Kundenrezensionen zu 'USA Union'
panic on ... rounding up a new band (11. August 2008)
"There are so many special attributes to this new Mayall assemblage that the selection of peak moments becomes an impossible challenge" [Leonhard Feather]Aus einer Not heraus und aufgrund eines Drucks seitens Polydor formierte Mayall im July 1970 eine 4 number American Member Band unter Verzicht auf ein Schlagzeug und spielte mit diesen erstklassigen String Musikern am 27ten und 28ten des gleichen Monats diese wunderbar bluesige LP ein, die sich, teilweise mit jazzigen Einschlägen, durch die fließend lyrischen yet rhythmischen Songs wohltuend von dem Chicagoer Urban Blues mit seinem oft standardisierten Beat abhob.
... absolut hörenswert, nicht nur für Mayallfans
Besetzung
* Gesang / Gitarre : John Mayall
* Gitarre : Harvey Mandel
* Bass : Larry Taylor
* Geige : Don Harris
Aus den 70ern eine der besten von John Mayall (11. Januar 2004)
Neben "The Turning Point" von 1969 das beste Album aus seiner Blues- Zeit ohne Drums. John Mayall hatte sich eine wirklich beeindruckende reine US-Band zusammengestellt: Harvey Mandel (Lead Guitar), "Sugarcane" Harris (Violin) und Larry Taylor (Bass). John Mayall spielte Piano, Gitarre und Harmonika. Das Album wurde im Juli 1970 in nur 2 Tagen in L.A. eingespielt und ist wirklich klasse, was das Zusammenspiel der Band angeht. Den Schlagzeuger vermißt man - wie auch schon bei "The Turning Point" - auf keinen Fall; bei dieser Musik wäre dieser nur störend. Harvey Mandel und Don Harris spielen virtuose Soli und Larry Taylor ist - wie auch auf späteren Platten von John Mayall - weit mehr als ein "Begleitbassist". Auch er nutzt seinen Bass zumeist als Solo-Instrument mit klasse Bass-Läufen. Beeindruckend ist auch das Harmonika-Spiel von John Mayall. Die Titel sind durchgängig erstklassig arrangiert; mir gefallen am besten "Nature's Disappearing", "Possessive Emotions", "Cryin'" (fast ein 6-Minuten-Solo für Violine), "Where Did My Legs Go" und "Took The Car". Das soll aber nicht heißen, dass der Rest der CD nicht gut wäre; es ist halt immer eine Frage des Geschmacks. Ich höre die Vinyl-Ausgabe seit ihres Erscheinens 1970 und habe nie Langeweile dabei bekommen. Es ist aus meiner Sicht eine derjenigen Platten, die man in seiner Sammlung hat und ein ganzes Leben lang hören kann. Die digitale CD-Überspielung von 1996 ist sehr gut und wesentlich besser als die Version, die ich 1992 in den USA fand.Nach diesem von insgesamt drei Alben war dann für John Mayall auch erst einmal Schluß mit schlagzeuglosem Blues. 1971 spielte er in L.A. und London das fantastische Doppel-Album "Back to the Roots" ein, auf dem fast alle Musiker mitwirkten, die bis dahin mit ihm gespielt hatten.
"USA Union" sollte man aber in seiner Blues- oder John Mayall-Sammlung auf jeden Fall besitzen!






