Kundenrezensionen zu 'No Reason to Cry'
Eric Clapton and friens (und was für welche) (12. Oktober 2004)
Bei seiner Platte No reason to cry hat sich der Stargitarrist Eric Clapton tatkräftige Unterstützung sowohl beim Einspielen als auch beim Schreiben der Songs geholt. Und diese Unterstützung kommt unter anderem von echten Lieblingen von mir: The Band. Sie steuern zwei Songs bei (Beautyful Thing und All our past times), Bob Dylan steuert Sign Language bei. Außerdem arbeitet Clapton mit Marcey Levy, Alfred Fields und Otis Rush zusammen. Auch noch mit dabei Van Morrison, Ron Wood, George Harrison usw.Und ich muss sagen, was da rausgekommen ist, ist ein solides, starkes Claptonalbum. Dass es kein Megaalbum mit Riesenhits ist, macht nichts, denn es lebt von seiner Ausgeglichenheit, tollen Melodien und der Intensivität aller Beteiligten. Es ist kein Abfall dabei, alle Lieder gut anzuhören. Meine Favoriten sind All our past times und das herrliche Black Summer Rain. Nicht nur für Clapton-Fans ein Kauf, der sich lohnt.Wer wird denn da weinen ... ? (11. August 2003)
NO REASON TO CRY ist meiner Meinung nach Eric`s bestes Solo-Studio-Album in den 70`s . Aufgenommen wurde es in dem zum Tonstudio umgewandelten Freudenhaus SHANGRI-LA , wo auch schon BOB DYLAN und THE BAND tätig waren . Eben diese Künstler und auch RON WOOD , VAN MORRISSON , und BILLY PRESTON unterstützen Eric beim musizieren und ( vorallem ) beim Feiern . Nein , geweint werden sie nicht haben , die JIM BEAM trinkenden Rocker in ihrem Püfflein :-) .Die Stärke und auch die Faszination dieses Albums liegt nicht in Erics Gitarrenspiel , das er einmal mehr nur sehr sparsam einsetzt , sonder im Songwriting , den Arrangements und in E.C's
brüchiger , aber sehr charismatischen und sensiblen Stimme . Die genannten Qualitäten sind vorallem bei SIGN LANGUAGE , HELLO OLD FRIEND und ALL OUR PAST TIMES herrauszuhören . Schwächer sind das THE BAND ähnliche CARNIVAL , HUNGRY und das von Backgroundsängerin MARCY LEVY geschriebene und gesungene , sowohl musikalisch und lyrisch klischeehafte und wirklich grässliche INNOCENT TIMES . Auch den Blues hat E.C auf dieser Platte , er ist mit dem Dobro-gespickten COUNTY JAIL BLUES , LAST NIGHT und dem OTIS RUSH-Klassiker DOUBLE TROUBLE vertreten . Bei der Nummer bluest Eric sehr stark vor sich hin und dokumentiert , dass er ein exzellenter interpret alter Blues-Songs ist .
Stimmungsmässig springt das Album von fröhlich zu melancholisch , zu bluesig-traurig/wütend ( obwohl Eric`s Stimme hier an Agressivität vermissen lässt , lag wohl am Bourbon ) und vermittelt insgesamt eine Einblick in Claptons Persönlichkeit , die bei den Aufnahmen aber durchzogen von einer allgemeine Entspanntheit ist .
Wie gesagt , es ist kein Gitarren-Highlight Album , aber eines das unglaublich Spass und Gefühl beim hören weckt . Eric ist und bleibt einer der grösdsten zeitgenössischen Musiker
Cry? (3. Juli 2003)
Hi Fan'sEin neuer Abschnitt in Eric's Laufbahn. Weg von Soul/Funk und Reggae - hin zu amerikanisch ländlichen Musik (Blues gehört auch dazu). Mit absolutem Staraufgebot - The Band - Georg Harrison - Ron Wood - Billy Preston - Bob Dylan - Jesse Ed Davies,Elliman, Levy, Oldacker, Radle, Sims usw. Der helle Wahnsinn.






