Aus der Amazon.de-Redaktion
Jeder der sich fragt, was wohl der Schlüssel zu ABBAs langanhaltendem Erfolg ist, braucht nur an "Voulez Vous" und "Gimme! Gimme! Gimme! (A Man After Midnight)" zu denken, und die Antwort liegt auf der Hand. Das schwedische Quartett verfügte über eine gewisse Unschuld, selbst dann noch, wenn sie über One-Night-Stands gesungen haben.Gold bestätigt, daß die Band, obwohl sie als manieriert galt, eben doch sehr facettenreiche Musik machte. In dem Refrain von "S.O.S." schwingt eine rauhe Dringlichkeit mit, und die Macht, die hinter "Does Your Mother Know" steckt, kommt vom klassischen 50er-Jahre Rock & Roll. Und man muß auch nicht Priscilla sein, um wegen "Mamma Mia" oder "Dancing Queen" fast ohnmächtig zu werden. Doch ABBA kann auch mit Dramatik dienen: Die anschwellenden Stimmen in "The Winner Takes It All" machen aus dem Song eine bittere Hymne auf alle gescheiterten Beziehungen, und der oft-gecoverte Song "Lay All Your Love on Me" ist fast schon episch. --Steve Gdula
Kundenrezensionen zu 'ABBA Gold: Greatest Hits'
400 Million And Counting (31. Juli 2008)
Nineteen of ABBA's best songs are plenty, but you won't tire of them. It is amazing that four Swedes (Benny Andersson and Björn Ulvaeus as writers and Anni-Frid Lyngstad and Agnetha Fältskog as the main singers) could take such simple English cliches and turn them into pop music magic. Despite sometimes maddeningly simple lyrics, the song arrangements were unnervingly catchy and the multi-level layered compostions are fascinating. The keyboards and synthesizers were used in some of the more ingenious ways during the seventies to produce that unmistakeable ABBA sound. The energy and nearly anthemic enthusiasm eminating from each song marked them all as instant classics, no matter how jaded or synical the listener. It is doubtlful if you read the song list here that you would not know the melody. The one ironic thing about this groups phenomenal success, is that of over 400 million album sales, they only had one number one hit in the US - "Dancing Queen". But it is one heck of a great song.
Der Bestseller! (13. März 2008)
Mit Gold fing die Auferstehung der vier Superschweden 1992 an. Es ist das unangefochtene Standardwerk ihres Schaffens: 9 UK-Nr.1-Hits, 6 Top3-Hits, 3 Top10-Hits und Thank you for the music auf einem Album... und das in nur 8 Jahren Schaffensperiode! Bis heute sind die Vier mit fast 400 Millionen verkauften Tonträgern die erfolgreichste Musikgruppe nach den Beatles (zum Vergleich: Die BeeGees machen seit mehr als 30 Jahren Musik und bringens nicht mal auf 200 Millionen) ABBAs Dimensionen scheinen vielen gar nicht bewusst zu sein. Nie wieder wird Popmusik so klingen dürfen wie damals. Wie beispielsweise das rockstampfig-klebrige "Knowing Me Knowing You" oder das cool-inbrünstige "The name of the game". Kein Wunder, dass sich immer mehr Gitarristen wie REM, Placebo oder U2 zu Benny und Björns zeitlosen Kompositionen bekennen. The legend lives on and on and on!Abba - Gold (2. Januar 2008)
Endlich darf man(n) es zugeben. Auch in meinen "Teenage Rampage Jahren" (das hat allerdings nichts mit Sweet zu tun, denn die fand ich damals schon etwas daneben) spielte die blonde Agnetha von Abba eine - nicht nur - optische Rolle. Zu jener Zeit musste man Abba auf dem Klo hören, um nicht als Ampeldrücker (das gabs auch schon damals, wurde nur anders betitelt) auf dem Schulhof durchzufallen. Nun ja - im Gegensatz zu manchen Mitschülerinnen hörte ich sie nicht rauf und runter, ne eher punktuell.Beispielsweise am Sonntagabend: Das Graetz Radio mit dem magischen grünen Auge wurde nach einigen Diskussionen ("ja ich passe darauf auf, versprochen") vom Wohnzimmer ins Jugendzimmer gewuchtet (gefühlte 25kg). Danach saß man angespannt im dunklen Zimmer vorm Radio und lauschte den Worten des Top Ten Moderators. Sobald mein Lieblingshit gespielt wurde, wuchtete ich meinen Cassettenrecorder in Richtung Boxen, wobei versucht wurde den Abstand zwischen Box und eingebautem Cassettenrekordermikro möglichst gering zu halten und die Nebengeräusche weitestgehend zu eliminieren. Jedenfalls tat man sein Möglichstes (unter Luftanhalten) eine optimale Aufnahme seines Lieblingshits hinzubekommen. Wehe es kam jemand unangemeldet, laut lärmend die Türe herein....
Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr Details fallen mir zu dem Procedere ein, doch zurück zu Abba. Jedenfalls ertappte ich mich so ab und zu - zwischen Queen, Genesis, Pink Floyd und all dem ProgRockBombast von damals - dass sich ein kirmesklingendes Fragment in das Musikarchiv unter meinen säuberlich geföhnten Haaren eingegraben hatte. Kaum zu glauben, aber ich wurde den Refrain und das Ende von "Chiquitita" nicht mehr los.
Bei "Waterloo" oder "Ring, Ring" passierte nix. Aber wer konnte Agnetha in S.O.S. schon widerstehen? Oder als die glatthaarige Blonde, nach wehmütig klingenden spanischen Gitarren mit einer leicht - sich hysterisch überschlagenden Stimme - "In the firelight - Fernando" sang.
"Thank you for the music" war mir zu glatt, aber die Basslinie von "One of us" hatte es mir angetan.
Ist es Nostalgie? Manche sagen es sind "Melodien für Millionen" (von Fans oder Dollars?), andere meinen es sei "Musik die die Welt nicht braucht". Manche werden sich mit Grausen von mir abwenden, aber ich bekenne mich dazu - ja Abba hat was - nach wie vor.
Tolle Songs - aber zu wenige! (25. Juli 2007)
Natürlich gibts an den vorliegenden Stücken nix, so gut wie gar nix zu meckern - Kompositionen wie SOS, The name of the game, Souper Trouper, Knowing me, knowing you, One of us und Lay all your love on me gehören ganz zu recht zum musikalischen Weltkulturerbe. Wer Abba für eine fade, seichte Zuckerpop-Truppe hält, den strafen seine Ohren auch im Falle der hier besprochenen Zusammenstellung Lügen.Allerdings fehlen doch viele entscheidende Songs - deshalb nur drei Sterne. Unter den wahren Candypop-Nummern fehlen natürlich die wunderbaren Ring ring, Love isn't easy, Honey,honey und When I kissed the teacher - Tunes, ohne die eine Abba-Best of allein schon nicht mehr als vollständig gelten kann. Und dann werden auch noch einige der späten Glanzlichter unterschlagen - so v.a. die stupende, erschütternde vorletzte Single "The day before you came", der Trennungs-Ohrwurm "When all is said and done" (wie überhaupt die meisten der ausnahmslos erstklassigen 45er des letzten Albums "The visitors") oder die Rocknummer "On and on and on" vom "Super Trouper"-Album.
Leider gibt es keine (zumindest mir bekannte) Kompilation, die wirklich allen Ansprüchen an Vollständigkeit gerecht würde. Die Doppel-CD "Ultimate Collection" kommt aber schon ziemlich nahe ran, sie wäre auch für ABBA-Einsteiger meine definitiv erste Empfehlung. "Gold" lässt dagegen viel zu viele Lücken, ohne endlich mal den bis heute obligaten, aber eigentlich streng verzichtbaren Mist (v.a. vom "Voulez-Vous"-Album... Huuuuuaaaaaaahhhrrrrrghh!) auszusieben.
Zeitlos und einfach nur großartig: ABBA! (7. Juli 2007)
Ich bin großer ABBA-Fan, sie haben wirklich gute Musik gemacht. Und was man ihnen auch hoch anrechnen sollte, ist die Tatsache das sie sich nach ihrer Trennung nicht wieder zusammengeschlossen haben. Daran merkt man, dass sie Musik gemacht haben, weil es ihnen Spaß gemacht hat und nicht(zumindest nicht an erster Stelle) weil sie Geld verdienen wollten.Mein Fazit:
ABBA ist nach wie vor großartig, wunderbare Lieder! Das Album fasst ihre größten Hits zusammen, ein Muss für jeden Fan.






