Kundenrezensionen zu 'A Few Small Repairs'
Brachte mein 18-jaehriges Herz zum Schmelzen... (15. Juni 2007)
Ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll. Ich war gerade bei einer Freundin, und als ich so mit ihr plaudertete, stach mir dieses Album-Cover ins Gesicht und ich dachte mir, wer zum Teufel ist diese Saengerin. Also leihte leihte ich mir das Album aus, um mal reinzuhoeren. Anfangs war es komisch, da die Texte sehr geheimnissvoll rueberkamen, ich hatte zum Beispiel keine Ahnung um was es in "I want it back" so wirklich geht. Aber mit der Zeit habe ich mich in dieses Album verliebt. Diese suesse, sanfte Stimme und diese melancholischen Melodien, die mich manchmal beinahe zum Weinen gebracht haben, ohne auf den Text zu achten, haben es wirklich in sich. Lieder wie "Get out of this house" oder "Nothin on me" bringen mich immer wieder zum Tanzen (ich kann nich anders). "Facts about Jimmy" finde ich genial, weil die Geschichte im Text so ruehrend ist und man das Gefuehl hat, diesen traurigen und depressiven Jimmy, der alle Herzen bricht, wirklich zu kennen. "You and the Mona Lisa" ist fuer mich ein sehr interessantes Lied. Wenn man es zum Ersten mal hoert, glaubt man ger nicht, dass der Refrain in so eine Richting lenken koennte. Anfangs dachte ich mir, wie zur Hoelle kamen die auf so eine Melodie bei diesem Refrain...aber das ist ja das interessante an diesem Lied, der Refrain und die Strophen sind so verschieden. "IF I were brave" ist fuer mich das traurigste Lied auf diesem Album. Hier erzaehlt Shawn etwas aus ihrer traurigen Welt, ihre letzten Liebe, und ist verletzlich. In "Suicide Alley" versucht sie jemand davon zu uebereden nicht Selbst-mord zu begehen. Dieser Text und die einfuehlsame Stimme von Shawn hauen mich bei jedem Hoeren immer wieder vom Hocker. "Trouble" hat auch einen sehr einfuehlsamen Touch, und diese melancholische Melodie, kann einen wirklich depressiv machen. "New thing" ist ein sehr stilles Lied und Shawn wird hier glaube ich nur von einer Gitarre begleitet (kenn mich da nicht so aus), auf jeden Fall ist ein sehr ruhiger Song der einen irgenwie relaxt. Der Text ist auch ein wenig raetselhaft, deswegen liebe ich dieses Lied.Dieses Album sollte jeder daheim haben und ist den Kauf wirklich wert. Es ist ein ehrliches, originales, einfuehlsames, Kunstwerk. Eine Frau wie Shawn Colvin gibt es nur einmal auf dieser Welt: Eine wahre Kuenstlerin die Musik schriebt weil das ihre persoenliche Sprache ist, und nichtt weil sie schnell und moeglichst viel Geld machen will, wie viele andere "Kuenstlerinnnen".
Herrlich frisch (1. Juli 2004)
Dass Shawn Colvin und ihr Produzent John Levental zwei Seelenverwandte sind, merkt man sofort. Die unaufdringliche Art, in der ihre Songs rüberkommen, ist bewundernswert. Der Verzicht auf modern-modisch-blödes Tamtam und die Besinnung auf die Kraft schlanker und melodischer Arrangements, die Eindringlichkeit ihrer Stimme, die schönen - fast hingemalten - Melodien, die schlicht-fröhlich-melancholischen Texte und eine perfekt eingespielte Band machen (nicht nur) dieses Album zu einem Muss für alle, die wirklich MUSIK mögen. Dass das ganze dann hierzulande nicht radiotauglich ist (bis auf "Sunny came Home") ergibt sich fast zwingend - kein Wunder, ist doch diese CD - wie eigentlich alle Shawn Colvin Alben - meilenweit über dem flachen Niveu des Mainstreams. Und dennoch so bezaubernd.Eigentlich sind alle Stücke auf dem Album sehr gut, aber vielleicht sind "The Facts about Jimmy", "Sunny Came Home", "Suicide Alley" und "Get Out Of This House" am besten.
Und Levental und sein Kumpel Stephen Barber haben es auch diesmal wieder verstanden, Shawns Gitarre und Stimme mit herrlichen Streichern und Bläsern zu untermalen, die sich bescheiden und zurückhaltend aufs Beste in die Songs einfügen.
Einfach liebenswert.
einfach wunderbare musik (27. Februar 2004)
Mit diesem Album hat Shawn Colvin ein wunderschönes Werk geschaffen.Aufmerksam geworden bin ich auf sie als ich nachts auf irgendeinem Musiksender das Video "Everylittle Thing He Does Is Magic", ein Cover von The Police, hörte.
Kurz darauf fiel mir diese CD in die Hände und nachdem ich sie in meinen Player eingelegt hatte, lief sie tagelang rund, was bei mir selten eine CD schafft.
Spätestens bei if I were brave bin ich ihr endgültig verfallen und dieser Song lässt mich seit diesem Tag nicht mehr los.
Eins meiner absoluten Lieblingsalben und wer es nicht in seiner Sammlung hat, dem fehlt ein echtes Kleinod der Musiklandschaft.
Verblüffend, das Shawn Colvin ein so gut gehütetes Geheimnis in der deutschen Musiklandschaft ist.
Vorsicht: diese Platte macht süchtig.
You were the only one so far to follow .... (28. Juli 2003)
Als ich eines nachts den Fernseher einschaltete, es ist schon ein paar Jahre her, da sang eine mir unbekannte Frau auf VH-1 ein Lied: Sunny came home. Ich war so angetan, dass ich mir blind die CD gekauft habe. Und es war eine gute Entscheidung, denn "A few small repairs" von Shawn Clovin ist ein einfach unglaublich schönes Album. Besonders ihre Stimme liebe ich sehr, schnörkellos, sehr zart, mit einem leichten Country-Timbre ... und es sind die Lieder und ihre Texte, die einen gefangen halten. Besonders gelungen auf dem Album ist: "The facts about Jimmy", ein sphärisches Duett mit Lyle Lovett. Manchmal ertappt ich mich, dass ich "C'est la vie, what's done is done, there's somebody for everyone" summe, und mir erst überlegen muss, aus welchem Lied die Zeilen eigentlich stammen. Und so geht es mir mit den meisten Liedern auf dieser CD: die Zeilen schleichen sich in den Kopf und kommen nach Jahren wieder hervor.Meine absoluten Lieblinge: "Sunny came home", "If I were brave" (zum Heulen schön), "What I get paid for", "New thing now" und "Nothin on me" (das vielleicht viele kennen als Titelmusik der US-Serie Susan mit Brooke Shields).
Ich glaube, es gibt für einen jeden ein paar Götter am Musikhimmel. Und bisher hat es bei mir kaum einer geschafft, sich mit einem einzigen Album dorthin zu katapultieren ... ausser eben Shawn Colvin (und vielleicht Sophie Zelmani, aber das ist eine andere Geschichte).
Kleines Kunstwerk (13. Mai 2003)
Meine Geschichte zu dieser CD geht so: Ich kannte Shawn Colvin vor allem wegen ihrem Lied "Sunny Came Home". In Paris konnte ich dann recht günstig ihre CD "A Few Small Repairs" ergattern. Irgendwie lag diese dann sicher zwei Jahre fast ungespielt bei mir rum. Ich habe nach wie vor keine Ahnung, wie das passieren konnte!Nachdem ich "A Few Small Repairs" dann hervorkramte und aufmerksamer hörte, musste ich feststellen, dass diese CD ein kleines Kunstwerk ist. Zwar bedient sich Shawn Colvin ganz herkömmlicher Mittel. Es gibt nichts Benennbares, was ihre Musik von anderen Künstlern in diesem Genre unterscheidet, doch sie berührt mich jedes Mal wieder besonders.
Mein absoluter Favorit ist "The Facts About Jimmy", das eigentümlich melancholisch ist, ohne dass ich je auf die Idee kommen würde, es eine Ballade zu nennen. Shawn Colvin schafft es, Traurigkeit in wunderschöne Songs zu packen und mich - man glaubt es kaum - glücklich zu stimmen. Die Melancholie und Traurigkeit, die in ihren Liedern oft mitschwingt wird nie zur Depression. Die sanfte Stimme und die stimmungsvollen, schön arrangierten Arrangements sind unvergleichlich.
Anspieltipps - abgesehen von Sunny Came Home und The Facts About Jimmy - sind Trouble, If I Were Brave und Wichita Skyline.
Sehr zu empfehlen.





