Kundenrezensionen zu 'To Bring You My Love'
Schon beim Titelstück beeindruckt die "Queen of Darkness" (24. Dezember 2006)
durch düsterne Inbrunst, die sich dann unheilvoll fortsetzt. Auf "Teclo" spielt P.J. diverse Instrumente virtuos und Ihre grandiose Stimme wird zusätzlich untermalt und begleitet durch excellente Drums (John Parish). "Long Snake Moan" kommt dann rockiger, noch getoppt von "Down by the Water", das unweigerlich Gänsehautgefühle produziert. Das beste Stück ? Vielleicht, aber zum Schluß kommt mit "The Dancer" abermals ein wunderbarer schaurig - schöner Song, könnte auch das Ende einer großen Beerdigung sein ! Schade, keine Texte im Booklet (aber man hört ja die Stücke öfters, dann bleibt etwas hängen).The Devil is a woman now! Brachial aber Genial - Indieblues (25. April 2006)
Oh sweet Polly! Danke für dieses brachiale und sexy voodoo womanpower-album!Schon das Titelstück kommt scheinbar aus der Hölle. Eine schamanisch-besessene Liebeserklärung, das es jedem Kerl Angst und Bange wird. Einfach nur wundervoll! Dann sollte Long Snake Moan erwähnt werden, dieses schiere Monster von einem Powerrocker, aber was für einem - Dagegen sind Monstermagnet dir reinste Kindergartenband. Polly rollt mit der Dampfwalze über uns, aber mit 280 Sachen! Dann, ganz wichtig, noch eben Down by the water, das viele aus der Indiedisco kennen und lieben. So ein genialer Ohrwurm mit zig Widerhaken und einem unwiderstehlichen Sexy-Feel. Really Fantastic!!! Ein paar Songs sind eher "traditioneller" aber dennoch sehr gut. Bitte kaufen und ausrasten, PJ Harvey zeigt den "Machorockern" wo der Hammer wirklich hängt! Ein Monolith von einer Frau. Amen ;-)
Der langgezogene Vokal... (1. April 2006)
...zieht sich wie ein roter Faden durch dieses fantastische Meisterwerk zurückhaltender aber trotzdessen fordernder, stöhnender , roher Lautkulisse. Nur die ersten Klänge des ersten Liedes zu hören sollte eine Belohnung sein, denn solchen Hochgenuss verdient man sich nicht einfach so. Langsam steigert sich die Aggression und immer stärker verzerrt die Stimme und mehr und mehr breitet sich ein wohliges Gefühl aus in einer jeden Magengegend. Rock und Stille haben sich wohl noch nie so brüderlich vereint wie auf diesem Album der betörenden Mme Harvey. Dabei Höhepunkte festzulegen ist verdammt schwer, denn welcher Hochgenuss übertrumpft welchen Hochgenuss ist die Frage die sich mir unweigerlich stellt. Aber trotzdem heben sich meiner Meinung nach folgende Lieder noch einmal besonders ab:1. To Bring You My Love bereits eingangs beschrieben einfach die 1:1 Umsetzung des Titels - nach diesem Lied fühlt man sich gelibt, villeicht auch ein wenig gehasst aber nur wenn man es so verstehen möchte.
2. Long Snake Moan - kein Vokal wird hier in seiner Bedeutung herabgesetzt, nein ein jeder bekonnt seine eigenen 2 Sekunden in diesem Lied, so scheint es
3. Down By The Water - animiert wie kaum ein zweiter Song zum coolen aber betont leichtem Hin-und Herschwanken der Schultern unter geringem Einsatz des Oberkörpers - wobei auf den Text auh zu achten ist
4. Send His Love To Me - erinnert fast an eine Isla Bonita - aber eben nur fast! Ein spanisch angehauchtes, sich nach Liebe sehnendes Lied, das eben einfach im Ohr bleibt..






