Kundenrezensionen zu 'McCartney (Special Edition) [GOLD CD]'
McCartneys Hausmusik (1. Februar 2008)
Als Paul McCartney Ende 1969 / Anfang 1970 quasi im Alleingang sein erstes Soloalbum "McCartney" produzierte, gab es die Beatles noch, und mit "Junk" und "Teddy Boy" hätten es zwei Titel sogar fast auf das "White Album" bzw. "Let It Be" der Beatles geschafft. McCartneys Hang zu musikalischen Belanglosigkeiten war auf diesem Album noch nicht so ausgeprägt wie auf den Nachfolgewerken "Ram" und "Wild Life", für mich wurde bzw. wird das Album daher oft zu unrecht kritisiert. "McCartney" macht auf mich einen sehr entspannten, fast hausmusikalischen Eindruck, von stressiger Studioarbeit und Auseinandersetzungen mit den anderen Beatles war und ist hier nichts zu hören. Mit "Maybe I`m Amazed" enthält es sogar einen Song, der nicht nur vielfach gecovert wurde, sondern bis heute neben vielen Beatles-Songs zu McCartneys ständigem Konzertrepertoire zählt. In meinem CD-Player läuft "McCartney" bis heute öfter als jedes andere in den Jahren danach veröffentlichte McCartney-Album!Familienidylle (10. Oktober 2007)
Dieses Album läßt sich im Grunde nicht bewerten. Entweder man mag es, oder man mag es nicht. Für mich ist es eine der sympathischesten CD's der Popgeschichte. Paul McCartney hat sich frisch verheiratet (mit Gattin Linda und neugeborenem Baby) aus dem Big Music-Business auf einen schottischen Bauernhof - mit eigenem kleinem Tonstudio - zurückgezogen und genießt dieses einfache Glück hörbar. Einfach : das ist DAS Wort zur Beschreibung dieser CD - einfache Melodien und Lieder, einfache Arrangements (geradezu rührend, wenn sich McCartney etwas hölzern am Schlagzeug betätigt - denn er spielte alle Instrumente selbst). Wenn man die LP's der Beatles mit musikalischen Kraftwerken vergleicht, dann ist dies ein Kaminfeuer, bei dem das Holz freundlich knackt und prasselt. So zufrieden und glücklich war McCartney wahrscheinlich selten in seinem Leben - und das hört man.Beatles reloaded (9. Juni 2007)
Die Anspieltipps:- Maybe I'm Amazed (natürlich)
- Momma Miss America
- Junk / Singalong Junk
- Teddy Boy
Das Album im chronologischen Kontext direkt im Anschluss an "Let it be" zu hören macht besonders viel Freude. McCartneys Album klingt unfertig, und gerade damit knüpft es direkt an die letzte Beatles-Platte an.
Das kurze Album liefert viele Instrumentals, die ein wenig nach Songs klingen, denen noch der letzte Lennon-Schliff fürs nächste Beatles-Album fehlt.
Alle Songs wirken abgebrochen, stückhaft, klingen fast nach Demo-Tape. Aber das macht auch ihren Charme aus. Der Solo-Künstler McCartney stellt sich hier ein erstes Mal (von Film- und Fremd-Produktionen während der Beatles-Zeit abgesehen) vor. Und er macht das damit genau richtig, wenn er es durch diesen Bruch schafft, von vorne anzufangen, nach immerhin über zwei Händen voll Beatles-Alben und zig Hits. Er nimmt klar Bezug auf das, was er als Beatles geleistet hat, und gibt dem Album durch die Unfertigkeit trotzdem den Charakter eines äußerst vielversprechenden Debüt-Albums.
knapp 5 Sterne (9. Juli 2006)
Ich möchte hier unbedingt das 1. Album von Paul McCartney beschreiben und dazu würde ich die Songs im einzelnen bewerten!1.) The Lovely Linda sehr kurzer Akustik McCartney 3/5
2.) That would be Something ist okay. Hier ist interessant wie
deutlich man das Schlagzeug hört und wie es in diesem Song
intergriert wurde.3/5
3.) Valentine Day ein blusiger Instrumental McCartney. Auch
nicht verkehrt. 4/5
4.) Every Night eine McCartney Ballade die okay ist aber ich
vergebe für diesen Song 3,5 Sterne weil es noch bessere
Balladen von ihm gibt.
5.) Hot as Sun /Glasses ein guter Instrumental Song Hot as Sun
dann hört man noch kurz Töne von Gläsern im 2.Teil (Glases)
4/5
6.) Junk diesen Song gibt es auch noch in der Instrumental Ver-
sion 3/5
7.) Man we was Lonely ein super McCartney Song der mir als
nette Single gefallen würde! 5/5
8.) Oo You ein fetter blusiger McCartney Song echt klasse!
5/5
9.) Momma miss America auch wieder etwas blusig! Vor allem im 2.
Teil 4/5 - Instrumental Song!
10.) Teddy Boy gefällt mir gut 4/5
11.) Singalong Junk eine Karaokke Version von Junk 3/5
12.) Maybe I'm Amazed eine sehr gute McCartney Ballade 4/5
13.) Das Kreen- Akrore fällt ein wenig ab, hier sind vor allem
Schlagzeug usw. im Vordergrund zu hören und wieder blusige
Töne, klingt aber auch interessant wenn der Paule vesucht
zu ekperimentieren und es klingt auf keinen fall langweilg
und öde! 3/5
Vergebe Paul McCartney für dieses Album knapp 5 Sterne weil es noch einige Alben vom Meister gibt die mir wesentlich schlechter gefallen und mir dieses Album gut gefällt!
Macca nach dem Split.... (6. Juni 2006)
Nach dem Beatles-Split waren alle ziemlich verwirrt. Das erkennt man am besten an den ersten Soloalben.Paul traf die Trennung wohl sehr hart. Er war sichtlich orientierungslos. Und das ist es, was dieses einfache und unperfekte Album so schön macht.
Es ist ein Gemisch aus allem, was er so zu bieten hat. Die Instrumentalstücke auf diesem Album sind großteils zeitlos.
Schade, dass er für seine ersten Soloalben von den Kritikern zerstückelt wurde. Erst ab Band On The Run, für mich ein schreckliches Album, wurde er gelobt.
Eigentlich ist es schade, dass er sich heute nur noch um seinen Pop-Olymp kümmert. Man sollte ihn dazu überreden wieder Musik wie auf Mccartney und RAM zu machen.
Und Helter Skelter sollte er mit Ringo und einigen anderen neu Aufnehmen und als Single herausbringen! *lol*
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