Aus der Amazon.de-Redaktion
Obgleich es ein weit weniger gewagtes Experiment darstellt als seine aktuelle CD, bietet Trickys Debütalbum
Maxinquaye besser als seine späteren Produktionen einen Zugang zum Werk dieses britischen Hip-Hoppers, der zum weltbekannten Trip-Hopper wurde. Bei den zwölf düster-dämmrigen Tracks geht es weniger um verrückte akustische Kapriolen als vielmehr darum, Trickys Zeitlupen-Rap und Martines verführerischen Soprangesang in den Vordergrund zu stellen. Mit Ausnahme des genialen "Pumpkin" (auf dem Alison Goldfrapp singt), präsentiert das Duo eine farbenfrohe Mischung aus rhythmischem Gesang, pulsierendem Backbeat und tiefschweren Elektronikklängen. Dazu eine reichliche Dosis erotischer Anspielungen und heraus kam mit
Maxinquaye ein sinnlicher Vorstoß in Welten voll Laszivität und Lust.
--Nick Heil
Kundenrezensionen zu 'Maxinquaye [EXPLICIT LYRICS]'
Die Cd Aus Tottenham! (16. Oktober 2007)
Die andere Seite des Trip Hop: Dunkel, bedrohlich, chaotisch und ganz und gar anders als das, was man wohl von dem ehemaligem Massive Attack-Mitglied erwartet hätte.
Auf seinem Debüt offenbarte Adrian Thaws der Welt seine ganz eigene Version von Trip Hop. Und sie sollte mindestens genauso bahnbrechend und einflussreich sein wie die seiner Vorgängerband. Die scheppernden Rhythmen sind meistens sehr langsam und verschachtelt, die Melodiebögen dagegen simpel aber unglaublich eindringlich und intensiv. Im Hintergrund verstören Tricky`s düstere Rapsalven und erzeugen eine unglaublich dichte, epische Atmosphäre. Unterstützung erhielt Er übrigens von der Sängerin Martina, die dem Großteil der Songs mit ihrer Stimme veredelte. Maxinquaye" steht heute in einer Reihe mit den großen Meisterwerken des Genres wie Dummy" von Portishead oder eben Blue Lines" von Massive Attack. Fans und Kritiker sind sich nach 12 Jahren der Erstaufführung immer noch absolut einig, dass dieses Album wohl Tricky`s definitives Meisterwerk ist.
Tricky post Massive Attack (17. April 2003)
Nach seinem Ausstieg bei Massive Attack zeigte Tricky der Welt, wie er sich Trip Hop vorstellt. Und die Welt machte ihn zur Ikone! Zwar merkt man dem Album an vielen Stellen deutlich eine Verwandtschaft zu Massive Attack an, so ist Trickys Stil jedoch deutlich kompromissloser und düsterer. Dieses Album wird wahrscheinlich ohnehin im Regal eines jeden Trip Hoppers als Standardwerk stehen, Genrefremde bekommen hier quasi die Bibel des Trip Hops zum Einstieg. Anspieltipps: 4, 9, 12Anfänge des Trip Hop (27. November 2002)
Hier sieht man also wie alles begann: Tiefgang pur. Diese Musik berührt dein Innerstes auf eine Art, wie man sie nie zuvor gehört hatte. Der Trip Hop - heutzutage aus dem Musikalltag nicht mehr wegzudenken - steckte hier noch in seinen Kinderschuhen und dieses phantastische Debutalbum von Tricky ist dafür ein Meilenstein. Entspannte exotische Beats, eine verschwommene mal düster, mal freundlicher angelegte Klangwelt und dazu das trickytypisches Element der Verbindung von gleichzeitigem Gesang und Sprechen. Ein wahrlich bahnbrechendes Stück Musikgeschichte, das ausnahmslos zu empfehlen ist, alleine darum, weil die nachfolgenden Alben von Massive Attack und der genialsten Band aller Zeiten, Portishead, sich doch in irgendeiner Weise an dieser Art von Klangzauber orientierten. Ein Muss!5 Sterne Deluxe (13. Februar 2000)
Nicht so agressiv und abgefahren wie seine späteren Werke ist Maxinquaye. Es läßt sich eher vergleichen mit dem Stiel von Massive Attack oder Portishead. Nur noch viel genialer und trickreicher!Erstklassiges Debütalbum! (14. Januar 2000)
Mit diesem erfolgreichen Debütalbum hat Tricky sich als genialer Solokünstler in der Musikwelt etabliert und gilt seitdem neben Portishead und Massive Attack, bei denen er vormals wirkte, zu den Mitbegründern des TripHop, ein Begriff für eine Schublade, in die sich der damals 21jährige Adran Thaws alias Tricky nicht stecken lassen will. Schließlich macht er seine eigene Musik. Und die hat es in sich. Seine Experimentierfreudigkeit kennt keine Grenzen, auch wenn er sich auf seinem Debütalbum im Vergleich zu den nachfolgenden Scheiben etwas zurückhält. Die CD beinhaltet 12 abwechslungsreiche Tracks, in denen mal der ruhige Rap von Tricky mit seiner rauchenden und krächzenden Stimme zu hören ist und dann wieder Martine mit ihrer glänzenden Stimme hervorsticht, wie etwa in dem über sieben Minuten langen "Afterrmath", eines der tollsten Stücke auf dieser CD. Tricky setzt bei allen Titeln auf langsame und dunkle Beats und Drums, ergänzt das ganze durch Samples oder hin und wieder mit einigen Gitarrenakkorden. Weitere Höhepunkte sind sicher "Overcome", "Black Steel", "Hell Is Round The Corner" und "Pumpkin". "Maxinquaye" zählt für mich zu den besten Alben der 90er Jahre. Wie auch "Dummy" von Portishead hates 5 Sterne verdient. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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