Aus der Amazon.de-Redaktion
Extreme Metalbands aus Schweden gibt es wie Sand am Ostseestrand. Nur wenige von ihnen sind jedoch derart gut und klingen vor allem dermaßen originell wie Amon Amarth. Der Vierer hat sich einer ziemlich einzigartigen Mischung aus schnellem, gut ins Ohr gehendem Death Metal und verdammt aggressiven Black Metal-Elementen verschrieben. Dabei begehen sie jedoch nicht den Fehler, auf die typischen von Iron Maiden inspirierten, melodischen Gitarrenläufe zurückzugreifen und dadurch als eine weitere gesichtslose Band im Fahrwasser von Dark Tranquillity und In Flames zu enden. Trotzdem ist der Begriff Melodie auf dem Longplay-Debüt des Quartetts kein Fremdwort Allerdings sind selbige hier bei weitem noch nicht so ausgeprägt, wie auf dem überragenden Nachfolger The Avenger, was Once Sent From The Golden Hall insgesamt zu einer sehr rohen Angelegenheit macht. Und das harmoniert nahezu perfekt mit den Texten über Leben und Mythologie der Wikinger! --Andreas StappertKundenrezensionen zu 'Once Sent from the Golden Hall'
Nicht umsonst DER Meilenstein von Amon. (2. Dezember 2008)
Nachdem ich Twilight Of The Thundergod schon ein paar mal angehört habe, musste ich feststellen, dass sich Amon Amarth einfach nur wiederholen. Mal abgesehen, dass Versus The World und Fate Of Norns (ersteres ist in meinen ohren höchstens Durchschnitt und zweiteres einfach nur lahm und langweilig) eher dem midtempo frönten und somit "Neuerungen" boten.With oden On Our Side griff das Konzept das Debüts auf, um welches es hier geht. Mehr Dynamik, von knallenden bis Midtemposongs und einer etwas variableren Stimme. Twilight Of The Thundergod macht das auch, nur klingt es doch irgendwie genau so, wie wenn man alles schonmal gehört hat und grad ein paar Töne geschoben hat.
Erinnert man sich an das Debüt zurück (was man spätestens bei "With Oden..." auf sehr angenehme Art und Weise wurde), war doch etwas anders: Es herrschte eine Rohheit und vergleichsweise höhere Aggression, die Amon wohl nie wieder aufgreifen können.
Die Musik bietet eine Mischung aus Bolt-Thrower'schen Riffläufen (auch Dismember sollte nicht unerwähnt bleiben..), die Richtung Magengegend drücken und das Ganze in einem beachtlichen Tempo. Dass die Riffs primitiv sind, stört da niemanden, ihrer Wirkung nimmt das keinerlei Kraft, sondern macht ohne fehlende technische Nachvollziehbarkeit alles noch extremer. Mr Hegg klingt auf diesem Album noch frisch und unverbraucht, und growlt weniger sondern schreit mehr, wie man es heute nur noch selten bei Amon Amarth erlebt. Zusammengemischt ergibt das nun schon seit über zehn Jahren den Stil, den Amon so einzigartig und sofort wieder erkennbar macht.
Das Album verursacht streckenweise echte Gänsehaut, was nur With Oden On Our Side wieder aufgreifen konnte. Songs mit Seele. Nur hat eben das Debüt mit einer gewissen Rohheit die Nase vorn und klingt einfach unverbraucht.
Das Debüt von Amon Amarth ist somit eine Pflichtbeschaffung für all diejenigen, die die Musik von Amon Amarth lieben und vor allem ein Hörer wert für die, die nur die neueren Werke kennen und sich bis heute fragen, was an der Gruppe so toll sein soll.
Doch nie klangen sie besser als hier. Volle Punktzahl für ein makelloses Album.
Achtung die Horde kommt... (26. September 2008)
Das Erstalbum der wüsten schwedischen Viking Death Metal Truppe gehört zu den besten Debutalben der Metalgeschichte. Schneller, brachialer, aber immer melodischer Melodic Death Metal vom Feinsten.Genau wie viele andere MeloDeath Perlen besitzt auch dieses Album große Momente. Alle aufzuzählen bzw. Bewertungen der einzelnen Tracks spar ich mir jetzt mal. Ich kann nur sagen, es zieht sich eine unglaubliche Energie durch das Album, schon der Opener haut in eine Kerbe, die so schnell nicht wieder verschwindet. "The Dragon Flight..." glänzt mit Härte und Schnelligkeit und einem total irrem Solo in der Mitte der zweiten Hälfte. Oder das richtig starke 1,5 minütige Intro von "Victorious March", dem insgesamt besten Track des Albums.
Man könnte noch weiter erzählen, aber das würde zu lange dauern. Die Lieder sind allesamt großartig und vereinen Härte und Melodie zu einer einfallsreichen, innovativen Metalsymbiose. Zugreifen.
Kraftvolle Wikingerreise (1. März 2007)
Das Debüt von Amon Amarth "Once Sent From the Golden Hall" ist ein solides Werk, eine harte und reine Art des Melodic Death Metal. Das Album klingt stark nach Göteborg Schule mit melodischen Leads, knurrendem Gesang und einem sehr aktiven Doppelbass. Trotzdem unterscheiden sich Amon Amarth von der Horde der Bands die sich in diesem Stil bewegen. Der Sound ist nichts für Herzkranke, die Gitarren klingen rau, die Drums sind aggressiv wie die Hölle, der Bass schüttelt einen durch und der Gesang - oho dieser Gesang! Er ist nicht nur allein für das Album grandios, sondern auch für das ganze Gerne. Hier werden Standards für andere Death Metal Sänger gesetzt.Es gibt nicht einen schlechten Titel auf dem Album, alles Amon Amarth Meisterwerke. Vielleicht ist "Victorious March" der bekannteste Titel, aber alle anderen sind auch super. Überwältigende Riffs und donnernde Drums bilden die Basis eines jeden Titels und Johan schreit dazu über Wikinger und nordische Götter. Die Aggression des Albums ist absoluter Wahnsinn. Jeder Titel ist schnell, fast thrashig und härter als andere Death Metal Stücke - einfach nur gut.
Die Texte machen Amon Amarth unverwechselbar. Die Wikinger Themen in den Texten, verbunden mit der energischen Musik erzeugen ein idealisiertes Bild der Wikinger Kriegsführung. Der Gesang dazu ist eine Mischung aus Death und Black Metal.
Der einzige kleine Mangel ist, dass alle Lieder irgendwie dem gleichen Muster folgen. Nichts desto trotz ist es ein sehr gutes Album, das jeden Cent wert ist und das man sehr oft und mit sehr viel Spaß hören wird.
Schlechte Produktion... (10. Februar 2007)
...aber davon abgesehen ein sehr gutes Debutalbum der schwedischen Viking Metaller."Once sent from the golden Hall" ist das erste Album der Band,das ich mir gekauft habe.Und ich habe diesen Kauf nicht bereut.Alle Songs sind klasse und wären mit einer besseren Produktion absolute Kracher.
Von Anfang an überidisch (25. Januar 2007)
Diese Scheibe ist meiner Meinung nach eine der besten Melodic Death Metal Scheiben die es gibt. Die Paarung aus brachialen Death Metal und Melodien, die ihresgleichen suchen, ist in diesem Bereich einmalig (ich weiss wovon ich rede, bin seit den Anfangstagen in den frühen 80-zigern schon dabei). Ich kann nur allen Fans der harten Gangart empfehlen, sich die Silberlinge dieser Ausnahmeband zuzulegen.Anspieltipps: Ride for vengeance, Victorious march, Amon Amarth und Once sent from the golden hall.
Ebenfalls sehr zu empfehlen ist das neue Album With Oden on our side, da auf diesem Silberling wieder die alten Tugenden gelten :-).





