Kundenrezensionen zu 'Stevia. Sündhaft süß und urgesund: Eine Alternative zu Zucker und Süßstoffen. Das süße Kraut für Genießer und Gesundheitsbewußte. Mit Erfahrungsberichten und vielen Rezepten'
Das wohl am unfangreichste Buch über Stevia (15. Juli 2008)
Die Autorin berichtet sehr umfangreich über Stevia - die Pflanze, wo sie herkommt, wie man sie selbst züchten kann, was man alles damit machen kann, die politischen Lagen der verschiedenen Länder, die verschiedenen Heilkräfte der Pflanze und einem kleine Anhang mit Rezepten. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der mehr wissen will über das "Wunderkraut" Stevia.Kompetent und sachlich? (5. Dezember 2007)
„Stevia – sündhaft süß und urgesund“ ist ein Sachbuch, das den Leser über den Nutzen einer gemäß deutschem Lebensmittelrecht umstrittenen Pflanze aufklären möchte. Dies gelingt ihm jedoch nur zum Teil. Schuld daran ist die sehr eingefärbte Sichtweise der Autorin, der es durch ihre Schwarz-Weiß-Brille nicht gelingt, das Thema kompetent und sachlich zu vermitteln. Stets wird wiederholt und betont, welches Wundermittel und wie genial Stevia eigentlich ist und allen, die sich gegen diese Meinung stellen, Korruption mit der Zuckerindustrie vorgeworfen. Dadurch verblassen hinter diesen Argumenten die vielen Tatsachen, die für sich für den Gebrauch von Stevia sprechen und den Leser aufklären könnten.Würde das Buch auf einer sachlichen Ebene umgeschrieben werden, wäre es ein hilfreicher Ratgeber. So jedoch ist die Schreibweise der Autorin, die das Thema Stevia zum Glaubensinhalt macht, abschreckend und lästig.
Interessantes mit Redundanz und Schwarzweissmalerei (5. August 2007)
Dieses Buch hat mich leider ganz schön enttäuscht. Man erfährt zwar durchaus etwas über die Pflanze Stevia, ihren Anbau und ihre Anwendung, und sicher:- Zucker ist bestimmt nicht das gesündeste aller Produkte
- Steviosid wird in Japan seit langer Zeit erfolgreich als Zuckerersatzstoff verwendet
- Stevia ist kalorinfrei
- es ist ein Skandal, wie sich die EU zugunsten der Zuckerindustrie mit Scheinargumenten gegen Stevia abschottet
Aber muss es wirklich sein, diese Aussagen konstant und gebetsmühlenartig das ganze Buch hindurch zu wiederholen?
Spätestens an der Stelle, an der die Autorin Zucker verantwortlich für Drogenkonsum macht - angeblich schwäche Zucker den Willen, Drogen zu widerstehen - kringeln sich mir die Zehennägel.
Schade, dass das Werk nicht etwas sachlicher und weniger propagandistisch gehalten wurde.
Sehr wenige Rezepte (1. Juli 2007)
Dieses Buch präsentiert sehr viele Informationen über Stevia, die reichlich häufig wiederholt werden. Mit theoretischen Informationen ist man am Ende mehr als gut versorgt, allerdings kommt der wirklich spannende Teil dann viel viel zu kurz: Die Rezepte nämlich. Dieser Teil des Buches fällt sehr bescheiden aus, mehr als ein paar kleine "Häppchen" bekommt man nicht zugeworfen.Insgesamt ein enttäuschendes Buch.
Interessanter Inhalt - schlechter Stil (26. Juni 2006)
Vom Inhalte her ist das Buch empfehlenswert, macht es doch auf eine interessante Alternative zu Zucker und Süssstoff aufmerksamt, ein Thema, welches zunehmende Brisanz erhält angesichts ständig steigender Zuckerkranker und der Entwicklung der Krankenkassenkosten.Leider gibt es auch Mängel : Der Inhalte liese sich um gut ein Drittel kürzen, ständige Wiederholungen (z.B. über den Gebrauch der Pflanze bei den Indianern, dass sie in Japan bereits einen breiten Markt gewonnen hat usw.) machen das Buch aber schwer geniessbar. Auch die manchmal aufdringlich wirkende Anpreisung anderer Werke der Verfasserin zeugen für mich von zwar von Selbstbewusstsein, aber nicht von gutem Stil.
Eigentlich bedauerlich für das Thema. Ich frage mich auch, wieso hier nicht die Arbeit eines Lektors am Werk war. Dem Buch hätte eine Straffung sehr gut getan.






