Kundenrezensionen zu 'Equal goes it loose. CD'
Mehr als nur eine Versprechersammlung! (20. Dezember 2007)
Die CD bietet meines Erachtens nicht zu wenig, sondern MEHR als eine reine Versprechersammlung.Sie ist ein Zeitdokument: So hat man Lübke 1965 aufs Korn genommen. Zugegeben: Das müsste dringend in die Kurzbeschreibung. Dort fehlt der Hinweis.
Außerdem darf man nicht vergessen: Es KANN nun mal von Lübke nicht so viele Versprecher- und Bonmots-Aufnahmen geben wie von seinen "Erben" Stoiber und Co. Damals gab es vermutlich in ganz Deutschland so viele Mikrofone wie heute in der Lokalfunk-Klitsche um die Ecke!
Deshalb nochmal: Die CD ist deutlich mehr als eine Versprechersammlung. Sie ist eine kunstvoll montierte Satire, die auch den satirischen Mut der Macher von 1965 zeigt. Denn so eine Respektlosigkeit gegenüber Politikern war damals weit innovativer als jeder Versprecherverschnitt heute.
Aufgebläht (9. November 2006)
Der Wunsch der Macher, diese CD zu produzieren, war offenbar weitaus größer als die Menge des zur Verfügung stehenden Archivmaterials. Wie die Vor-Rezensenten bereits schrieben: der Inhalt der CD ist gestreckt und aufgebläht. Die Lübke-Netto-Redezeit liegt bei vielleicht 5–6 Minuten liegen – und darin sind die zahlreichen Redundanzen bereits eingerechnet.Frechheit (7. Juni 2006)
Ich kann mich den Vorredner nur anschliessen, ein Hänger beim Stadtnamen wird dreimal ausgeschlachtet, ansonsten nur heisse Luft und dafür ein stolzer Preis. Absolut enttäuschend.Enttäuchend bis ärgerlich! (22. Januar 2006)
Von 35 min. Spielzeit bleiben max. 10 Minuten für das, was der Titel der CD verspricht: Reden von Heinrich Lübke.Das dann auch noch Ausschnitte wiederholt, "gesampelt" und aneinander-gestottert werden entspricht dem Niveau von Privatsendern, die aus einem Stolperer und zwei Versprechern eine einstündige Pannen-Show machen. Wahrlich schade um's Geld!
schwache Leistung (19. Januar 2006)
Die CD bietet viel bla-bla um Lübke herum (nicht wirklich lustig), mit Musikeinlagen, die nur die CD füllen, sonst nicht sehr erheiternd sind. Häufige Wiederholungen steigern die Heiterkeit auch nicht. O-Ton (nicht Nacherzählungen) von Lübke ist an Komik eben nicht zu überbieten. Die berühmtesten fehlen auf der CD, nicht einmal der CD-Titel wird gebracht und die Anrede "Frau Tananarife" nur erzählend erwähnt.Was waren das noch für Zeiten, als man im "Spiegel" englische Lübke-Wortschöpfungen veröffentlichen konnte! Den CD-Produzenten ins Stammbuch: You are on the woodway and not heavy on wire!





