Kundenrezensionen zu 'Jazz from Hell'
Must have (16. Dezember 2003)
Was soll man zu Zappa eigentlich schreiben ? Zappa war schlichtwegeinfach der genialste Rockmusiker...
Jazz from Hell bekam nicht umsonst einen Grammy.
Frank tobte sich seinerzeit richtig auf dem Synclavier aus.
Jedoch stellte dieses Album eigentlich nur den Grundstock zu
seinen Synclavierarbeiten dar.Leider war es ihm nicht allzu
lange vergönnt mit dieser Methode zu arbeiten.
Heute hätte er zwar das Synclavier noch,aber nicht in Betrieb,
obwohl einige technische Daten des damaligen Systems,dem der
heutigen DVDS entsprechen.
Man muss sich das Alter des Albums vor Augen führen,der DX7 war
gerade 2 Jahre alt und das Synclavier hatte einen Preis eines
Eigenheims.
Obwohl einige Sounds schon recht anachronistisch wirken,bebt
diese Scheibe vor Leben.Bei der Erstveröffentlichung war das
anders,damals klang das Ganze sehr abgefahren und fremd,nur die
Zappa typischen Kompositionen hauchten dem ganzen eine
Lebendigkeit ein.
Jazz from Hell war seinerzeit mein Favorit.Allerdings vergraulte
ich mir auch einige Damen damit.
JfH ist eine gutes Album.Denn es verdeutlicht sehr stark,dass
Sound alleine noch keinen Song macht.Die Komposition spielt
ebenfalls eine Rolle,bzw.das Arrangement.
Frank hat später das Synclavier noch öfter eingesetzt,da aber
nicht mehr so offensichtlich.
Mit Jazz from Hell hat Zappa einen Weg gewiesen,der heute
Normalzustand ist.Arbeit mit einem Computer als Werkzeug.
Er als alter Rocker und Nonkonformist,musste der Elektonikszene
erst zeigen,dass es auf Sounds alleine nicht ankommt.
Paul Mc Cartney lebt zwar noch,aber Frank war eigentlich der
Visionär der Musik und würde er heute noch leben,George Bush
hätte sich mit Saddam ins Erdloch begeben.
Im digitalen Zeitalter,ist Jazz from Hell ein Anachronismus,
dennoch ist sie lebendiger als die meisten der Neuveröffentlichungen.
Zappa lebt....






