Bokken: Das hölzerne Schwert der Samurai

Verkaufsrang: 53805 (Bücher)
Autor: Axel Schultz-Gora
Taschenbuch
EAN: 9783878920694
Auflage: 4. Auflage.
ISBN: 3878920695
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Seitenzahl: 103
Erscheinungsdatum: Mai 2005
Verlag: Weinmann
Preis: EUR 10,60

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Kundenrezensionen zu 'Bokken: Das hölzerne Schwert der Samurai'

interessant aber nicht ausführlich genug (25. August 2007)

ich habe das buch gekauft und muss sagen ,dass das buch obwohl es ein wenig zu kurz geraten ist und die techniken nicht detailiert genug beschrieben sind. alles in allen ist dieses werk für jemanden der sich mit dem thema bokken noch garnicht ausernandergesetzt hat ein netter einblick doch wer erfahrung mit der materie hat wird sich vermutlich schnell langweilen. was die undetailierte beschreibung an geht muss man jedoch sagen das es von der menge von bildern wieder ausgeglichen wird.

Für den Anfang ganz gut - Nicht mehr aber auch nicht weniger (5. März 2004)

Das Werk stellt einen kurzen Abriß oder Einblick in das Kapitel "Umgang mit dem Bokken" für diejenigen dar, die sich schon einige Zeit mit den Budo-Sportarten befassen, ihr Wissen bzw. auch ihren weiteren Trainingsweg eventuell erweitern wollen und hinsichtlich des japanischen Schwertkampfes bzw. Übungsformen desselben Einführungen und Anregungen suchen, die über die eines bloßen Zeitschriftenartikels hinausgehen.

Mit dem Buch kann sich der so Interessierte einen ersten Überblick verschaffen und auch im "do-it-your-self-Verfahren" allein oder zu zweit anfangen zu üben, um herauszufinden, ob ihm der avisierte Weg liegen könnte.

Mehr - insbesondere ein Eingehen auf Feinheiten - kann, will und wird das Werk aber auch nicht leisten.

Wer so auf den Geschmack gekommen ist, sollte sich mit Dave Lowry's "Bokken. Art of japanese Sword." weitergehend befassen.

Der Bokken ist ein Stock! (7. September 2003)

Hier beschreibt Schultz-Gore explizit den Umgang mit dem Bokken, also dem Holzschwert. Natürlich ist der Bokken das historische Übungsschwert. Aber selbst ein historischer Japaner wird sich neben den reinen Schwertübungen schon Gedanken gemacht haben, was man damit noch so anfangen kann. Einem großen Schwertkämpfer sagt man nach, er habe seine letzten Kämpfe alle mit dem Holz gegen das Schwert gewonnen.
Der Autor nimmt hier bezug, auf den Bokken an sich. Wer Iaido betreibt, also Schwertziehkunst, der wird sicherlich englische Literatur zu eben diesem Thema bevorzugen.

Fazit: Wer aber Spaß am Bokken hat, der mag dieses Buch ruhig kaufen und viel daraus erfahren.

Ein Buch über das Bokken als eigenständige Waffengattung (4. Juni 2001)

Das Holzschwert (jap.: Bokken) ist eine eigenständige Waffengattung, dessen Ursprünge auf 2.500 v. Chr. in China zurück datiert werden. Das Bokken wurde tatsächlich im feudalen Japan als Ersatz- und Übungskatana genutzt, mit welchem Kenjutsu-Techniken billig und ohne größere Gefahren geübt werden konnten. Dafür galten selbstverständlich auch die Schwertregeln (die Finger haben nichts an der Klinge zu suchen u. a.). Reine Bokken-Techniken aber, so wie sie auch im Buch beschrieben werden, sind eine Mischung aus Schwert- und Stocktechniken (Bo: Stock, Ken: Schwert, zus. Bokken). Ich habe diesem Buch viel entnehmen und in meinen eigenen Unterricht einbauen können. Es ist ein wertvolles und interessantes Lehrmaterial für alle Stile, die das Bokken zur Bewegungslehre einsetzen (Aikido, Kempo, etc.). Es ist kein Buch zum reinen Selbststudium, sondern es verlangt nach gewissen Grundkenntnissen im Umgang mit dieser Waffe.

Finger weg! (14. Januar 2001)

Das Buch zeigt und beschreibt zum Teil, Dinge, die in den wirklichen klassischen Kampfkunstschulen Japans so mit Sicherheit niemals geübt werden; so ist es zum Beispiel widersinnig, Würgetechniken mit einem Holzschwert zu zeigen oder gar Schlagtechniken, bei denen das Holzschwert an der Klinge gehalten wird. Darüberhinaus weist das Buch diverse geschichtliche Falschinformationen auf (Zitat: "Generell gilt: in den heute noch praktizierten Ken-Jutsu-Disziplinen ... wird die Tsuba weggelassen";Was ist mit Kashima Shin Ryu, Maniwa Nen Ryu, Tatsumi Ryu ect.???). Ein gestreckter Zeigefinger der rechten Hand ist ein weiterer Irrtum, der hier als richtig gezeigt wird (Funktioniert bei einem Schwert nicht, und das Bokken war historisch einfach das Übungssubstitut für das Schwert). Meiner Meinung nach sollte man eben nur ein Buch zu einem Thema schreiben, für das man eine wirklich gründliche Ausbildung genossen hat. Mein Rat: Finger weg, Englisch lernen und dort nach gutem Quellenmaterial suchen bzw. auch das WWW bemühen.

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