getan hat: Faith vertraut niemandem, außer sich selbst, und bleibt eine Einzelgängerin.
Ausgerechnet Buffys früherer Wächter Giles ist es, der sie eines Tages kontaktiert und ihr ein unerwartetes, aber interessantes Angebot unterbreitet: Einen letzten Auftrag soll Faith als Jägerin noch für ihn erfüllen. Im Gegenzug dazu wird er ihr neue Papiere, eine neue Identität - und damit einen Neuanfang ermöglichen, fern von allen Fehlern der Vergangenheit.
Es ist ein Auftrag, für den die scheinbar skrupellose Faith geeigneter sein mag als alle anderen. Giles bittet sie, eine andere Jägerin zu töten.
Es macht Spaß, Faith dabei zuzusehen, wie sie für ihren Auftrag Undercover in die britische High Society eintaucht - etwas, für das sie eigentlich denkbar ungeeignet scheint - und, je besser sie ihr Opfer kennenlernt, mit sich kämpft, ihren eigenen Instinkten zu trauen, die sie früher bereits oftmals in die Irre geleitet haben. Das Aufeinanderprallen zwischen ihr und Buffy verläuft ebenso emotional, und aktionreich, wie man das aus Serienepisoden gewohnt ist und Vaughn gelingt es, eine explosive Geschichte mit unvermutetem Ende zu erzählen, die sowohl auf dem humoristischen, als auch auf dem dramatischen und düsteren Level funktioniert - etwas, das Buffy immer ausgezeichnet hat.
Das eigentliche Highlight des Bandes, welches aus diesem "Nice to have"- einen "Must have"-Artikel macht, ist das von Joss Whedon verfasste Kapitel "Überall und nirgends", in dem Buffy und Willow einen Dämonen aufsuchen, um herauszufinden, wer sich hinter dem mystischen Namen "Dämmerung" verbirgt. Im Verlauf dieses Abenteuers wird nicht nur klar, was sich zwischen der letzten Folge der TV-Serie und dem ersten Band der Comic-Reihe ereignet hat, wir erhalten außerdem einen wagen prophetischen Ausblick auf das, was noch auf uns zukommt. Beim Schreiben von "Überall und nirgends" war Whedon wieder in Hochform. Auch wenn Buffy in einer winzigen Szene nicht wirklich überzeugt (man erfährt, wie die Jägerinnen ihre Basislager finanziell unterhalten), ist die Episode perfekt:
Sie treibt den Episodenübergreifenden Handlungsbogen um "Dämmerung" voran und ist dennoch sehr charakterzentriert. Sie gibt Willow und Buffy eine Basis, sich auf sehr persönlicher Weise wieder aneinander anzunähern, komische, tragische und spannende Momente wechseln sich ab. Darüber hinaus erweitert Whedon die Serien-Mythologie um die interessante Figur einer "Aufpasserin" (auch wenn die deutsche Übersetzung des englischen "minders" etwas holprig klingt).
Rein äußerlich hat sich der Panini-Verlag mit der Produktion des 128 Seiten starken Softcovers wie gewohnt Mühe gegeben: Ein edel wirkendes Klapp-Cover und eine gute Papier- und Druckqualität rechtfertigen den Preis. Die Übersetzung kommt zwar nicht an das wohl unerreichbare Original heran, ist aber um einiges besser als die deutschen Synchrontexte, mit denen Pro7 uns früher malträtiert hat. Eine Kurz-Bio über Joss Whedon, eine Covergalerie, die auch sämtliche der wunderbaren Titelillustrationen der fantastischen Jo Chen enthält sowie ein zweiseitiger Abriss der bisherigen Handlung im redaktionellen Teil runden den Sammelband ab.
Unbedingt kaufen!
Dramatik, Humor, Action (31. Juli 2008)
Das Comic besteht aus den Bänden No Future for you 1-4 und Anywhere But Here.Diese kenne ich zwar schön aus dem Englischen, aber es ist trotzdem gut sie mal auf deutsch lesen zu können. Insbesondere bei Anywhere but Here ist das Englisch mitunter sehr anspruchsvoll.
Über die Übersetzung kann man nicht meckern. Sie ist leicht und locker zu lesen und stimmt immer mit dem Original überein. Auch die Witze gehen meiner Meinung nach nicht verloren.
No Future for You behandelt Faith als Hauptfigur. Sie bekommt von Giles einen Auftragsmord und ihr Ziel ist nichts anderes als eine Jägerin.
Es gibt Dramatik, Humor, Action und viel um noch mal in Ruhe darüber nachzudenken.
Anywhere but Here (das ist im übrigen ein Spiel das Willow, Xander und Buffy mal gespielt haben) treibt die Haupthandlung um Willow und Buffy voran. Sie treffen auf eine Art Orakeldämon, der all die Lügen, die sich alle gegenseitig erzählen, aufdeckt und sie mit der Wahrheit konfrontiert. Ich finde diese Folge äußert traurig.
Also alles in allem ein sehr gutes zweites Band.




