Kundenrezensionen zu 'Slave to the Rhythm'
Diese CD ist ein Jammer (23. Dezember 2007)
Kann mich allen anderen nur anschliessen.Warum hat man das Original nicht beibehalten ???
Ich werde mir diese CD NICHT kaufen,weil ich mich beim Hören des längsten und besten Stückes auf der CD nur ärgern würde,weil es ja nicht die ursprünglich Länge hat,was ja grad dieses Stück ausmacht.
Wirklich schade.
Great (27. Mai 2005)
In response to Ed Straker - the American version of "Slave to the Rhythm" CD, is the original Vinyl edition.Slave to the Rhythm serve as a biography of Grace's career and life. At the peak of her success which charted in 1985; a grammy for her One-Man-Show; a role in the James Bond flick "A View to a Kill" and a chart topping hit single with "Slave to the Rhythm." The album is a brief version of the original lp, when the lp first came out in 1985 it sounded magnificent and the detailed worked put into the biography was astonishing; but the transition from lp to cd did not faire as well. Many
interview cuts and brief samples have been excluded from the cd; the clip where Grace tells how much "La Vie en Rose" means to her and a couple more. The music itself is however still marvelous; lush soundscapes are used to grand effect and the instruments are all top notch, plus Grace delivers in my opinion; the performance of her life. The songs or "cuts" on the cd are different interpretations of the actual song; all of the tunes are delivered in various of emotions, scary tribe
emotion: "Operattack", new-age delicate "The Crossing (oh the action) and the definitive result is the best song of the
eighties, Ladies and Gentlemen: Miss Grace Jones. Slave To The Rhythm.
Fast kaputt gemacht ... (28. Januar 2005)
... hat man dieses, von Trevor Horn meisterlich produzierte, Konzeptalbum. Warum man die Abfolge der Songs für die CD-Ausgabe geändert hat wird mir ewig schleierhaft bleiben. Dass man dann auch noch diverse Interviewsequenzen gänzlich gestrichen hat, kommt einer Kastration dieser Produktion gleich. Ein Frevel sondergleichen! So begeistert ich von der Vinyl-Version war und noch immer bin, so verärgert bin ich über die CD! Ich fühle mich schlicht betrogen, wollte ich doch bloß eine digitale Version der Vinyl-Scheibe. Die CD verstaubt in meinem Regal. Die LP wird von mir noch immer gespielt, auch wenn sie jetzt schon ziemlich knistert!Ein Pop-Diamant (22. Juli 2004)
Diese CD mußte bei Ihrem Erscheinen viel Häme und miese Kritiken einstecken. "Oberflächlich" "Nur heiße Luft" "Die Produktion erschlägt die Musik" "Die längste Maxi-Single aller Zeiten".Aber was sich erst mit fast zwanzig Jahren Abstand zeigt: Diese CD ist um keinen Tag gealtert. Während einige Achtziger-Synthi-Ergüsse heute alt und ausgelutscht wirken, hat diese Produktion eine zeitlose Präsenz, die ihresgleichen sucht.
Hatte Trevor Horn vorher "Frankie goes to Hollywood" als Vehikel für seine Sound-Gebirge kreiert, so ist es dieses Mal Grace Jones. Lange bevor Madonna zum Produkt wurde, erschuf sich Grace Jones als Kunstprodukt neu - ein Gesamtkunstwerk, in dem die Musik nur einen Teil ausmachte.
Deshalb ist diese CD ein einziger großer Ego-Trip. Es geht nur um ein Thema: Grace Jones. In Dialogen wird Ihre Präsenz geschildert, in Interview-Fetzen hört man Ihre rauhe Präsenz. Die Musik dazu ist grandios. Wuchtiger High-Energy-Pop, atmosphärische Klangflächen, geschmeidige Instrumentals. Einige Klangspielereien sind pure Onanie, aber das meiste ist dem Sound sehr zuträglich. Und die Produktion sucht ihresgleichen. so viel Raum, so viel weite, so transparent aufgefächterte Klänge.
Und wenn am Ende das Finale "Slave to the rhythm", hört man eine der besten und zwingensten Pop-Hymnen aller Zeiten. Eine starke Frau und ein starkes Produzenten-Ego - ein Wahnsinnstrip.
Geniale Musik - die Schnitte auf der CD kosten einen Stern (11. März 2004)
"Slave to the Rhythm" ist ein Meilenstein der 80er-Jahre-Popmusik. Trevor Horn, der geniale Kopf hinter "Frankie Goes to Hollywood", legt in diesem Album erneut eine technisch perfekte Produktion hin, die auch nach fast zwanzig Jahren und einer Dekade elektronischer Tanzmusik noch taufrisch klingt.Man verliert sich in dem Album, das eigentlich nur aus Varianten desselben Stueckes besteht, aber dennoch nie langweilig wird. Dance-Kracher ("Jones the Rhythm", "Slave to the Rhythm"), ruhigere Passagen ("Frog & The Princess"), vertraeumte Stuecke ("The Crossing") und Soundexperimente ("Operattack", "Don't Cry - it's Only the Rhythm") wechseln sich ab und weisen schon ein wenig in die Neunziger. Grace Jones' unvergleichliche Stimme gibt dem Ganzen den Soul, den ein technologischer Overkill alleine vielleicht vermissen lassen wuerde. Eine unglaublich gelungene, coole Mischung aus genialem Gesang und kongenial produzierter Musik.
Nun aber zur Kritik an der CD: Die LP-Version streute in und zwischen die Songs immer wieder Interwiewfetzen ein. Die menschliche Komponente wurde so noch verstaerkt, es kam ein bisschen die Atmosphaere einer dieser Radiosendungen auf, bei der der Moderator einen Stargast hat und beide sich durch die Sendung plaudern. Das fehlt auf der CD fast ganz. Dazu wird das Stueck "The Fashion Show" unverstaendlicherweise fruehzeitig ausgeblendet. Wer die LP kennt und sich deswegen die CD gekauft hat, wird sich aergern, denn es gibt keinen Grund fuer diese Zerstueckelung. Die CD-Version hat eigentlich nur einen Vorteil, wenn man moeglichst wenig "Gequatsche" ueber der Musik haben will.
Man erkennt die ungeschnittene Version an einer anderen Reihenfolge der Tracks: "Operattack" ist dort Track 4, auf der geschnittenen CD dagegen Track 3. Ich habe bisher leider nur die kurze Version auf CD gefunden. Sie lohnt den Kauf immer noch, aber es ist halt aergerlich, zu wissen, dass es eigentlich noch mehr Material gibt. Das bekommt man aber wohl nur auf alten Vinyl-Ausgaben.






