Kundenrezensionen zu 'Findet mich das Glück?'
Die sieben Nothelfer (21. März 2007)
Zuerst grüsst Beuys von weit her...Dann überrascht die Einfalt der Seiten: nur Fragen.
Von da weg begleitet mich das Buch schon einige Zeit.
Die vielfältigen sanften Erschütterungen regen sicher jede Leserin an, die Aufmerksamkeit für einen wichtigen Augenblick aus dem Alltag zu lösen und danach frohgemut die nächste fordernde Aufgabe anzugehen.
steht herr wahnsinn vor der tür? (24. November 2006)
...eine von vielen fragen in diesem kleinen büchlein mit den schwarzen seiten auf die so liebevoll chaotisch die unterschiedlichsten fragen gekritzelt sind.es gibt wenige bücher die mich so bewegt haben wie dieses.ich werde einfach nicht müde es zu durchblättern,da ich mich selber wiederfinde in diesem buch.
für einen menschen der viel nachdenkt und grübelt ist dieses buch meiner meinung nach perfekt.es zeigt wie viel tiefe in vielleicht auf den ersten blick simpel scheinenden fragen steckt.
wenn man sich auf dieses wundervolle buch einlässt und bereit ist über dinge nachzudenken kann man einfach so viel in diesem buch finden.
im einen moment stehen einem noch die tränen aufrgrund sehr treffend formulierter fragen(wie zu beispiel die titel gebende "findet mich das glück") und schon zaubert sich ein lächeln ins eigene gesicht wenn man "bin ich ein schwamm" oder "wie schmücke ich mein bäumchen?" liest.
alles in allem ein wunderbares buch wenn man wie gesagt bereit ist sich darauf einzulassen!
das wahrscheinlich "coolste" Buch der Welt... (6. Oktober 2006)
wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen.. Das kleine schwarze Büchlein mit dem weißen handschriftlichem Gekritzel ist längst Kult und auf jeden Fall auch ein tolles Geschenk für die richtigen Leute. Zwei bedeutende Schweizer Gegenwartskünstler tragen eine Zeit lang kleine Karteikarten mit sich rum und schreiben alle möglichen und unmöglichen Dinge und Fragen auf und bringen das dann einfach so in Buchform heraus. Klingt merkwürdig, ist auch merkwürdig. Und doch habe ich noch nie soo lachen müssen, manchmal auch mit einem weinenden Auge. Man kann blind eine Seite aufschlagen und über die Frage ernsthaft oder scherzhaft nachdenken, diskutieren. Selber neue Fragen dazu stellen. Im Internet in Foren darüber disuktieren. Ob man lustig oder traurig ist, das Buch kann einen irgendwie in Bewegung versetzen. Und die, die das Buch doof oder langweilig finden, haben es einfach nicht begriffen, dieses kleine Buchwunder.Kann dieses Buch Gedanken beeinflussen? (25. September 2006)
Die Fragen, die Fischli/Weiss in diesem Buch zusammengestellt haben, scheinen spontanen Einfällen zu entspringen. Doch trotz ihrer Simplizität und manchmal auch Absurdität ist es erstaunlich, zu welchen tiefen philosophischen Überlegungen sie einen anregen können. Jede dieser Fragen wäre ein trefflicher Ausgangspunkt für stundenlange Diskussionen, für ganze Doktorarbeiten, Seminare, Bücher ...Ein Beispiel: "Kann etwas unglaublich sein?"
Ich mache es mir zur Gewohnnheit, jeweils zu Wochenbeginn eine Frage zufällig auszuwählen und in unserem Büro am Whiteboard zu notieren - es ist interessant, was diese Fragen auslösen können: bei mir, bei meinen Kolleginnen und Kollegen.
Also: Buch kaufen und die Denkanstösse geniessen ... und möglichst vielen anderen Leuten schenken!



