Aus der Amazon.de-Redaktion
Geleitet vom tiefstimmigen Sen Dog und dem köstlich drüsigen Heulen von B-Real vor dem Hintergrund von DJ Muggs Beats -- so fett wie der Rauch, den sie inhalierten -- fabulierten Cypress Hill haschgeschwängerte Geschichten über Rache, Revolution, Freizeit-Drogengebrauch, Gruppensex und kulturellen Stolz zusammen. Genau wie R. Crumbs Mr. Natural, aber in härterem Tonfall und mit B-Boy Attitude, latschten Cypress Hill entlang ihres funkigen Weges durch ein Minenfeld voller Hymnen (das noch immer knisternde "How I Could Just Kill a Man") und komischer Manifestos ("Stoned Is the Way of the Walk"). Unterlegt mit einer schweren Baßlinie und durchbrochen von witzigen und zornigen Geistesblitzen ist Cypress Hills Joint sicherlich einer, an dem man tief ziehen sollte. --Amy LindenKundenrezensionen zu 'Black Sunday [Explict]'
Mit dieser Scheibe... (19. September 2006)
...und dem Judgement Night Soundtrack aus dem selben Jahr wurden Cypress Hill, nach einem durchaus gelungem und erfolgreichen Debut, entgültig zu einem szeneübergreifendem Phänomen. Cypress Hill waren damals jedenfalls nicht nur bei HipHop Fans, sondern fast noch mehr in der Alternativ Rock Szene beliebt und traten auf etlichen Rockkonzerten auf (ich weiß noch wie plötzlich alle Leute aus meiner Klasse auf Cypress Hill abgefahren sind, die vorher nur sachen wie Pearl Jam, NOFX, Rage against the Machine und Co gehört haben). Dabei gibts hier eigentlich nichts anderes als strikten HipHop zu hören.DJ Muggs kreiert eine funkige Soundlandschaft, die (glücklicherweise) keinen Moment in den damals ebenfalls populären G Funk abdriftet. Experimentiert wurde im Grunde genommen eher wenig: Der Sound steht absolut in der Tradition des Vorgängers, wirkt aber ausgereifter.
Einige Rezensionen hier erwecken den Eindruck, dass die Scheibe fast ausschließlich ruhige Tracks zum abchillen liefert, was aber keineswegs stimmt. Das trifft allein schon nicht auf die Hitsingel "Insane in the Brain" zu. Auch bei Tracks wie "I ain't going out like that" und "Lick a shot" rappt B-Real über rauhe up-tempo Beats, was mindestens genauso typisch für den Cypress Hill Sound ist und nicht weniger wirkungsvoll, wie die layd-back Nummern. Von diesen stechen die allseits bekannten "I wanna get High" und "Hits from the Bong" besonders hervor. Erwähnenswert ist ausserdem "Hand on the Glock", das eine würdige Fortsetzung zu "Hand on the Pump" vom Debut ist. Schließlich gabs mit "Cock the Hammer" einen ersten Vorgschmack darauf, wohin sich DJ Muggs Sound in der Mitte der 90iger weiterentwickeln sollte.
Insgesamt kreieren Cypress Hill einen Sound der von düster/bedrohlich bis zu entspannt reicht und mit anderen damaligen Sachen von der Westküste kaum zu vergleichen ist (abgesehen von Produktionen von Muggs für andere Gruppen). Gewisse Ähnlichenkeiten gibts allenfalls zum Zeug von Ice Cube aus der selben Zeit. Zum Inhalt der Texte sag ich nichts, weil ohnehin jeder der auf dieser Seite landet weiß worums geht.
Nach einigem überlegen habe ich mich entschieden hier nicht die Bestnote zu vergeben. Zum einen gibts hier eine ganze Reihe Tracks die zwar ganz gut, aber nichts wirklich besonderes sind, zum anderen ist diese Scheibe ein klein wenig schlechter gealtert als der fast Zeitlose und insgesamt wesentlich einzigartigere Nachfolger.
Super Album! (4. Juni 2004)
Ich höre nicht besonders viel Hip Hop oder Rap, aber dieses Album ist einfach super! Besonders gut kommt es im Auto. Es ist echt cool! Empfehlen kann ich die Titel: "Insane in the brain", "When the sh.. goes down" und "Hits from the bong". Dieses Album passt in jeden CD-Schrank, denn auch wer kein Hip-Hop-Fan ist, kann damit auf jeder Party für Abwechslung sorgen.Eminem sucks, Cypress Hill rulz (21. August 2003)
wer denkt Eminem sei der beste Rapper, der sollte mal diese Platte hören, denn sie ist das beste Beispiel dass CH einfach nur rockt. Zwischen B-Real, Sen Dogg und Muggs stimmt einfach die Chemie, dass führt dazu, dass kein einziger Track auf Black Sunday schlecht ist. Dass wiederum führt dazu, dass diese Platte einfach nur die beste CD ist, die die HIP HOP Szene je herausgebracht hat. Jeder der sie hört, stimmt bestimmt zu. Außerdem sollte sich jeder Rapper eine Scheibe von B und Sen Dogg abschneiden.Der Anfang meiner besten Zeit (17. Mai 2003)
Dieses Album war mein erstes reines Hip Hop- Album. Es hat mich dazu veranlasst, mir wirklich jedes Album und jede Maxi von Cypress Hill zu kaufen, wobei es neben "IV" das beste ist. Jeder, der sich Hip Hop nicht nur anhört, sondern ihn lebt, wird begeistert sein, weil man beim Zuhören in eine andere Welt abdriftet. Zum Reinhören empfehle ich besonders I WANNA GET HIGH, WHEN THE SH- GOES DOWN, LEGALIZE IT und besonders HITS FROM THE BONG. Wer sich unter diesen Titeln etwas vorstellen kann, wird das Album lieben, vor allem, weil es noch frei von Gitarrenriffs ist. Mein Fazit: Black Sunday ist das beste Album, das ich je gehört habe, weil ich es immer wieder anhören kann, ohne dass es mir nach einer gewissen Zeit auf die Nerven geht. Welches Album kann das wohl noch von sich behaupten? Außerdem ist es perfekt zum chillen und sm-ken.Black Sunday hat einen großen Anteil daran, dass ich meine frühe Jugend GELEBT habe. In diesem Sinne: legalize it!
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