Sweet Oblivion

Verkaufsrang: 191834 (Musik)
Artist: Screaming Trees
Audio CD
EAN: 0074644899627
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Import (Megaphon Importservice)
UPC: 074644899627
Preis: EUR 11,95

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Kundenrezensionen zu 'Sweet Oblivion'

meistunterschätzte Seattle-Band... (20. Juli 2005)

Obwohl ich in Jugendzeiten ein ausgesprochener Grunge-Fan war, waren mir die Screaming Trees nie wirklich zu Ohren gekommen. Erst durch die von mir hoch geschätzten Queens of the Stone Age wurde ich auf Mark Lanegan - den ehemaligen Sänger der Screaming Trees - aufmerksam... und damit auch auf die allesamt euphorischen Rezensionen über ihre Platten. Daher wagte auch ich mit dieser CD einen Blindkauf, und habe ihn nicht bereut, ich kann mich den bisherigen Rezensionen nur anschließen!

"Sweet Oblivion" entstammt dem vielversprechenden Jahrgang '92, ein Jahr in dem Body Count, Trouble oder Helmet die Rockszene aufmischten. Die Platte mag zwar schon über 10 Jahre am Buckel haben, hat aber nichts von ihrem Reiz eingebüßt, da die Screaming Trees einfach zeitlose Rockmusik machen. Die Riffs sind melodiös und die Klampfen verzerrt, ganz so wie wir es aus guten alten Grunge-Zeiten kennen, und das durch alle 11 Songs hindurch. Aber wie bei so vielen Grunge-Bands ist es vor allem der Leadsänger, der hervorsticht... im Falle der Screaming Trees ist/war das Mark Lanegan, der Mann mit der Kehle aus zersplittertem Glas. Seine Stimme ist gewöhnungsbedürftig, tief, rauh... und hat dennoch so viele Nuancen. Manchmal klingt er wie ein jammernder Alkoholiker - bereits das geht durch Mark und Bein... aber wenn er dann beim Refrain plötzlich einen Gang höherschaltet, gibts garantiert die Gänsehaut. Solchen Stimmen gebührt ein Platz im Rockhimmel!

Anspieltipps: "I nearly lost you", "Troubled Times", "Winter Song" und der großartige Closer "Julie Paradise" in dem Lanegan sein ganzes Spektrum ausspielt.

Die beste Scheibe von einer der besten Bands ever (6. Juli 2005)

Die Screaming Trees gehören zum Besten, was die Rockgeschichte zu bieten hat - besser als alles andere, was aus Seattle kam, einschließlich der nicht schlechten, aber überbewerteten, gehypten Nirvana (deren Neuheit im wesentlichen im Sound lag, für den Produzent Bug Vitch und vor allem Schlagzeuger Dave Grohl mit seinem Powerdrumming sorgten), Soundgarden und Pearl Jam. Mark Lanegans Bariton ist unbeschreiblich, erzeugt göttlich-goldene Schauer und wird in dieser Band von melodiös-hartem Rock mit psychedelischen Popeinschlag und genialen Gitarren-Hooklines umrahmt. Bass und Gitarre werden von den Connor-Brüdern kongenial gespielt, zwei enorm dicke und große und ebenso talentierte Musiker. Sweet Oblivion ist die Krönung des Werkes der Screaming Trees. In einer gerechteren Welt hätte man ihnen ein Denkmal gebaut.

Was für ein wundervolles Album (17. Juni 2004)

Schon allein der Albumtitel ist wunderschön: "Sweet Oblivion"-"Süßes Vergessen". Das klingt schon nach sanfter, ruhiger Musik (zumindest war es bei mir so *g*)
und die CD hält auch genau das, was man von ihr erwartet.
The Screaming Trees gehören mit zu den unterbewertetsten Bands, die damals aus Seattle (Washington) strömten, um auch international erfolgreich zu werden (ja, auch die Screaming Trees kommen aus Seattle). Aber leider war der Schatten, den kommerziell vergleichsweise erfolgreichere Bands wie Nirvana, Soundgarden und Pearl Jam warfen, so groß, dass selbst sehr gute Grzppen davon verdeckt wurden.
Ich mag jedes Lied auf diesem Album und ganz besonders die Stimme von Mark Lanegan - so unglaublich dunkel und wenn er zum Beispiel "torn like an old Dollar Bill" ("Dollar Bill") gröhlt, dann kann man einfach nicht anders als einfach dasitzen und andächtig zu lauschen. Besonders Lieder wie "Shadow of the Season" und "Julie Paradise" erzeugen eine unglaubliche Tiefe und Intensität. Man kann sich die Scheibe immer wieder anhören; die Lieder werden garantiert nie langweilig. Bei mir läuft die CD den ganzen Tag und das nur allzu bekannte "ich kann dieses Lied nicht mehr hören"-Gefühl hat sich noch niemals eingestellt.
Alles in allem eine sehr empfehlenswerte CD von einer äußerst talentierten Band.

ich bin hin und weg (8. März 2003)

ich habe mir diese cd gekauft, ohne sie auch nur einmal zu hören. ich hatte einfach schon soviel gutes über die screeming trees und mark lanegan gehört, da wollte ich unbedingt wissen, wie diese band klingt...
gleich beim ersten song ist mir dann klar geworden: wow. einfach wow.
lanegans tiefe stimme, die mir manchmal wirklich gänsehaut macht (Sie wissen schon, dieses gefühl im nacken), wie es sonst nur kurt cobains und layne staleys stimme schaffen. dazu kommt die musik, die eigentlich jedem, der rock mag, gefallen wird.
nachdem ich "nearly lost you" und "butterfly" gehört hatte, wars eigentlich um mich geschehen. ich liebe diese platte. es ist wirklich schade, dass es die screeming trees nicht mehr gibt, aber so ists ja mit fast allen seattlerbands...schade. aber zum glück haben sie uns mit musik wie dieser unendlich bereichert.

dkb.de

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