Kundenrezensionen zu 'Der kleine Erziehungsberater: Mit Bildern von Michael Sowa'
der kleine erziehungsberater (14. Mai 2008)
Ein Muss für alle Menschen, die Kinder haben, kennen, lieben, manchmal auf den Mond schießen könnten...Hacke muss ein Schnüffler sein, woher sonst kennt er das Familienleben mir gaaaaaaanz entfernt bekannter Menschen und Kinder???
Oberlächliches Lustigmachen auf Kosten unserer Kinder. (3. November 2007)
Ich habe das Buch mit Freude angefangen zu lesen, da der Abstract Lust auf mehr machte. Außerdem imponierte mir, dass die Süddeutsche Zeitung" das Buch für ins Schwarze getroffen" befand. Der Autor schrieb aber für die Süddeutsche Zeitung.Bereits als der Autor auf Seite 10 formulierte, dass er seine Frau bei der Erziehung ihrer drei Kinder berät, fragte ich mich, weshalb er diese nicht UNTERSTÜTZT und sich an der Erziehung SEINER Kinder BETEILIGT. Diese Frage wurde mir wenig später beantwortet, als sich der Autor weiterhin als ERZIEHUNGSBERATER bezeichnet, obwohl er von seinen eigenen Kindern spricht. Nebenbei bemerkt: immer in der dritten Person.
Der Kindermund, welcher im Buch niedergeschrieben wird ist teilweise sehr amüsant. Täuscht aber nicht darüber hinweg, dass der Autor wohl zu seinen eigenen Kindern keinerlei Beziehung hat, da er mit ihnen wenig aktiv Zeit verbringt, auch wenn er zu Hause ist. Ich gewann beim Lesen immer mehr den Eindruck, dass er vor seinen eigenen Kindern keinerlei Achtung hat. Ihr Kindermund dient lediglich dazu, zu amüsieren. Welche Hintergründe Kinder zu solchen Äußerungen veranlassen, bleibt völlig im Dunkeln. Gerade von einem Erziehungsberater kann erwartet werden, dass er die Äußerungen hinterfragt und vor allem seinen eigenen Kinder nicht als kleine Tyrannen" bezeichnet.
Wir sollten nicht vergessen, welches Geschenk ein Kind für uns ist. Zu ihrem Verhalten tragen wir durch unsere ERZIEHUNG wesentlich bei.
Von Erziehungsberatung ist in diesem Buch keine Spur. Dieses Buch richtet sich an Leser, die sich oberflächlich über Kinder lustig machen wollen, ohne über deren Sorgen und Nöte nachzudenken.
Ich kann dieses Buch nicht weiterempfehlen.
keine schwere Kost, aber dennoch nicht zu verachten :-) (18. September 2007)
In vielen Zeilen im Buch habe ich unsere Familie wiedergefunden. Woher konnte der Autor dies alles wissen? Hatte er bei uns einen Spion?Dieses Buch ist eigentlich nur ein Spiegel, der zeigt, wie chaotisch es in Familien mit mehreren Kindern zu geht. Und das Schöne dabei: trotz allem Stress muss man darüber schmunzeln.
Eine schöne Bettlektüre.
Witzige Wortgewalt (4. Februar 2007)
Wenn Kinder dazu aufgefordert werden, wenigstens begehbare Schneisen in ihre Welt zu schlagen oder wenn das Verschwinden von roten glibberigen Schleimbällen zu existenziellen Grenzsituationen ausarten, dann erzählt Axel Hacke kleine Anekdoten aus seinem Leben mit seinen drei Kindern. Mit unglaublicher Gelassenheit und gleichzeitig beißender Ironie beschreibt der Autor kunstvoll den alltäglichen aber lebenswerten Wahnsinn, den man nur erleben kann, wenn man Kinder hat.Anfangs war ich etwas irritiert, denn ich erwartete ja ein neues Werk aus der langen Reihe der Elternratgeber. Was ich dann aber las, war bei Weitem besser als so mancher Ratgeber. Wer sich wirklich Rat holen will aus diesem Buch, muss schon sehr gut zwischen den Zeilen lesen, um zu verstehen. Denn die Empfehlung, die der Autor gibt, lautet: Gelassenheit, Gelassenheit, Gelassenheit! Und: Andere Eltern haben es auch nicht besser.
Keine erhobenen Zeigefinger zieren die Seiten. Keine hilfreichen Persönlichkeitstests. Keine psychologischen Tricks. Oder doch? Ganz versteckt? Zwischen den Zeilen?
Dieses Buch ist einfach genial und eine herrliche Geschenkidee für gestresste Eltern.


