Kundenrezensionen zu 'Der Weg der leeren Hand: Zen in der Kunst des Kampfes'
das beste Buch zu diesem Thema... (9. Februar 2008)
das ich bisher gelesen habe (allerdings die englische Originalausgabe). Warum?Es bringt das Wesen des Zen recht gut auf den Punkt, beschreibt die Entsprechung in den Kampfkünsten (Hyams hat viele praktiziert und ist nicht dogmatisch) und manchmal auch die Anwendung in schwierigen persönlichen Situationen.
Nicht wenige scheitern daran, dass sich Zen nicht per Ratio erfassen und "verstehen" lässt. Für Zen muss man bereit sein ("was du suchst wirst du nicht finden"), es will erfahren und gelebt werden. Man kann sich mit Analogien nähern und genau dazu ist das Buch sehr gut geeignet. Entscheidend ist dabei jedoch die Geisteshaltung des Lesers, ist er wie ein Spiegel oder leere Tasse oder aber voll von Meinungen, Ansichten, Vorurteilen. Es gibt immer Menschen, die niemals die Schönheit und Wahrheit hinter den bloßen Worten sehen werden.
Für mich ist das Buch auch eine wichtige Ergänzung zum Taekwon-Do Training, bei dem die spirituelle Dimension ("Do") leider eine untergewichtige Rolle spielt.
empfehlenswert!!! (15. November 2007)
In dem Buch beschreibt er seinen Weg in der Kampfkunst.Die Kapitel sind kurz gehalten und dadurch sehr gut zu lesen.Es mag Leute geben, die dieses Buch als langweilig empfinden, aber jeder der sich mit Kampfkunst befasst und in sich kehrt, wird den tieferen Sinn dieses Buches verstehen.Viele Dinge sind sehr gut aufs Leben übertragbar.Ein Grundwissen der Kampfkünste und des Zen sollte aber vorhanden sein.Ich kann dieses Buch nur empfehlen.Wer nichts erwartet, wird nicht enttäuscht. (26. Januar 2007)
Wenn man den Titel dieses kleinen Büchleins liest, dann könnte man bei dessen Allgemeinheit auf die Idee kommen, dass uns Joe Hyams eine systematische Abhandlung über Zen in den Kampfkünsten geschrieben hat. Aber das ist nicht der Inhalt dieses Werkes. Vielmehr erzählt uns Joe von seinen persönlichen Erleuchtungen, die er während des Trainings mit seinen Meistern hatte. Dies sind immer kleine Geschichten von nur wenigen Seiten, in denen oft taoistische Lebensregeln verpackt sind. Andere erklären uns wie wir besser mit uns selber umgehen sollten oder wie wir unser Wohlbefinden steigern können. Einige betreffen auch direkt Aspekte der Kampfkunst. Ich hatte beim Lesen das angenehme Gefühl, vieles wiederzuerkennen, von dem ich weiß, dass es funktioniert. Es ist wohltuend zu erfahren, wie ein anderer Mensch ganz ähnliche Erfahrungen wie man selbst gemacht hat. Einem suchenden Menschen gibt Joe bestimmt eine Reihe von Hinweisen für die Veränderung seiner Geisteshaltung oder Anregungen für praktische Veränderungen im eigenen Lebens. Dies ist aber selbst kein Buch für irgendeine Art von Praxis. Weder für die Kampfkunst noch für verwandte Dinge. Wer das erwartet, wird enttäuscht werden. Beispielsweise erzählt uns Joe im Kapitel "Lasse Dein Ki fließen" von einem Aikido-Meister, der sich nicht umstoßen und nicht hochheben ließ, weil er sich "verwurzeln" konnte. Diese Technik sei ganz einfach lesen wir. Man muss nur sein Ki (Chi) fließen lassen. Diese Technik ist aber keineswegs einfach und erfordert ein intensives Training, wenn man sie erlernen will.Jemand, der vorher nichts von ihr wusste, weiß aber nach dem Lesen dieses Buches, dass es sie gibt. Und möglicherweise fasst er dadurch den Entschluss, Aikido zu erlernen. Vielleicht ist das ja die Bestimmung dieses Buches.
Fazit: Dies ist ein Buch der Anregungen. Es erzählt Geschichten und transportiert Weisheiten. Der Leser erhält einen kleinen Einblick in die Welt der taoistischen Lebensphilosophie, er erfährt etwas über vielleicht bislang ungeahnte Fähigkeiten von Körper und Geist, aber nichts darüber, wie er sie erlangen kann. Seinem Titel wird das Buch nicht gerecht. Mir hat es trotzdem gefallen.
Mumpitz! (27. Dezember 2006)
Bislang habe ich nur selten derart schlechte Bücher über Kampfkunst gelesen. Dem Autor geht es um oberflächliche Selbstbeweihräucherung. Von ein paar Anekdoten (die in ganz vielen Bücher zitiert werden) ist es die Beschreibung seines Werdegangs als Kampfkünstler. Trocken, langweilig, rausgeworfenes Geld!Entführung in die Gedankenwelt des Zen (15. Juni 2006)
Ich finde das Buch sehr interessant und philosophisch. Es enthält viele einzelne Geschichten und Erfahrungen des Autors, die alle am Ende eine philosophisch, weise Aussage enthalten. Durch das Buch werden einem auch Tipps gegeben, die man im Leben , besonders im Bezug auf den Kampfsport,verwirklichen kann, was die geistige Basis und die inneren Kräfte anbelangt. Auch enthält es viele chinesische Weisheiten, die zu der jeweiligen Erzählung passen.Auch sind Kampfsportefahrungen des Autors mit Größen, wie Bruce Lee zentrales Thema.
Einen Punkt Abzug gibt es allerdings von mir, weil das Buch so dünn ist (131 Seiten, bei großer Schrift)und 7,95 Euro eine Menge Geld dafür sind. Ansonsten kann ich aber nur jedem empfehlen das Buch zu kaufen.

