Temple of the Dog [Musikkassette] [US-Import]

Artist: Temple of the Dog
Hörkassette
EAN: 0075021535046
Format: Import
ListPrice:
Verlag: A&M
UPC: 075021535046

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Diese Supergruppe aus Seattle brachte 1991 folgende Leute zusammen: Chris Cornell und Matt Cameron von Soundgarden, die überlebenden Mitglieder von Mother Love Bone (Jeff Ament, Stone Gossard) und Eddie Vedder, später Pearl Jam. Das Experiment gelang. Cornell ist hier brillant und scheint sich hier bei diesem Werk, das dem früheren Kollegen und verstorbenen Lead-Sänger Andrew Wood von MLB gewidmet ist, wohler zu fühlen als mit seiner eigenen Band.

"Hunger Strike" und "Say Hello 2 Heaven" verbinden Glam und Grunge besser als alles andere im Repertoire von Love Bone, während "Wooden Jesus" weniger den Zeigefinger erhebt als sonstige Werke von Pearl Jam. Die meisten Songs handeln von Verlust und Abhängigkeit, aber es ist faszinierende Musik für düstere Tage. --Charles R. Cross

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Der Grunge erlebte eine seiner künstlerisch wertvollsten und gleichzeitig tieftraurigsten Stunden auf diesem 1991 erschienenen Album. Soundgarden-Sänger Chris Cornell komponierte mit tatkräftiger Hilfe der Pearl Jam-Mitglieder Stone Gossard (g.) und Jeff Ament (b.) zehn melancholische Alternative-Rock-Stücke, die man dem kurz zuvor an einer Überdosis gestorbenen Sänger Andy Wood widmete. Wood hatte mit seiner Band Mother Love Bone, der auch Gossard und Ament angehörten, wertvolle Pionierarbeit für den Grunge geleistet, war jedoch an seiner Vorliebe für ausschweifende Parties zu Grunde gegangen. Temple Of The Dog, auf dem neben den Komponisten der zweite Pearl Jam-Gitarrist Mike McCready, Soundgarden-Drummer Matt Cameron und Pearl Jam-Fronter Eddie Vedder zu hören sind, enthält ausschließlich unter die Haut gehende, extrem emotionale Retrorock-Stücke, von denen das von Cornell und Vedder im Duett gesungene "Hunger Strike" am tiefsten in die Seele hinabtaucht. Abgesehen von den ersten beiden Alice In Chains-Alben, dem Soundgarden-Überflieger Badmotorfinger und Nirvanas Nevermind, hat die Seattle-Community nie eine bessere Scheibe zu Stande gebracht. --Michael Rensen

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Kundenrezensionen zu 'Temple of the Dog [Musikkassette] [US-Import]'

Einfach nur genial. (6. August 2007)

Ich kann den überwiegend positiven Besprechungen für dieses Album nur aus vollem Herzen zustimmen. Einer der Rezensenten hat geschrieben: "Das ist Göttermusik". Schöner und vor allen Dingen treffender kann man das wirklich nicht auf den Punkt bringen. Dieses Album ist vom ersten bis zum letzten Titel einfach großartig und ein wahres Meisterwerk. Wenn man die Entstehungsgeschichte dieser Songs kennt, gehen sie einem umso mehr unter die Haut. Chris Cornell hat hier als Sänger und Songwriter wieder einmal seine Genialität bewiesen. Bei "Hunger Strike" hat er sich den damals noch ziemlich unbekannten Eddie Vedder mit ans Mikrofon geholt. Das Ergebnis ist überwältigend und einfach zum Heulen schön. Es ist schon mehrfach gesagt worden, aber ich muss es einfach noch mal wiederholen: Dieses Album gehört auf jeden Fall in jede vernünftige CD-Sammlung.

Langweilig (26. Juli 2007)

Die CD hat eine unglaublich gute Qualität und ist sicher was für echte Grunge-Balladen Fans, aber ich finds einfach zu lahm. "Call me a Dog" ist super, aber der Rest ist einfach zu runder Schnörkelrock. Da gefallen mir Audioslave doch wesentlich besser, weil Chris damals einfach noch nicht das Volumen in der Stimme hatte.
Für Soundgarden und PearlJam-Fans bestimmt ein Muss, aber man merkt dem Style einfach sein Alter an. Ich bin wohl zu jung diesen Rock :-)

WOW (17. April 2007)

Ich bin Soundgarden und Pearl Jam Fan der ersten Stunde und wusste nicht mal von der Scheibe hier*schäm*. Mir fällt dazu nur eines ein:
Das ist Göttermusik !

Sag hallo zum Himmel... (28. Oktober 2005)

..."Say Hello 2 Heaven", genau das. Diese Platte ist die Eintrittskarte zu dem, was den Sound von Seattle jenseits des Green River/Mudhoney/Thrown Ups/U-Men-Schmuddelrocks in Vollendung präsentiert. Soundgardens Chris Cornell hat vielleicht nie wieder eine so übermenschlich emotionale Leistung abgeliefert wie bei dieser Zusammenkunft von trauernden Freunden. Ich sage bewußt nicht Band oder Projekt, denn es ging hier um den Tod eines Freundes und gleichzeitig den Willen, weiterzuleben. Music heals your soul, oder wie es ein anderer Rezensent mit den Worten Jeff Aments bereits ausdrückte: Life rules.

Zu den Songs dieses Albums könnte man ein eigenes Buch schreiben, aber ich will es bei einem Überblick belassen: Der bereits zitierte Über-Opener "Say Hello 2 Heaven" ist der perfekte Einstieg; eine absolute Meisterleistung in Sachen Songwriting und Gesang, zudem einer der beiden Songs, die den Ursprung von Temple of the Dog bildeten. Der andere folgt gleich danach: "Reach Down", ein über zehn Minuten langer Blues-Hardrock-Jam, textlich ebenfalls direkt Bezug auf Andy Wood nehmend. "Hunger Strike" wurde dann zum Aushängeschild des Albums, wobei die Tatsache, dass der damals noch unbekannte Eddie Vedder die zweite Stimme sang, für den zweiten Höhenflug der Platte in der Zeit nach der Nirvana-Explosion sicherlich eine nicht ganz unbedeutende Rolle spielte. "Pushin' Forward Back" geht dann erstmals frontal ab - hier zeigt Cornell, von welcher Band er eigentlich kommt. Dennoch fragiler und weniger Sabbath-sludgy als das Soundgarden-Material aus der Zeit um 1990. "Call Me a Dog" und "Times of Trouble" (letzteres von Pearl Jam als "Footsteps" in akustischer Form überarbeitet) sind dann zwei der Vorzeige-Blueser, und in ihrer Intensität und Schönheit sicherlich ebenfalls unerreicht. "Wooden Jesus" ist für mich einer der besten Songs aller Zeiten, obwohl das bei dieser Platte sicher eine schwierige Aussage ist, aber er ist schlicht und einfach zeitlos. "Your Savior" geht wieder in die Richtung von "Pushin'...", knackiger, voll abgehender Rock mit Botschaft. "Four Walled World" ist dann noch einmal ultraschwerer Blues, während mit "All Night Thing" ein sanfter Ausklang folgt.

Fazit: Diese Platte kann man nur schwer beschreiben. Aber wenn man in irgendeiner Form auf gute Musik steht, sollte man sie besitzen. Und was das Heulen von gestandenen Männern zu "Temple of the Dog" angeht, so kann ich mich meinem Vorrezensenten nur anschließen.

Time flies..... (28. Oktober 2005)

Ich kann mich noch sehr, sehr genau an die ganze GrungeRockWelle aus Seattle erinnern (bin mittlerweile tatsächlich schon 37!) und neben "Ten" von Pearl Jam ist "Temple Of The Dog" die beste Scheibe aus dieser Zeit. Allerdings muss ich mich fragen, wieso sie unter der Rubrik "Soundtrack" eingeordnet ist???
Viel Spass damit und "Hunger Strike" ist immer noch soooooo gut!

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