Long Way Round - Der wilde Ritt um die Welt

Verkaufsrang: 72431 (Bücher)
Autor: Ewan McGregor
Autor: Charley Boorman
Gebundene Ausgabe
EAN: 9783894056803
Auflage: 1
ISBN: 3894056800
Languages:
ListPrice:
Seitenzahl: 293
Erscheinungsdatum: 2006
Verlag: Frederking & Thaler
Preis: EUR 19,90

Long Way Round - Der wilde Ritt um die Welt bei Amazon kaufen

Suche:   

Kundenrezensionen zu 'Long Way Round - Der wilde Ritt um die Welt'

Ergänzung, (28. November 2008)

zur DVD; enthält noch etwas mehr Einzelheiten. Ist aber nicht zwingend erforderlich. Fans brauchen unbedingt beides..

keine "Reise" im eigentlichen Sinn, aber... (9. Oktober 2008)

...trotzdem unterhaltsam.
die beiden sind film-stars und werden dementsprechend unterstützt, begleitet und medial verwertet. das bleibt immer als beigeschmack, nie fühlt sich das ganze wie eine wirkliche reise an, weil in gedanken immer das begleitfahrzeug in der nähe ist. kein reisender würde so rasen, kein reisender würde so wenig reflektieren, kein reisender würde sich so wenig zeit nehmen. spannend ist es trotzdem, aber eben nichts weiter als eine anstrengende show.

Gelungenes, neidisch machendes Lesevergnügen (11. September 2008)

Vorneweg: Man muss kein Ewan McGregor -oder Motorradfan sein, um an diesem Buch Gefallen zu finden, auch wenn es durchaus passieren kann, dass man nach Beendigung der Lektüre genau zu dem geworden ist.

In Long Way Round" erzählen die Schauspieler und Freunde Ewan McGregor und Charley Boorman abwechselnd von ihren Erlebnissen während ihres Motorradstrips rund um die Welt, den sie im Jahre 2004 innerhalb von gut 3 œ Monaten absolviert haben. Ab der ersten Seite an taucht der Leser, dank der unverfälschten, natürlichen Sprache der Erzähler, mit in das Abenteuer ein. Viele haben kritisiert, dass die beiden bei ihrem Unternehmen zu viel logistische als auch finanzielle Unterstützung erfahren, um die Weltumrundung als Abenteuer bezeichnen zu können, doch liest man zwischen den Zeilen, ist es gerade diese Naivität und Unwissenheit der Hobby-Biker in Sachen Planung und bezüglich der auf sie zukommenden Strapazen, welche den Reisebericht so authentisch und zugänglich macht.

So zeigt er zum Beispiel den nur als Star" bekannten McGregor von seiner menschlichen Seite. Wenn ihm zum wiederholten Male fluchend sein Motorrad ins Kiesbett gefallen ist, kann man nicht anders als mit ihm zu leiden. Long Way Round" ist halt ein Bericht, der genau (wenn auch im Vergleich zur DVD stark gekürzt) die Erfahrungen McGregors/Boormans wiedergibt und von ihren Entbehrungen, persönlichen Kämpfen, gewonnenen Einsichten und privaten Momenten erzählt. Wer den Autoren PR-Mache und Productplacement vorwirft, hat sowohl das Buch als auch den Sinn hinter der Reise nicht verstanden.

Insgesamt ein gelungenes, stellenweise neidisch machendes Lesevergnügen, das nur durch die teilweise holprige und unausgegoren wirkenden Übersetzung ein wenig geschmälert wird und die Qualität der herausragenden, detaillierten DVD nicht erreicht.

Obi Wan auf einer R 1200 GS (22. März 2008)

Da ich selbst Backpacker (Westafrika) und Biker (Triumph Tiger) bin, hat mich interessiert, wie sich wohl der Reisebericht von zwei Promis mit Beraterstab, Begleittross und lokalen Guides lesen würde. Zunächst erzählen die beiden lang und breit von ihrer Kindheit, ihrer Begeisterung für's Biken (34 Seiten).

Das Einzige, was ich da interessant fand, war McGregor's Bemerkung, das er bei den Dreharbeiten zu Star Wars (1.Film), ständig nach Vorkasse fragte, um sich eine Ducati leisten zu können. George Lucas spendierte ihm dann genervt dieses Motorrad.

Die Beschreibung der durchreisten Länder und der Begegnungen mit den Menschen fand ich sehr oberflächlich und sprunghaft. Dafür liest man ständig vom Zeitplan (3 Monate von Schottland bis New York), von den schrecklichen Strecken oder den unglaublichen Anstrengungen auf nicht befestigten Strassen. Dabei ist das Begleit-Team mit 2 Fahrzeugen nur einen Anruf (Sat.Tel.) entfernt, fährt entweder voraus oder hinterher, um so das authentische Alleinfahrer-Gefühl der beiden Bike-Helden nicht zu verfälschen. Was haben die beiden von einer Durchquerung der Mongolei oder Sibiriens erwartet? Heimische Landstrassen? Zudem fährt auf einer 3.BMW ein Kameramann mit, der mal als Prügelknabe herhalten muss, mal als genialer und unverzichtbarer Begleiter beschrieben wird. Na und dann der Hollywood-taugliche und durchgestylte Empfang durch TV und Presse in New York ...

So richtig gefesselt hat mich das Buch nicht. Ich hatte vorher die Durchquerung von Afrika in einer Ente (2CV) von zwei Belgiern gelesen, das hat mich das Büchlein nicht mehr aus der Hand legen lassen! Extrem spannend und ohne Auffangnetz (Begleitteam). Aber bei dieser durchgestylten "Long way down" - Produktion, die clever vermarktet wurde, kam irgendwie keine Spannung auf. Vielleicht leihe ich mir in der Videothek mal die DVD aus. Die Afrika-Durchquerung der Beiden (nächstes Projekt) interessiert mich zwar auch, aber zuvor lese ich noch ein Reisebuch von zwei Leuten, die sich ganz allein durchschlagen, bei jedem Grenzübertritt allein gegen die korrupten und unterbezahlten Beamten kämpfen mussten, ihr sauer Erspartes für den Trip verwenden, allein die Strapazen meistern und das auch vom Schreibstil spannender und authentischer rüberbringen.

Wie haben das nur die beiden Biker (Ehepaar), die ich 2005 in Mali getroffen hatte, geschafft, auf zwei uralten BMW-Enduros die Sahara und Westafrika zu durchqueren? Ganz allein? Die beiden, also E.McGregor und C.Boorman sollten als 3.WeltTour mal ganz allein losfahren und auf ein Film- und Begleitteam verzichten. Das wäre sicher ehrlicher und spannender zu lesen. Finanziell leisten können sie sich das allemal.

Seifenoper auf zwei Rädern (15. Februar 2008)

Man nehme zwei Promis, statte sie mit einem Millionenbudget aus und schicke sie auf eine Reise, wie sie jedes Jahr ein paar Hundert Motorradfahrer unternehmen. Man gebe ihnen einen Begleittross sowie ein Fernsehteam mit, rühre hinterher kräftig die Werbetrommel, und fertig ist der Bestseller. Ein Raunen geht durch die Reiseszene - was für ein Abenteuer!
Hallo! Höre ich richtig? Da tun zwei Schauspieler so, als hätten sie die Weltreise erfunden. Machen mit gewaltiger Gigantomanie etwas, das normale Menschen privat und in aller Stille schon seit Jahrzehnten tun - nämlich mit dem Motorrad um die Welt fahren. Und das ohne Millionenbudget und Begleittross. Sogar Frauen machen diese Reise ganz alleine und ohne Unterstützung. Und dann kommen zwei Promis und verkaufen uns etwas mittlerweile ganz Normales als "das letzte Abenteuer".
Im Grunde ist das Ganze nichts anderes als eine gewaltige Veräppelung. Zum finanziellen Wohl der Herren McGregor und Boorman, der BBC und diverser Verlage. Das eigentlich Skandalöse dabei ist, dass wir Leser es mit uns machen lassen. Denn wenn Jupp Schmitz ein Buch über seine Weltreise schreibt, interessiert das keinen Menschen. Obwohl Jupp Schmitz dabei tatsächliche Abenteuer erlebt hat. Aber leider ist Jupp Schmitz nicht prominent.

dkb.de

Ähnliche Produkte zu 'Long Way Round - Der wilde Ritt um die Welt'

Race to Dakar
Preis: EUR 14,64

Race to Dakar bei Amazon kaufen

dkb.de