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Noch so'n Wunderkind. Steve "Stevie" Winwood, der, nachdem er als 15jähriger bei der Spencer Davis Group "Gimme Some Lovin'" mit solch seelenvoll-präpubertärer Inbrunst sang und als die schwärzeste weiße Stimme überhaupt galt, von '68 bis '74 mit den ambitionierten Traffic Jazz mit Rock und Folk verschmolz, mit Eric Clapton, Ginger Baker und Rick Grech Blind Faith bildete und seither als Solo-Künstler arbeitet. Multi-Talent, das er ist, konnte er sich mit Alben wie Arc Of A Diver, Talking Back To The Night oder Higher Love, praktisch im Alleingang aufgenommen, ganz der Kunst des Songwritings zu- und vom moderaten Experiment abwenden, um dabei zunächst noch deutlich an Format zu gewinnen, schließlich aber quasi als Kopie seiner eigenen Kopie bedauerlich in Belanglosigkeit zu versinken. Alldieweil diese Zusammenstellung genau das dokumentiert, ist sie keine sehr ersprießliche und wird dem Musiker Winwood nur auf eher fatale Weise gerecht. Wer anderes sucht als die hochwertig verarbeitete musikalische Tapete, legt sich besser eines der regulären Alben, Arc Of A Diver etwa oder das noch kräftig schwarz getönte, selbstbetitelte Debütalbum zu. Wärmt die Seele. --Rolf JägerKundenrezensionen zu 'Chronicles'
Querschnitt durch die Solophase einer Langzeitkarriere (9. Dezember 2006)
Steve Winwood hatte mehr als ein musikalisches Leben. Wunderkind mit 16, Bluesrock, Supergroup, Experimenteller Rock. Und danach seit etwa 1981 mit dem famosen Album "Arc Of A Diver" eine gestandene Solokarriere und unzählige Jobs als Studiomusiker (keyboards).Diese Chronik deckt (leider-) nur die 80er mit den Soloalben ab. Und enthält leider auch alle musikalischen und soundtechnischen Todsünden der 80er (zum Teil holprige Homerecording-Aufnahmen, seltsamer Hall, manchmal nervige Synthiesounds). Trotzdem hat Mr. Winwood in diesen knapp 10 Jahren eine Anzahl wirklich erlesener Popsongs geschaffen. Feine Melodien, tolle Hooklines, teilweise tolle Synthesizer und eine echt charakteristische Stimme. Und weil dieser Sampler das Beste aus immerhin vier überdurchschnittlichen Alben zusammen fasst, ist das auch eine gelungene Zusammenstellung. Mehr braucht es im 21. Jahrhundert nicht. Aber ohne hättest Du etwas Interessantes versäumt.
Ein Tipp: Nach älteren Aufnahmen von Winwood suchen (Traffic, Blind Faith) - das hat für heutige Hörgewohnheiten noch mehr Reiz!
Uninterresanter durchschnitts Pop... (28. März 2005)
Hinter Steve Winwood's erfolgreichstem Album Chronicles verbirgt sich nicht mehr alsdurchschnittlicher Popsound der Achtziger.
Kein Lied kann wirklich überzeugen außer wohl die beiden bekanntesten Hit's von Winwood:
Higher Love und Valerie, welches absolut kein würdigen Nachfolger in Eric Prydz einfallsreichem Hit „Call on me"
gefunden hat. Man sollte sich also überlegen dieses Album zu kaufen allerdings sind die Geschmäcker ja verschieden!!!
...neee, nicht wirklich... (4. Dezember 2002)
hmm, der titel ist schon irrefuehrend.soll wohl ne chronik ueber steve winwood aussagen, isse aber nicht.
bei weitem nicht.
sie deckt den bereich seiner solo werke ab, und das von den ersten 3-4.
angefangen bei "arc of a diver" (siehe gleichnamiges lied).
dies und "talking back to the night" war die mach-alles-selber-phase bei ihm. daher alle instrumente selber gespielt, sprich sehr elektronisch klingend. was aber nicht schlecht ist.
danach kamen dann wieder richtige musiker, zum teil mit satten blaesern unterlegt, zum zuge.
beispiel hierfuer ist "higher love".
das manko der scheibe, wie bei vielen best of, ist dass 10 songs (wie hier) die sache nur anreisst. die werke davor ("traffic" u.a.) bleiben voellig unberuecksichtigt, wie auch seine spaeteren scheiben. und dann noch nur 10 songs. also knapp ueber 40 minuten. ist einfach voellig daneben.
fazit: gute, soul angehauchte musik. in kombi mit einer hohen, kraftvollen stimme, die aber nie nervt. aber 10 songs sind wirklich voll daneben.






