Intelligente Zellen: Wie Erfahrungen unsere Gene steuern

Verkaufsrang: 1395 (Bücher)
Autor: Bruce Lipton
Gebundene Ausgabe
EAN: 9783936862881
ISBN: 3936862885
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Seitenzahl: 264
Erscheinungsdatum: 1. August 2006
Verlag: Koha
Preis: EUR 14,95

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Kundenrezensionen zu 'Intelligente Zellen: Wie Erfahrungen unsere Gene steuern'

Widersprüchlich (24. September 2008)

Ein insgesamt sehr widersprüchliches Buch, aus dem ich kaum wirklich neue Erkenntnisse entnehmen konnte.

Anfangs erfährt man einiges über den Lebensweg des Autors. Und ja: Offenbar lässt es sich auf Montserrat sehr gut leben, jedenfalls wurde er in diesem Insel-Paradies "langsam menschlicher" (S. 23). Dorthin hatte es ihn verschlagen, nachdem ihm ein Banker den Antrag auf eine Hypothek abgelehnt hatte (S. 22), also jemand, den man heute - angesichts der aktuellen US-Bankenkrise - als verantwortungsvoll bezeichnen würde.

Liptons Buch gleicht in einigen Kernaussagen sehr stark dem aktuellen Buch von Joachim Bauer Das kooperative Gen: Abschied vom Darwinismus. Interessanterweise wird er von letzterem aber nicht einmal erwähnt. So heißt es auf S. 24: "Mir fiel auf, dass die moderne Biologie die wichtige Rolle der Kooperation viel zu wenig beachtet, weil sie aufgrund ihrer darwinistischen Wurzeln die Konkurrenz so sehr betont."

Entsprechend wird fleißig an der Lehre Darwins herumkritisiert, ohne ihr etwas Neues entgegenzustellen. Denn die Frage ist doch: Wie sonst lässt sich Evolution erklären? Außerdem basiert die Darwinsche Theorie nicht auf Konkurrenz (höchstens in ihrer ursprünglichen Formulierung), sondern auf dem Selbsterhalt von Lebewesen, den auch Lipton akzeptiert.

Lipton macht deutlich, dass er ein Anhänger des Lamarckismis (Vererbung erworbener Eigenschaften) ist. Darwin glaubte allerdings selbst noch daran. Erst mit den Weismannschen Experimenten begann ein Umdenken in der Biologie. Darüber schreibt Lipton, dass Weismann versucht habe, Lamarck lächerlich zu machen (S. 42). Dazu muss man allerdings wissen, dass Lamarck von 1744-1829 gelebt hat und Weismann von 1834-1914. Für Lipton ist Lamarck der eigentliche Begründer der Evolutionstheorie (was nicht zutreffend ist).

Lipton kritisiert an verschiedenen Stellen den wissenschaftlichen Reduktionismus der modernen Biologie. Sonderbarerweise hält er die Newtonsche Lehre für Reduktionismus, die Quantentheorie dagegen für etwas ganz anderes, weswegen er in seinem Buch eine reichliche Prise Quantenphysik einstreut, ohne wirklich zu erläutern, wofür er sie braucht und was damit erklärt wird.

Gleichzeitig entpuppt er sich selbst als Reduktionist, denn er reduziert Lebewesen auf ihre Zellen (S. 26): "Sie halten sich vielleicht für ein Individuum, aber als Zellbiologe kann ich Ihnen versichern, dass Sie eigentlich eine kooperative Gemeinschaft aus ungefähr 50 Billionen einzelligen Mitgliedern bilden. (...) So wie eine Nation den Charakter ihrer Landsleute widerspiegelt, so spiegelt unser Menschsein die grundlegenden Charakteristika der zellulären Gemeinschaft wider."

Genau das wird von Systemtheoretikern heftig bestritten ("Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Komponenten."). Diese gehen nämlich davon aus, dass Systeme emergente Eigenschaften ausbilden können, die sich nicht aus dem Verhalten oder den Eigenschaften seiner Teilkomponenten erklären lassen.

Ansonsten geht es im gesamten Buch sehr esoterisch zu. Hoffnungsfrohe Sätze wie (S. 26) "Wir können unser Leben so gestalten, dass es voller Frieden, Glück und Liebe ist." oder (S. 27) "Will er damit etwa sagen, dass die Menschen Gott sind? Ja, das will ich damit sagen." wird man reichlich finden.

Sehr interessant sind dagegen die Ausführungen über die Zelle, die Zellmembran, das Human-Genom-Projekt und die Epigenetik. Hiervon scheint der Autor in der Tat sehr viel zu verstehen.

Das Wunder der menschlichen Zelle... (15. September 2008)

... und noch viel mehr wird in diesem Buch beschrieben. Der Autor erklärt ausführlich Zellkern und Zellmembran und erläutert ihre Wirkung. In diesem Zusammenhang beleuchtet er auch unsere Gene, die DNS, die Quantenphysik, positive und negative Interferenzen, Meridiane und Energiefelder. Er schlägt die Bindungen zur Kinesiologie und zum Unterbewußtsein sowie zu positiven und negativen Schwingungen. Ganz wichtig in diesem Zusammenhang ist auch die Macht unserer Überzeugungen.

Ein sehr spannendes Buch, durch das man unsere Zellen und Gene ganz neu kennenlernt.

Erfrischend und unerwartet leicht, aber...... (7. August 2008)

Es ist erstaunlich wer zum Lesen dieses Buches in Frage kommt. Angefangen über Menschen die sich für Esoterik interessieren über Wissenschaftler der Biologie, Physik, Philosophie und sogar Theologie, zu Menschen, die für sich selbst die Wahrheit suchen und auf Antwort hoffen. Dem Buch gelingt es auf hervorragende Art und Weise Bereiche und Personen miteinander zu verknüpfen, sie als Einheit und Ganzes zu präsentieren und sie sogar in Abhängigkeit zu stellen. Mit wirklich einfachen, und deshalb klar verständlichen Alltagsbeispielen bekommt man sehr schnell Zugang zu Bildern erlebter Erfahrungen und kann deshalb zumeist sehr gut nachempfinden und oftmals auch einen "Aha-Effekt" verspüren. Mit diesem Buch wird man wohl, wenn man es noch nicht macht, beginnen mit sich selbst zu experimentieren und versuchen Zeichen zu finden und zu deuten.
Für mich war und ist dieses Buch sehr kurzweilig, die nötige Frische für manch trockene Themen ist definitiv vorhanden und die Wachheit bei anderen Themen ist garantiert weil der Autor sicherlich über ein gutes Erzählvermögen besitzt und niemals Langeweile aufkommen lässt. Das Buch bekommt trotzdem nur vier Sterne von mir, weil es auch andere Bücher noch nicht geschafft haben den wirklichen Code/Schlüssel für "programmierte" (Tür-)Schlösser zu zeigen. Vielleicht sollte man das auch dieses Mal nicht erwarten und auch in Zukunft von keinem Buch verlangen, aber es ist eben ein großer Wunsch vieler Leser.
Das Thema an sich ist alt, einige meiner "Vorschreiber" haben dies auch schon angemerkt. Zum Beispiel schreibt Seneca schon zu Zeiten Jesus Christus ähnliche Zusammenhänge, Marc Aurel beschreibt auch schon damals: "Und von den Gedanken nimmt die Seele ihre Farbe an". Ptaah, Seth oder Jon Kabat-Zinn oder Roy Martina, gechannelte Wesen oder weltliche Menschen haben sich dieser Sache angekommen und das große Geheimnis des "Funktionierens" offen gelassen. Dies steckt wohl in der Sache an sich, so unterschiedlich die Menschen, die Bedürfnisse und Wünsche, so kreativ gestaltet wird wohl auch die Wahrheit für jeden einzelnen von uns sein und wir sollten nicht erwarten das das jemand für uns erledigt. Deshalb ist es gerade zu unwahrscheinlich, das ein Buch mit dieser Thematik von mir fünf Sterne erhält, denn bis zu einem gewissen Punkt kommen die meisten, aber der letzte Schritt fehlt einfach. Diesen übrigen Punkt möchte ich dann mir selbst geben wenn ich für mich die Wahrheit gefunden habe und auf den Schulter von Riesen sitzen darf um dann weiter sehen zu dürfen als jemals zuvor.
Als Resultat schreibe ich: Das Buch ist eine totale Erfrischung für Menschen die sich nach solchen Themen strecken und schon mehrere solcher Schinken in sich hineingeprügelt haben. Es macht, und das ist das Entscheidende, sehr viel Lust auf Neues und es macht gute Laune. Und das ist für mich ein Zeichen, das ich für mich die Zeit sinnvoll genutzt habe und etwas gelernt habe.

Zellkommunikation - welcher Zellen? (27. Mai 2008)

Das vorliegende Buch beschreibt spannend die Grundlagen der Zellkommunikation. Faszinierend ist der Umstand, wie sich diese Informationen auf die Zustände unserer Sozialisation und unserer Gesellschaftsgegebenheiten übertragen lassen.
Offensichtlich spiegeln sich die Zustände auf allen Ebenen im gleichen Kontext. Die Frage ist, wann das zum Allgemeinwissen "mutiert" und von jedem Einzelnen von uns verantwortlich umgesetzt wird.

Oder fragen sie auch noch, wann die anderen damit beginnen.

Der Durchbruch zum Glaube an bzw. das Wissen um die Wirksamkeit (22. April 2008)

In der Tat ist es so, dass die praktische Anwendung der in diesem Buch vermittelten Erkenntnisse quasi nicht vorhanden ist - aber dies ist meines Erachtens nach auch im Sinne dieses Buches. Dem Autor geht es hier offensichtlich vornehmlich darum, die zu Grunde liegenden biologischen Prinzipien wissenschaftlich (auch für den Laien anschaulich) darzulegen. Dieses Buch zeigt auf, *warum* verschiedene Methoden der Geistheilung und des positiven Denkens dunktionieren können anstatt das "wie" aufzuzeigen. Über das "wie" gibt es zahlreiche Bücher verschiedenster Methoden (Reiki, Selbsthypnose etc.).

Trotzdem wird dem Leser mit diesem Buch der Wohl größte Dienst überhaupt erwiesen: der für das funktionieren so wichtige GLAUBE (oder noch besser das WISSEN) an/um das funktionieren dieser Methoden wird dem Leser mitgegeben. Die inneren Zweifel an der Wirkung solcher Techniken, die vermutlich jeder Anwender dieser Techniken (zumindest zu Beginn mehr oder minder stark) in seinem Inneren mit sich trägt - und die eine erfolgreiche Anwendung der Methoden behindern oder gar unterbinden - genau diese Zweifel werden mit diesem Buch vollkommen aufgelöst.

Meines Erachtens nach ist dieses Buch also gerade für diejenigen, die gerne solche Methoden anwenden möchten, sich aber ob deren Wirksamkeit unsicher sind und daran zweifeln ein großer Segen (so auch mir).

Vielen Dank Herr Lipton!

dkb.de

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