Kundenrezensionen zu 'Home Alone (Kevin allein zu Haus)'
Da kommt man in Weihnachtsstimmung (21. Dezember 2006)
Wunderschöne Lieder, bei denen ich während des Hörens immer erst so richtig in Weihnachtsstimmung komme.Schade, dass der Artikel grade zur Weihnachtszeit 2006 nicht hier erhältlich ist.
ch glaube, die müsst ihr nachbestellen, liebe Amazon-Leute. :)
Allein zu Haus mit dem Kevin-Soundtrack (19. März 2006)
Diese CD enthält alle aus dem ersten Kevin-Teil bekannten Musikstücke des großen Filmkomponisten John Williams („Jurassic Parc", „Der weiße Hai"). Vom coolen „White Christmas" der Drifters über die herzerwärmenden, besinnlichen Lieder des Kinder-Chores bis hin zu den Spannungsmusiken „Setting the trap" und „Holiday Flight". Dieser Soundtrack paßt wunderbar zur (Vor-)Weihnachtszeit und bietet knapp eine Stunde für jeden allein Zuhausegebliebenen etwas.Back to the Roots (21. Januar 2004)
"Back to the Roots" scheint sich John Williams bei der Vertonung der in Deutschland etwas verspätet angelaufenen Hollywood-Bescherung zum Weihnachtsfest 1990 gedacht zu haben: Für die Abenteuer des kleinen Kevin, der auf sich gestellt den Widrigkeiten des Schicksals trotzt, schrieb er eine fröhliche Komödienmusik voller Witz und Rafinesse, die in allen Williams geschätzten Stilen zu Hause ist ("Williams-Allein zu Haus", gewissermaßen...). Da ist der an "Witches" erinnernde Main Title, der noch nicht so genau weiß, ob's gefährlich oder lustig werden soll. Ab Track zwei, dem one-minute-gag "Holiday Flight", ist diese Frage aber dann wohl geklärt: ein knappes, rasantes Scherzo in Newman'scher Tradition rauscht an uns vorbei und beweist erneut Williams Souveränität im Umgang mit dem Orchester. Im weiteren Verlauf operiert der Komponist mit einem Schuß selbstironischer Suspense, die die diversen Bedrängnisse Kevins widerspiegelt und ihr musikalisches Vokabular zumeist an Prokovief und Schostakowitsch schärft (nicht zu vergessen das stets widerkehrende Celesta-Motiv, welches wie eine verballhornte Reminiszenz an Tschaikowskys "Nußknacker" daherkommt). Hübsch z.B. die an "Peter und der Wolf" erinnernde kammermusikalische Transparenz am Anfang von "Scammed by a Kindergartner", die durchaus dem Vergleich mit einschlägigen Passagen in "Indiana Jones and the Tempel of Doom" standhalten würde.Zwischendrin werden wir immer wieder an den kirchlichen Hintergrund des Starttermines erinnert und mit Evergreens wie "White Christmas" oder "We wish you a merry christmas" konfrontiert. Am überzeugendsten ist unter diesen Songs und Nostalgie-Dreingaben noch die Williams'sche Eigencreation "Star of Bethlehem", deren eigenwillig schöne Melodie durch die unkonventionellere, modal gefärbte Harmonik besticht. Dafür setzt er uns mit "Somewhere in my Memory" eine umso abgedroschenere Schnulze vor ... Dennoch eine erfreuliche und unterhaltsame Veröffentlichung, die endlich mal wieder nicht nur Williams-Fans anzuraten ist.


