Moving Pictures

Verkaufsrang: 7206 (Musik)
Artist: Rush
Audio CD
EAN: 0731453463127
Format: Original Recording Remastered
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Mercury (Universal)
UPC: 731453463127
Preis: EUR 4,40

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Product Description

MOVING PICTURES

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit Moving Pictures hatten Rush in Sachen Songwriting und musikalische Virtuosität neue Höhen erklommen. Das gibt es ja nicht oft, ein absolut hörenswertes Album aus der Abteilung "Progressiver Rock". Selbst eine reine Instrumentalnummer wie "XYZ" ist auch für Nichtmusiker ein Leckerbissen. Es ist aber der Song "Limelight", der das Highlight des Albums darstellt.

Wie viele andere progressive Rockbands lassen auch Rush ihre diversen Bühnenerfahrungen in die Texte ihrer Songs einfließen. Das Ergebnis sind beeindruckende, fast orchestrale Arrangements, die jedoch die Basis eines Stückes nie zukleistern. "Tom Sawyer", ein weiterer Klassiker, findet sich hier ebenso wie das SciFi/Roadmovie "Red Barchetta", das epische "The Camera Eye", der mahnende Song "Witch Hunt" und "Vital Signs", das von der gerade aufkommenden digitalen Aufnahmetechnik mächtig profitierte. Vielleicht ist dies Rushs bestes Album, auf jeden Fall aber ihr am leichtesten konsumierbares. --Genevieve Williams

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Kundenrezensionen zu 'Moving Pictures'

Absoluter Klassiker im powervollen, virtuosen Rock! Songs für die Ewigkeit; beseelt und vertrackt (4. Mai 2008)

Im reichen Rush-Katalog ist Moving Pictures ein absoluter Höhepunkt; viele werden sogar sagen - der Höhepunkt schlechthin. Die Songs sind allesamt zeitlose Klassiker, und das gilt sogar für die Instrumental-nummern.
Rush spielen beseelt um ihr Leben, greifen so oft in die Trickkiste, das man kaum folgen kann und bleiben dennoch bodenständig und grundehrlich. Trotz, oder gerade, aller Artistik und Power bescheren sie uns ein Hörerlebnis der absoluten Spitzenklasse. Es kickt dermaßen und reißt einen mit - das totale akustische Freudenfest.
Ich höre oft Kritik an der sehr hohen Stimme von Geddy Lee und denke, man sollte sich versuchen daran zu "gewöhnen", falls sie einem zu seltsam erscheint, beim ersten Rush-hören. Ich hatte nie ein Problem damit, aber das scheint leider nicht immer die Regel zu sein.
Ich empfehle Euch diese Platte allerwärmstens und wenn ihr euch für sie öffnet, werdet ihr reichlich entlohnt! Ein absolutes Meisterwerk!!!
Grüße und viel Fun damit!

Der grosse Wurf! (20. Februar 2008)

Als Rush etwa ab ihrem dritten Album begannen, sich vom Led Zepellin-Hardrock abzuwenden und ihren eigenen Stil zu kreieren, wurden sie immer besser. 1981 toppten sie mit diesem Album dann alles, was sie bis dahin aufgenommen hatten. Sozusagen der Hoehepunkt in ihrer heute nun mehr als dreissigjaehrigen Karriere. Alles was bei vorherigen Platten an Schwaechen auftauchte, wurde hier restlos ausgemerzt, heraus kam das perfekte Rush-Album: 'Moving Pictures'.

Es gibt viele Alben, bei denen auch nach mehrmaligem Hoeren nichts haengen bleibt; ganz anders dieses hier. Auf 'Moving Pictures' hat jeder Song seine markante Eigenschaft und Charakteristik. Dabei wirkt das ganze Album trotzdem wie aus einem Guss, da es vom Sound her eine Einheit bildet. Schon Ende der Siebziger haben Rush durch Hinzunahme des Synthesizers ihren Sound erweitert, hier gehen sie eine Stufe weiter, indem sie ihre Musik weniger sperrig konstruieren, und diese sogar mit einem ordentlichen Schuss Pop aufwerten. Das soll jetzt keineswegs den beinharten Prog-Hoerer erschrecken, viele Stuecke haben komplexe Strukturen, insbesondere das Instrumental 'YYZ', welches sonst wohl seinesgleichen sucht. 'Movin Pictures' bietet wirklich tolle Musik auf dauerhaft hohem Niveau.

Schon der Opener hat - wie jedes Stueck auf diesem Album - seine eigenen Charme. Es ist ein eher langsames aber dennoch rockiges Stueck mit nun wirklich gut gewordenem Gesang von Geddy Lee, und schoenen Synthesizer-Melodien. Zu Beginn des zweiten Songs wird es dann noch ruhiger, aber dann besticht dieser doch mit gelungenen Gitarrenriffs. Nun folgt dass bereits erwaente 'YYZ'. Typisch proggig und vertracktet beginnt der Song, ehe ein Riff auf der Gitarre die Rolle uebernimmt, dabei aber auch mit interessanten Basslauefen im Hintergrund! Die Gitarrenriffs beginnen zu varieren, sie werden mal schneller mal langsamer. Die Gitarre spielt immer etwas vor, der Bass spielt etwas zeitversetzt dazu, 'antwortet' somit auf die Gitarre. Dannach wieder Rhytmuswechsel, und es folgt ein Part mit furiosem Gitarrensolo, dann setzten die Synthesizer ein, ehe Gitarre und Bass wieder zu frickeln beginnen, bis der Song sich in einem typischen Rock-Ende aufloest.

Danach kommt fuer mich der Hit dieses Albums. Tatsaechlich poppig, aber wirklich sehr geil! 'Limelight', der genau den gleiche Titel traegt wie der 5 Jahre spater erschienene Song des Alan Parsons Project's. Tatsaechlich wueder ich die Musik auf 'Moving Pictures' bezeichnen, als wuederen Camel und das Alan Parsons Project verschmelzen, verstaerkt Gitarren einsetzen als sie es selber tun und zudem am Haertegrad schrauben. Aber vielleicht sage ich das nur, weil Camel und APP fuer mich goetliche Musik machen, eben so wie Rush auf diesem Album hier. Zurueck zu 'Limelight', denn hier singt Greddy Lee eine wirklich wunderbare Melodie, das haette wirklich ein Hit in den 80ern werden koennen! Das Stueck laesst bei mir derartige Emotionen hochschiessen, sodass ich ihn nie vermissen moechte. Irgedwie total der Lebensgefuehl-Song! Mit 'The Camera Eye' folgt ein Longtrack, der rein Instrumental und mit viel Synthieeinsatz beginnt, um dann zu variieren bevor der Gesang einsetzt und sich halt ein langer Song mit einer kleinen prise Atmosphaere. Lee's Leistung am Mikrophon ist auch hier wiedermal zu loben. Nicht zu fassen, hatte er doch auf Alben wie '2112' eine derartige Shouterstimme. Zwar gibt es weitaus besere Saenger als Lee, aber jedenfalls passt hier seine Stimme einfach wunderbar zum Text und zu dieser metalligen, von der Gitarre dominierten Musik.

Das folgende 'Witch Hunt' ueberrascht dann mit seinem mysterioesen Intro. Das klingt dann auf einmal nach einer Beschwoerung oder sogar nach einem Horror-Film. Nach dem Intro entwickelt sich ein schleppender Rock/Progmetal-Song, wieder mit schoenem Synthesizer-Einsatz.

Auf dem abschliessenden 'Vital Signs' gefallen mir insbesondere die wabernden Synthesizer und wieder einmal der Gesang. Noch ein Song, der 80er-Feeling aufkommen laesst.

So ein Album habe ich mir irgendwie schon immer gewuenscht!

Bewegende Bilder - Moving pictures - (19. August 2007)

Rush sind eine Instiutuion im prog-rock geschäft sie schafften es Erdigen Rock mit den längen des Progmetals zu vereinen und brachten einen schönen Prog_Rock Cocktail auf den markt.Das die Moving pictures als ihre besste gilt ich finde darüber lässt sich streiten oder auch nicht denn es gibt so viel! gutes von den Canadiern, aber bleiben wir bei der Moving Pictures aus dem Jahre 1981, das in den U.S. Charts auf 3 ging und bis heute mit 4Millionen verkauften einheiten ihr bestverkauftes ist.
Produzent der Band war wie schon auf den anderen Platten zuvor Terry Brown, und Paul Northfield (Queensryche,Dream Theater) ist für den ton verantwortlich gewesen.

Das Album beginnt mit einem der besten Rush songs meiner meinung nach nämlich mit "Tom Sawyer", das sehr rockig ist, aber auch mit Keyboard passagen aufwarten kann, zudem finde ich den mittelteil mit Alex Lifesons solo extrem geil, und nimmt dann schön fahrt auf."Red Barchetta" nimmt die härte ein klein wenig raus, und wirkt etwas epischer wieder mit einem guten solo gespickt, Neil peart zeichnet sich durch das ein oder andere geniale drum-fill aus."YYZ" auf der kurz danach folgenden Live Platte von Rush befindet sich hinter diesem instrumental ein fettes drumsolo hier auf der studio version bleibt man zwar ohne drumsolo dafür zeigt sich der song doch sehr vertrakt viele tempo änderungen und verschiedene melodien treten hervor einfach nur genial!"Limelight" befasst sich thematisch mit der abneigung zu Erfolg und den Menschlich gesehenen folgen auf die jeweilige person.Musikalisch kommt der song sehr rockig rüber und ist auch eine potenzielle Single."The Camera Eye" das längste lied der platte wartet mit einem schönen spannungsbogen auf beginnt auch erst nach gut 2 1/2 minuten richtig fahrt aufzunehmen eine knappe minute später setzt der unvergleichliche gesang von Geddy Lee ein, der damals mir noch weitaus besser gefällt als heute.Der Song geht ähnlich wie YYZ durch viele Passagen mit viele verschidenen Melodien und Rhytmen."Witch Hunt" ist sehr schön dunkel gehalten ein paar keyboard effekte vergolden das ergebniss, die gitarre spielt ein sehr trockenes riff, und zudem sehr rockig bis dann wieder ein sehr episches keyboard riff dazu kommt."Vital Signs" für mich nich so stark wie die anderen songs, beendet das album aber dennoch mit ein paar netten keyboard melodien.In dem song findet man einige Reggae elemente die man wohl bei The Police sich abgeguckt? hat.

Fazit:Viele Rush-Fans sehen in Moving Pictures, das einen Wendepunkt in der stilistischen Entwicklung der Band markiert, das gelungenste Album von Rush. Die sieben Lieder klingen eingängiger und bei aller Komplexität deutlich gefälliger als auf den Alben, die die Band bis dahin veröffentlicht hatte. Auch die Elemente von Hard Rock sind stärker in den Hintergrund gerückt, während elektronische Melodieläufe breiteren Raum einnehmen.

Wie üblich bei Rush stammen die Texte von Neil Peart, während die Musik von den beiden anderen Rush-Mitgliedern Alex Lifeson und Geddy Lee geschrieben wurden.

Gute Scheibe, zweifellos - aber so ein Hype ? (12. August 2007)

Ich wollte mal etwas von RUSH hören, die mir bis jetzt nur dem Namen nach bekannt waren, und da nun die CDs remastert und für relativ schmales Geld zu haben sind, kaufte ich diese CD. Schöne Musik, prima Arrangements, tolle Instrumente und gute Stimme - da gibt es nichts zu meckern. Trotzdem beschlich mich der Gedanke: das sind MUSE für Arme ! Naja, ich weiß, das ist ein bißchen ungerecht, sind doch diese Aufnahmen schon ein paar Jährchen alt. Trotzdem: so begeistern wie einige meiner Vorrezensenten kann ich mich (leider) nicht.

Geht es besser ? (27. Juli 2007)

Moving pictures, das ist für mich seit nunmehr 20 Jahren das Kultalbum schlechthin. In Teenie-Zeiten habe ich mir einen Spass daraus gemacht, jedesmal wenn ich eine Scheibe komplett durchhörte, einen Punkt zu vergeben. Und das über exakt 5 Jahre ! Moving pictures war dabei in meiner doch recht umfangreichen CD-Sammlung ganz vorne auf Platz 1 mit 239 Durchgängen. Glaubt Ihr, es ist mir auch nur ein Mal langweilig dabei geworden ? Nein. Dieses Album ist so atemberaubend gut, dass ich es dem geneigten ProgRock-Anhänger dem es noch nicht bekannt sein sollte, wärmstens ans Herz lege. Rush befindet sich mit diesem Album an der Schnittstelle zwischen Ihren Hardrock- und den Synthie-Rockzeiten und vollzieht die perfekte Synthese, druckvoll, authentisch, sphärisch, kreativ und technisch perfekt.

Mein persönlicher Favorit. "The camera eye" entlockt meiner Haut auch nach 20 Jahren noch Pusteln. Einfach traumhaft, und ich finde gerade schön, dass dieses Epos eben nicht auf den Punkt kommt sondern sich bis zum Finale permanent weiterentwickelt. Fantastisch ist auch YYZ, ein durchgeknalltes Instrumental, dass selbst den virtuosesten Gitarristen, Drummern und Bassern Fragezeichen ins Hirn treibt. Auf einem Rush - Tribute Album hat sich James Murphy (Ex DEATH, KONKHRA und TESTAMENT-Gitarrist) mit YYZ auseinandergesetzt und ist meines Erachtens ziemlich kläglich gescheitert. Witch hunt, mein dritter Favorit ist derart stimmungsgeladen, dass die Pusteln, die sich gerade erst verzogen hatten, ein weiteres Mal auftreten. Und das auch wegen Neil's erschreckenden Lyrics, welche die Geschehnisse um eine mittelalterliche Hexenverbrennung so grausig real in die Gegenwart befördern.

Rushs Virtuosität, musikalische Kreativität und Spielvermögen ist einfach gottesgleich. Zu schade nur, dass Geddy, Alex und Neil 1981 die Musik, die Ihnen damals noch so eingefallen ist, nicht auf CD haben brennen lassen. Ich würde einen weiten Weg zurücklegen und viel Geld bezahlen um mir diese Musik zu besorgen.

Dieses Album höre ich mittlerweile nur noch zu ganz besonderen Momenten und lasse mich immer wieder aufs Neue auch durch neue Details verzaubern. Erstaunlich, wie perfekt der Dreiklang aus musikalischem Können, Kreativität und Lyrik sein kann. Die NuRocker unserer Zeit sollten sich ein Beispiel nehmen.

Ein musikalischer ProgRock-Cocktail, der seines Gleichen sucht und die Mitbewerber um den Einzug in den Olymp des besten Albums dieses Genres erblassen lässt.

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