Verkaufsrang: 8835 (Bücher)
Autor: Nikolai von Michalewsky
Autor: Mark Brandis
Audio CD
EAN: 9783886987733
Auflage: 1. Aufl.
Format: Audiobook
ISBN: 3886987736
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Erscheinungsdatum: 15. März 2008
Verlag: Steinbach Sprechende Buecher
Spielzeit: 78
von: Balthasar v. Weymarn (Bearbeitung), Jochim-C. Redeker (Bearbeitung), Michael Lott (Sprecher), Dorothea Anna Hagena (Sprecher)
Preis: EUR 8,26
Kundenrezensionen zu 'Mark Brandis. Verrat auf der Venus. Hörspiel. 1 CD'
Mark Brandis - 2.Verrat auf der Venus (17. November 2008)
Erster Eindruck: Mark Brandis befreit die Welt und erobert das HörspielregalSeit Gereral Gordon B. Smith nach seinem Putsch auf der Erde herrscht ist die Venus für die Gegner seiner Regierung der einzigste Zufluchtsort. Alle wissen das es einen Angriff von Smith geben wird, aber keiner weiss wann und ob die letzen Orientalischen und kleinen Kolonien ihm Stand halten können. Mark Brandis hat als Commander nun die Delta VII unter sich, dieses Schiff darf dem General auf gar keinen Fall in die Hände fallen. Aber dennoch beugt sich Brandis dem Willen seiner Vorgesetzten und startet zu einer Mission auf den Mond. Kann das Unterfangen gelinegen oder bewegen sie sich direkt in die Hände des tückischen Smith.
Nach einem Jahr geht die neue Science-Fiction Serie Mark Brandis in die zweite Runde und das nicht weniger Aufwändig und Imposant wie schon in Folge 1. Was das recht neue Label Interplanar hier umsetzt kann durchaus mir anderen vergleichbare Serien wie Perry Rhodan oder Star Wars mithalten. Die Story die unter der Regie von Joachim C. Redeker und Balthasar v. Weymarn entstanden ist hat mich vollkommen überzeugt, alles war in sich stimmig und durchweg konsequent umgesetzt.
Der Titelheld der Serie Mark Brandis wird von Michael Lott gesprochen, mit viel Elan und Eifer ist er im Einsatz um die Welt aus er herrschaft des General Gordon B. Smith zu befreien. Einen schönen Part hat in diesem Hörspiel Daniela Hoffmann in der Rolle der Angelica Nelson. Alle Beteiligten Sprecher egal ob es Dorothea Anna Hagena, Leon Boden oder Martin Wehrmann ist sind mit vollem Engagement dabei. Die Wahl für den Sprechercast hat Interplanar sorgsam ausgewähl.
Die Geräusche die hier zum Einsatz kommen könnten besser nicht sein, sie erschaffen die perfekte Weltraumatmosphäre. Dass das ganze in seiner Produktion sehr aufwenig ist, kann man defenitiv raushören. Die Musik ist passend gewählt, wenn ich auch sagen muss an er einen oder anderen Stelle hätte es etwas weniger sein gedurft. Aber soll nicht heißen das es stört....
Das Cover stammt von Silke Cronauer sie hat es durchaus verstanden Mark Brandis so in Szene zu setzten das es einen direkt Anspricht wenn man es betrachtet. Die Farben sind alle in sehr warmen tönen gehalten was das Bild nochmal lebendiger wirken lässt. Überhaupt ist die gesamte Aufmachung der zweiten Folge gelungen.
Fazit: Mark Brandis hat das Potenzial für eine große Science-Fiction Serie. Interplanar hat hier eine vielversprechende zweite Folge vorgelegt. Man darf gespannt sein wie es weiter gehen wird.
Flotte Hörspielumsetzung des gleichnamigen Buchs (6. Juni 2008)
Wie schon für den ersten Teil liegt ein hervorragendes Manuskript vor, was genau das richtige Tempo vorlegt und die richtigen Handlungsfäden auswählt.Verglichen zum ersten Teil hat sich die Tonkulisse nochmal verbessert, man wähnt sich wirklich mitten im Geschehen. Die Effekte wirken allesamt realistisch. Auch die Leistung der Sprecher - oder der Regie - hat angezogen, die Dialoge wirken jetzt durchgängig natürlich, während im ersten Teil vereinzelt Hörspiel typische hölzerne Momente auftraten.
Wiederum also eine gelungene Hörspieladaption der gleichnamigen Buchvorlage. Man merkt, dass die Erfahrungen aus der ersten Produktion genutzt wurden. Schade nur, dass jetzt Warten auf die Fortsetzung angesagt ist.
Eine der besten Science-Fiction-Hörspielserien auf dem Markt (22. Mai 2008)
Von vielen bereits sehnsüchtig erwartet, kehrt nach längerer Wartezeit die Delta VII mit Commandor Mark Brandis wieder zurück. Das zweite Hörspielabenteuer der bekannten Science-Fiction-Reihe aus dem Hause steinbach sprechend bücher in der Produktion von Interplanar wird offiziell auf der Leipziger Buchmesse 2008 vorgestellt.Auf der Erde hat General Smith die Macht weitestgehendst an sich gerissen. Aus diesem Grund hat sich auf der Venus ein neuer unabhängiger Staat errichtet, in dem auch Cmdr. Mark Brandis zusammen mit der Crew der Delta VII für die Sicherheit zuständig ist. Bei einem Auftrag auf dem Mond einen Spion zu treffen, läuft etwas gründlich schief. Bei der Rückkehr zur Venus wird klar, dass sie alle in eine tödliche Falle getappt sind.
Bereits die erste Szene offeriert die Klasse, die sich wie ein roter Faden durch dieses Hörspiel ziehen soll. Geschickt steigt man mitten im Geschehen ein, packt dabei aber nochmals alle wesentlichen Informationen aus dem ersten Abenteuer hinein und erleichtert dem Hörer so den Einstieg. Um zu ausufernde Erklärungen muss man sich nicht sorgen, hebt doch ein plötzlicher Anschlag die Brisanz und Gefahr schnell hervor. Wie die Produzenten selbst in einem Interview sagen, war das Problem weniger, die knapp 80 Minuten mit der Vorlage voll zu bekommen, sondern das ganze sinnvoll auf diese Zeit zu kürzen. Und genau das hört man dem Hörspiel an - keineswegs im negativen Sinne, dass dieses Vorhaben nicht gelungen wäre. Während der gesamten Spieldauer hält man eine stetige Spannung aufrecht, die selbst in den ruhigeren Momenten, die man sich für eine Tiefenschärfung der Charaktere nimmt, nur leicht abebbt. Das Tempo ist größtenteils sehr hoch und inhaltlich fehlt es an nichts. So kann ich auch meine Befürchtungen, dass es eventuell etwas langatmig werden könnte, getrost vom Tisch fegen.
Die Handlung mitreißend, die Charaktere - insbesondere der im Fokus stehende Mark Brandis - sehr lebendig, vielfältig und damit nicht nur eindimensional und platt, das ganze mit einer soliden Portion Tiefgang garniert, in einer Zukunft, die zwar noch ein gutes Stück entfernt liegt, nichtsdestotrotz leicht vorstellbar und mit ganz ähnlichen Problemen wie in der aktuellen Welt gekennzeichnet ist - das alles zeichnet gute Science Fiction aus.
Zugegeben, ganz übersichtlich ist die Crew der Delta VII nicht und gerade nach einer längeren Hörpause braucht man doch wieder ein wenig, um den vollen Durchblick zu erlangen, da ist es aber doch sehr praktisch, dass die Sprecher auf der Rückseite in der Reihenfolge ihres Auftretens aufgeführt werden.
Exzellente Leistungen bekommt man eigentlich von allen Beteiligten geboten. Im Mittelpunkt steht natürlich insbesondere Michael Lott als Mark Brandis. Insgesamt bekommt man einige bekannte Stimmen ans Ohr und das Zusammenspiel ist sehr gelungen. Es gibt also nichts auszusetzen.
Sehr gelungen sind die eingesetzen Musikstücke, die perfekt die Stimmung des Hörspiels einfangen und für eine Science-Fiction-Serie auch druckvoll genug erscheinen. Davon darf es gerade im Hintergrund gerne auch mal noch ein paar Einspielungen mehr geben. Bei der Geräuschkulisse merkt man die detailverliebte Arbeit deutlich und hier wirkt nichts leer, sondern erscheinen alle Szenen in einem sehr realistischem Licht. Dahingehend steht man anderen aktuellen Top-Produktionen in kaum etwas nach.
Fazit: Man darf wohl behaupten, dass Mark Brandis durchaus zu den aktuell besten Science-Fiction-Serien auf dem Markt zählt, bei der einzig etwas schade ist, dass es nur recht schleppend vorangeht. Das Ende macht verdammt viel Appetit auf mehr und es bleibt zu hoffen, dass man nicht wieder ganz so lange auf die Fortsetzung warten muss. Diesmal hat sich das Warten jedenfalls ohne Frage gelohnt. Ein exzellentes Hörvergnügen.
Ein erstklassiges SF-Hörspiel (28. März 2008)
Endlich ist er zurück: Mark Brandis. Nach der sehr hörenswerten Einstiegsfolge der Serie nach den Romanen von Nikolai von Michalewsky geht es nunmehr endlich weiter. Und "Verrat auf der Venus" zeigt gleich eindrucksvoll, dass die erste Folge kein Zufallserfolg war, sondern dass man sogar in der Lage ist, die ohnehin gute Qualität noch zu toppen.Inhaltlich geht die Folge mit einem irren Tempo vor. Ohne großes Geplänkel geht es in die Handlung über. Wer die erste Folge nicht mehr im Ohr hat, könnte hier einige Schwierigkeiten bekommen, allerdings bleibt die Folge trotz allem noch verständlich. Immerhin fast man hier und da das Geschehene zusammen, so dass man den Überblick zumindest immer behält.
In 80 Minuten erzählt man hier allerhand - aus soviel Stoff würden andere locker 2-3 Folgen basteln, hier gibt es alles auf einmal. Es wirkt trotzdem nicht überfrachtet, da das Geschehen sehr gut transportiert wird. Man wird über fast 80 Minuten auf einem sehr hohen - sowohl inhaltlichen als auch technischen - Niveau unterhalten. Langweilige Passagen gibt es keine.
Auch die Sprecher sind gut gewählt - Auch wenn sich hier nicht nur ausgewiesene Profis tummeln, die Farbkleckse tun dem Hörspiel sehr gut. Da stört auch ein Sprecher mit einer ordentlichen Dialektfärbung nicht, da er an einer sehr passenden Stelle eingebunden wird und eine Rolle verkörpert, die dies durchaus zulässt. Das ist eine wirklich exzellente Lösung und zeigt, dass man sympathische Akzente setzen kann, ohne das Hörspiel insgesamt qualitativ abzuwerten.
Die Umsetzung ist schon wie bei der ersten Folge auf technisch höchstem Niveau. Geräusche und vor allem die Musik sind erstklassig ausgewählt und gesetzt und bilden perfekte Kulissen für das Gehörte.
Mit einem Paukenschlag meldet sich Mark Brandis zurück und schiebt sich gleich mal in die Spitze der SF-Hörspiel-Mitkonkurrenz. Die Folge "Verrat auf der Venus" zeigt eindrucksvoll, dass sich diese Produktion hinter keiner anderen Serie verstecken muss. Im Gegenteil, was Tempo und Unterhaltungswert anbetrifft, hat man hier sogar die Nase vorn.
Mark Brandis lebt... (16. März 2008)
Die Erwartungen an das zweite Hörspiel der Mark Brandis Reihe waren auch bei mir sehr hoch. Nachdem der erste Teil der legendären Reihe so genial gelungen war, war es spannend zu sehen, ob der zweite Roman, der noch viel mehr Handlung beinhaltet, ebenso hochkarätig umgesetzt wurde.Und wie bei den anderen Rezensenten wurden auch bei mir alle (hohen) Erwartungen bei weitem übertroffen.
Egal, ob es um die Umsetzung der Romanhandlung in die Hörspielfassung, die Auswahl der Sprecher, die behutsame "Modernisierung" der Vorlage oder die schon im ersten Teil sagenhafte Musik ging:
Alles wirklich optimal gelungen.
Kompliment an alle Beteiligten und an den Verlag "Steinbach Sprechende Bücher", der sich vielleicht jetzt in "Steinbach lebendige Bücher" umbenennen darf. Verdient hätte er es.
Bleibt die Hoffnung auf viele weitere Folgen und einen Soundtrack.
PS: Auch wenn es anders klingt: ich bin weder am Umsatz beteiligt, noch mit irgendjemand aus der Crew verwandt oder verschwägert. :-)




