Aus der Amazon.de-Redaktion
Drei Jahre nach ihrem Debüt "Blue Lines", das vom englischen Trendmagazin Face zum "Album des Jahres" gekürt wurde und den globalen Single-Bestseller "Unfinished Sympathy" hervorbrachte, meldeten sich Massive Attack 1994 mit einem Paukenschlag im Rampenlicht zurück. Das Kreativ-Trio hatte mit seinem wegweisenden Debüt den Grundstein für die TripHop-Bewegung gelegt, und Protection sorgte drei Jahre später für verstärkte Breitenwirkung. Mit ihrer Fusion aus HipHop-Drums, be-soultem Gesang, "ragga riddims", Dub-Elementen und atmospärischen, geradezu kinematographischen Keyboardsounds gab die Bristol-Band die Marschroute für die Dance Music in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre vor. Die stilbildende, von Nellee Hooper (Soul II Soul)produzierte CD ebnete den Weg für nachfolgende Acts wie Portishead, Sneaker Pimps oder auch Beth Orton.Wie schon bei der Vorgängerplatte, so hatten "Mushroom" Vowles, "Daddy G" Marshall und "3D" (alias Robert Del Naja) auch für Protection wieder diverse Gastvokalisten ins Studio eingeladen: Tracey Thorn (Everything But The Girl) zieht im Title-Track mit elegischer Stimme ihre Kreise. Tricky hypnotisiert in der reggaefizierten Hitsingle "Karmacoma" mit eindringlichen Rap-Reimen. Horace Andy ist bei der live aufgenommenen Coverversion des Doors-Oldies "Light My Fire" zu hören. Und Nicolette läßt in "Three" und "Sly" ihren hellen, klaren Sopran erstrahlen. --Harald Kepler
Kundenrezensionen zu 'Protection'
Anders ist besser ! (12. April 2008)
Massive Attack klingen jetzt anders als zuvor ( bei "Blue Lines" ).Das soll kein Vorwurf sein , sondern ein Kompliment ! Aus Trip-Hop wird nun eine Mischung aus Chill-Out-Musik und dem vorher genannten Musikstil.Dieses Album ist sozusagen genial ! "Karmacoma" und "Protection" sind die besten Songs des Albums . Jeder echte MA-Fan sollte sich das Album zulegen !Zurück in die Zukunft.. (3. Juli 2007)
Eigentlich mag ich nicht mich auf ein Lieblingsalbum festzulegen,doch müsste ich es tun würde ich mich wohl für dieses entscheiden.
Es ist eine unglaublich fusion aus verschiedensten Stilen die hier zu einem Meisterwerk verschmolzen sind was sich außerhalb der Grenzen von Raum und Zeit bewegt.
Hypnotische und entspannte grooves,arrangiert mit jazzigen,dubbigen,trippigen samples eingewebt in einen orchestralen,elektronischen Klangteppich.
dieses Album zeigt wie erdig,warm und wieviel seele elektronische Musik haben kann!
Die Musik für jede gelegenheiten.
Zum nachdenklich alleine sein-romantisch zu zweit sein-für Regentage genauso wie für schwüle Sommertage und Nächte-für Melancholische und glückliche Momente.
wie viele Erinnerungen an Musik hängen können spüre ich immer dann wenn ich Protection auflege..
P.S:Die Perfekte Platte für lange Autofahrten !!
Erdige 5 Sterne (31. März 2007)
Ich komme ja eigentlich aus einer ganz anderen musikalischen Ecke und mit elektronischer Musik kann ich (bis auf hin und wieder prodigy) eigentlich gar nichts anfangen.Ausnahme ist diese Götterscheibe von Massive Attack. Kann so ein Sound eigentlich richtig erdige Musik sein?
Er kann, und wie. Wuchtige, eindringliche, rhythmische Musik gepaart mit exzellenten und intelligenten Texten ergeben eine einzigartige Atmosphäre, die beinahe schon meditativ wirkt. Die einzelnen Tracks sind jeder eine Offenbarung für sich und dieses Album ist eines der ganz wenigen, die ab dem ersten Stück dermaßen fesseln, dass ein Weiterdrücken sich verbietet. Einzige Ausnahme: das nervige Doorscover "Light my fire", das in dieses Hammeralbum so gar nicht passen will.
Auch die anderen Scheiben der Band haben ihre Höhepunkte, keines ist aber so vollkommen wie dieses!!!
Grandios (3. Juli 2003)
Ihr zweites Album "Protection" sollte MASSIVE ATTACK zu Königen der (von einfallslosen Kritikern so genannten) TripHop-Szene machen; jeder Song ist ein kleines Kunstwerk, eine wunderbare Mischung aus Gesang, Orchester und filigraner Elektronik. Trotz großer Bandbreite bleibt eine klare Linie erkennbar, und man kann stundenlang im Sessel bleiben und die unbeschreibliche Atmosphäre der Musik aufsaugen.Ganz besondere Highlights sind "Karmacoma", "Three", "Eurochild" und die beiden von Craig Armstrong eingespielten Instrumentaltracks "Weather Storm" und "Heat Miser". Nicht ein einziges Stück enttäuscht- man muß dieses Album einfach lieben!






