Aus der Amazon.de-Redaktion
Im Booklet wird fast schon verzweifelt auf uns eingeredet, welch große Künstlerin Miss Jones doch sei. Fast schon ein wenig ärgerlich, dieser Lobgesang. Das Erstaunliche ist, selbst wenn man Grace Jones bislang nur für eine ziemlich überkandidelte, von Stardesigner Jean Paul Gaultier ausstaffierte, männerfressende Ikone mit Brikettfrisur gehalten hat, diese zehn Songs auf Island Life widerlegen alle Vorurteile. Ein paar Takte Intro zu La Vie En Rose (in der Tat dauert es zwei Minuten, bis der Gesang einsetzt), und die Nummer klingt so vertraut, daß man das Original vergessen hat. Grace Jones drückt diesen Designerproduktionen ihren ureigensten Stempel auf. Man ist an Bowie oder Bryan Ferry erinnert. Besonders im Arrangement zu Love is the Drug mit seinen Marimbafiguren wird deutlich, es war die Blütezeit von Abba und Disco, wenn auch hier leider der starke Refrain fehlt. Wundervoll, der schlurfende Cha-Cha-Rhythmus in I´ve seen that Face before (Libertango), auch so eine Nummer, die sich längst in den Gehörgängen eingenistet hat. Den Schluß bildet das kolossale Slave to the Rhythm, von Trevor Horn im Breitwandformat produziert. Dieser Song mit seinen fremdartigen und unheimlichen Harmoniewechseln hätte eine tolle Titelmelodie für einen Bondfilm abgegeben. Also, Miss Jones, Hut ab und nichts für ungut. Sie sind eine große Künstlerin. --Ravi UngerKundenrezensionen zu 'Island Life'
Absolut phantastische Compilation mit Highlights gespickt (2. November 2008)
Natürlich lohnt es sich (mal wieder) aufgrund der ersten Scheibe seit 19 Jahren von Grace Jones wieder ihre größten Hits anzuhören. Wie überrascht war ich, als ich - neben den anderen Bands bzw. Kunstprodukten aus den Achtzigern - dieses Album hörte und merkte, daß die Songs absolut keinen Staub angesetzt haben. Woran mag das liegen? An der stets großartigen Stimme der Sängerin? Den immer sehr guten Songschreiben und Produzenzen in ihrem Dunstkreis? Dem tollen Design, den guten Videos? An allem zusammen? Daß dieses Album nur einen kleinen Teil des Outputs von Grace Jones zusammenfasst, habe ich noch nie als Manko empfunden, sind die vertretenen Titel intensive und perfekte Songs aus ihrer jeweiligen Zeit und bis heute geschmackvolle Perlen, hinter denen sich (fast) jeder neuzeitliche Popsong beschämgt verstecken muss..."La vie en rose", "Slave to the rhythm", "I`ve seen that face before", "Pull up to the bumper"...ein Song ist stärker als der nächste. Diese Platte wird - neben "Hurricane" jetzt mal wieder auf Heavy Rotation laufen..... :o)Driving down the city streets ... (18. Januar 2008)
Grace Jones ist vielleicht nicht die absolute Top-Sängerin, aber sie hat es schon immer gut gekonnt, sich in Szene zu setzen. Diese CD hat mich über viele Jahre begleitet und ich höre sie immer wieder gerne an - sie wird mir nicht langweilig, auch wenn ich nicht alle Titel gleich gerne mag.Meine absoluten Lieblings-Songs auf der CD sind: "Pull up to the bumper, baby", "I've seen that face before" und "My Jamaican Guy". Die sind vielleicht beim ersten Mal hören nicht gleich so eingängig, aber sie sind unbeschreiblich cool. Außerdem sind sie für mich untrennbar mit dem Film "Frantic" von Roman Polanski aus dem Jahre 1988 verbunden. Die Französin Michelle hört die Songs immer in ihrem alten VW-Käfer, mit dem sie mit Richard Walker (Harrison Ford) durch Paris gondelt. Über den Film will ich jetzt weiter nichts verraten, nur dass er sehr sehenswert ist.
Bekannt auf der CD sind natürlich die Stücke "La vie en rose" und "Slave to the rhythm". Auch ich finde es positiv, dass Grace in "La vie en rose" französisch singt. Das gefällt mir gut. "I need a man" oder "Do or die" sind nicht so ganz mein Ding - das ist sicher Geschmackssache.
Grace ist cooler als cool, und hat einfach Klasse!
Model-Music anders: Disco-Chanson für Rhythmus-Freaks (13. Mai 2007)
Grace Jones fiel in den Medien immer nur als Skandalnudel auf. War aber eine stilsichere, excellente Sängerin mit einer sehr interessanten (tiefen-) Stimme. Schon das schier endlose Intro von "La Vie En Rose" mit dem hämmernden Drumcomputer leitet eine der besten Interpretationen dieses Gassenhauers ein. Und wenn Jones sich dann mit metallisch tiefer Stimme und überraschend gekonnter Atemtechnik über diesen Song hermacht, bleibt kein Auge trocken. "Pull Up To The Bumper" schaukelt sich gekonnt durch einen komplizierten Disco-Rhythmus. Sly Dunbar und Robbie Shakespears (b/dr) waren wohl nie so gut besetzt und drauf wie bei diesen Aufnahmen.Der "Libertango" mit dem Bandoneon von Piazolla angemessen veredelt schleppt sich als unterkühlter Neon-Latino durch die südamerikanische Ecke. Und mit "Slave To The Rhythm" bekommt auch der heutige Hörer einen guten Eindruck von den Breitwand-Soundorgien des damaligen Starproduzenten Trevor Horn.
Leider fehlen einge der besten Songs von Jones, wie das grandiose "Demolition Man" - viel besser und ausdrucksvoller als das Original von Sting oder auch das charakteristische "Use Me", eine gute Coverversion des bekannten Songs von Bill Withers. Ergänzend ist daher das famose Studioalbum "Nightclubbing" zu empfehlen.
....gut zu hören... (14. April 2007)
Musik, die m.E zeitlos ist und somit auch nach 20 Jahren nichts an Aktualität verloren hat.Gute "Club-Music", von einer Sängerin, die noch Stimme hatte, kein "Pieps-Gesang", wie er heute üblich ist. Auch schön, dass die Sängerin französische Titel präsentierte - eine Musik-Sprache, die offenbar vergessen ist.
Dabei wollen wir mal bei der Optik von Grace Jones ein Auge (oder beide?) zudrücken.
Ein Stern Abzug, da die CD nur etwa 40 Minuten spielt - hier hätte man noch Titel draufpacken können!
Greatest Hits of Grace Jones (26. Dezember 2004)
Legendary for her looks, style, attitude and amazing talents.Grace Jones first appeared in the mid 70's working in NYC night clubs and eventually landing a record deal with Island Record in 1977. Her disco years were great producing such hits as "La Vie en Rose" which is a beautiful rendition of the original and also landing a #1 spot with her then theme "I Need a Man". As disco faded in the early 80's Grace changed with it; she hooked up with Jean-Paul Goude and together they created the Grace we all know today; the fierce "In your face" personality that's been utilized in movies, on stage and in records. Teaming up with Sly Dunbar and Robbie Shakespeare resulted in three of the best records of the eighties: Warm Leatherette (1980), Nightclubbing (1981) and Living My Life (1982) producing such hits as: Private Life, Love Is the Drug, Pull Up to the Bumper, Demolition Man, I've Seen That Face Before and My Jamaican Guy. After the initial album releases she took three years off to become a movie star in such movies as: Conan: The Destroyer, the James Bond flick "A View to a Kill" and more recently in Eddie Murphy's "Boomerang". Her biography followed in 1985 resulting in one of her most successful singles "Slave to the Rhythm". Inside Story and Bulletproof Heart followed in 1986 and 1989.
Including the hit songs:
I Need a Man, Love Is the Drug, Do or Die, My Jamaican Guy, Slave to the Rhythm, Pull Up to the Bumper & more.






