Falling Into Infinity

Verkaufsrang: 34653 (Musik)
Artist: Dream Theater
Audio CD
EAN: 0075596206020
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Eastwest (Warner)
UPC: 075596206020
Preis: EUR 5,97

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Product Description

FALLING INTO INFINITY

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Es ist wahrlich nicht leicht für eine Band, wenn man mit Vorgänger-Alben wie When Dream And Day Unite und Awake die Meßlatte so hoch gelegt hat, daß man selbst diese Hürden nicht mehr überspringen kann. Dream Theater sind längst Synonym für eine kommerziell erfolgreiche Arbeit im sonst eher wenig verkaufsträchtigen Progressive-Rock-Metier. Awake war ein Millionseller, danach kämpfte die Band jahrelang mit Business- und Line-Up-Problemen, um 1997 mit Falling Into Infinity ein weiteres gutklassiges, allerdings auch technisch zu verspieltes Album auf den Markt zu werfen.

Die Highlights des fast 80minütigen Werkes liegen in den ruhigen Momenten, in denen man Einflüsse von anderen Stilrichtungen zitiert. So besitzt "Peruvian Skies" einen überdimensionalen Pink Floyd-Einschlag, während beispielsweise das ruhige "Hollow Years" mit Sting-Influences prahlt. Ansonsten legen die fünf ehemaligen Musikstudenten natürlich Wert auf anspruchsvolle, verschachtelte, teils überlange Progressiv-Stücke, denen es allerdings manchmal an Melodie und vor allem an Seele fehlt. Falling Into Infinity wirkt auch konstruierter und statischer als die Vorgänger-Alben und besitzt einfach nicht die Güteklasse, die man von einer Band dieses Kalibers erwarten muß. --Frank Trojan

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Kundenrezensionen zu 'Falling Into Infinity'

Völlig zu Unrecht kritisiert (28. Mai 2008)

Sicher ist FII anders als viele andere DREAM THEATER Outputs ,
aber mal ehrlich , ist das nicht bei jedem Album so ??
Natürlich bringt ein Line Up Wechsel immer eine geänderte
Klangfarbe mit sich , aber in diesem Fall ist es einfach so ,
daß DT einfach mal was komplett anderes machen wollten.
Sicher ist FII bei weitem nicht das Beste aus der DT Historie ,
aber es hat ne Menge Highlights zu bieten:
Peruvian Skies ( absoluter Live Klassiker ) , Lines In The Sand und
auch Trial Of Tears sind genial!
Die Balladen leben ( meine subjektive Sicht !) in erster Linie
immer vom Weltklassesänger James Labrie. DT haben so einige
Hammerballaden in Ihrem Repertoire -
vielleicht ist auf FII eine zuviel davon an Bord.
Selbst wenn dieses Album die absoluten Highlights der DT Historie
( mir gefallen vor allem die letzten 3 am Besten :-) nicht erreicht ,
bedeutet das immer noch nicht , daß man ernsthaft Sterne abziehen ( ! )
müsste. Im AMAZON Ranking liegt man damit immer noch zu 99,9 %
über den Outputs anderer Kapellen !


überwiegend schwach (22. Mai 2007)

sehr schade eigentlich, dass einige gute ideen, die auf diesem album zu finden sind, unter den eher faden und eintönigen liedern, die leider in der überzahl sind, untergegangen sind!

auf dieser platte gibt es grob gesagt 2 arten von liedern: die schnulzigen balladen, die ich mir einfach nicht mehr anhören kann, weil sie einfach zu gewöhnlich klingen, und die lieder der härteren gangart, die rhytmisch allerdings kaum abwechslung bieten.

New Millenium ist von der zweiten art, noch eins der interessanteren Lieder auf dieser platte. Der Einstieg ist schon mal recht gut, aber leider bleibt der anfang auch der höhepunkt. rhytmisch passiert nicht sonderlich viel, das lied hört sich aber insgesamt ganz gut an, bietet aber leider zu wenig abwechslung. schade, es hätte ne menge draus werden können.

"you not me" ist meine absolute hassnummer auf diesem album. ein grausamer ohrwurm, der an einfallslosigkeit nicht zu überbieten ist!

"peruvian skies" schleppt sich anfangs als ballade bis es irgendwann mal wilder und aufregender wird. nicht wirklich schlecht, aber es haut mich nicht vom hocker.

"hollow years" ist eine der balladen. für micht tödliche langeweile, auch wenn ich viele DT balladen eigentlich sehr mag. klar dass rhytmisch nicht viel passieren kann, aber bitte doch etwas melodisches. ist aber leider nicht drin, eben so ein ohrwurm wie "you not me", aber nicht ganz so schlimm.

nun folgt "burning my soul", das über "hells kitchen" zu "lines in the sand" wird. wie auch schon das erste lied mit vielen wirklich tollen ansätzen, leider wird auch hier nichts neues geboten und die tollen ansätze wiederholen sich leider ständig. die drei lieder kann man sich aber getrost anhören!

"take away my pain" geht in richtung "hollow years", bloss hat es nicht diesen ohrwurmcharakter. nicht mein ding, aber nichts wirklich schlimmes.

kommen wir zu "just let me breath". rhytmisch völlig uninteressant kann man es sich ganz gut anhören, aber wieder gilt: nichts grossartiges, eher etwas gewöhnliches, wie man es von vielen anderen bands hätte bekommen können.

als nächstes kommt "anna lee", die einzige ballade, die mir wirklich auf diesem album gefällt. harmonisch passiert hier ne ganze menge mehr als auf dem rest des albums. ausserdem hat es eine wunderschöne klavierstimme.

zu guter letzt lässt sich "trial of tears" hören. keine ballade, allerdings auch keins der härteren lieder. etwas interessanter als der großteil des albums, allerdings kann man auf 13 minuten doch etwas mehr erwarten.

FAZIT: wirklich schade, es waren wirklich viele gute ideen vorhanden, doch die wurden leider darunter begraben, dass sie nicht weiterverarbeitet wurden. es passiert nichts großartiges oder sonderlich aufregendes, auch wenn man einige lieder doch recht gut hören kann. glücklicherweise haben sich DT von diesem tiefschlag erholt und haben einige gute alben produziert!

Gut aber leider nicht genial (6. März 2007)

Falling into Infinity

Eines schon einmal vorne weg, Falling into Infinity ist nicht das erhoffte Meisterwerk, dass die Vorgängeralben Images and Words und Awake, sowie die EP A change of Seasons haben erwarten lassen. Dream Theater anno 1997 treten etwas auf der Stelle, es fehlen die zündenden neuen Ideen und insgesamt wirkt das Album etwas uninspiriert. Das sollte hier nun aber nicht falsch verstanden werden, denn noch immer haben die Songs ein Niveau, welches andere Bands kläglich vermissen lassen, aber für Dream Theater Verhältnisse ist dies natürlich nur Durchschnitt. Das Album klingt in seiner Gesamtheit etwas zu poppig, viele Lieder sind schlichtweg zu kurz, denn Dream Theater Songs die durch die Bank weg nur 5 bis 6 Minuten haben sind zu kurz, zu Mainstream. Wer die History der Band kennt weiß allerdings, dass die Plattenfirma einen großen Anteil daran hat, dass das Album zu konstruiert und zu einfach" ist. Aber dennoch hat auch Falling into Infinity seine Glanzpunkte. So z.B. das mit zahlreichen Pink Floyd Anleihen behaftete Peruvian Skies, die Ballade Hollow Years, das mit mehrmaligen hören immer besser werdende New Millenium und eben den typischen epischen Abschließenden Longtrack Trail of Tears. Allein diese Songs rechtfertigen auch hier wieder einmal den Kauf der Scheibe. Trotz einiger uninspirierter Tracks.
Falling into Infinity ist gut, nicht genial wie seine Vorgänger und dennoch nicht verachtenswert. Die 78 Minuten Spielzeit sorgen darüber hinaus für ordentlich Musik an einsamen verregneten Abenden.

Anders und doch Dream Theater (11. Dezember 2006)

Die "Falling Into Infinity" von 1997 wird ja teilweise recht kontrovers diskutiert. Warum? Sie ist melodischer als viele andere Outputs dieser phantastischen Gruppe aus den U.S.A.. Sie ist zudem nicht so hart und so verspielt wie andere ihrer Werke. Und trotzdem ist die CD auch wieder typisch für Dream Theater. Mir persönlich gefällt dieser etwas auf die Bremse gedrückter melodischer Stil sogar ausgesprochen gut.

Zwei Songs stechen aus den anderen ganz klar hervor. `Lines in the sand` und `Trial of tears` sind beide über 12 bzw. 13 Minuten lang. Hier wird ganz großes Kino geboten. Alle 5 Musiker können voll überzeugen. Die Songs sind sehr abwechslungsreich, teils hart und schnell, dann wieder ruhig mit ganz viel Melodie. Außerdem hört man gerade bei `Trial of tears` heraus, dass die Gruppe sehr von RUSH aus Kanada beeinflusst wurde.

`Hollow years` und `Anna Lee` sind zwei wunderschöne Balladen, die sicherlich zu ihren besten überhaupt zählen. Hier kann der Sänger James LaBrie zeigen, wie gut er ist. Ich finde sowieso, dass er bei den ruhigeren Songs und Parts `besser` ist.

`New millennium` ist ein ganz starker Opener. Der Song knallt! `Peruvian skies` ist wohl mein Lieblingssong auf dem Album. Er fängt langsam und geheimnisvoll an, steigert sich nach einiger Zeit etwas, um dann nochmal eine gewaltige Steigerung zu vollführen. Unbeschreiblich! Sicherlich einer d e r Top-Songs der Gruppe.

`You not me` ist radiotauglich. Desmond Child, bekannt von KISS, ist hier co-Autor. `Hell`s kitchen` ist ein sehr gutes Instrumental. Da hat die Gruppe aber die Messlatte in der Vergangenheit selber so hoch gelegt, dass der Song im direkten Vergleich eher Durchschnitt ist.

Unter dem Strich bekommt "Falling into infinity" selbstredend 5 Sterne. Nur weil es melodischer und nicht so `frikkelig` ist, ist es sicher nicht schlechter als andere Werke der Gruppe. Allen denen diese Platte gefällt, kann ich gerne die "Octavarium" empfehlen.

Ungewohnt geradlinig, aber trotzdem hochklassig gut - Schwächer oder einfach nur anders? (10. November 2006)

1997 haben Dream Theater mit "Falling Into Infinity" ihr sicherlich umstrittenstes Studioalbum veröffentlicht. Die Vorgänger bedienten sich zumeist klassischer Progrock-Ansätze wie den vertrackten Wundertaten von Kansas, Yes oder Genesis und hievten deren reiches Erbe in ungeahnte Bereiche der Heavy-Metal-Spielkunst. "Falling Into Infinity" ist von wesentlich geradlinigeren Kompositionen und damit auch anderen musikalischen Einflüssen geprägt. Da verwundert es nicht, dass man sich an vielen Stellen des Albums ganz offensichtlich vor ein paar Vorbildern verneigt. ANNA LEE könnte genau so gut von den Beatles stammen. PERUVIAN SKIES erinnert im Intro stark an "Bridge of Sighs" von Bluesrock-Altmeister Robin Trower, und am Schluss gibt es noch eine volle Metallica-Breitseite - das "schwarze Album" lässt grüßen.

Statt endlos verschachtelter Prog-Metal-Epen wie z.B. auf "Images And Words" findet man kompakteres Songwriting. Der Opener NEW MILLENNIUM ist zwar 8:20 Minuten lang, aber sehr eingängig. Das bedeutet natürlich noch lange nicht, dass Dream Theater auf Rhythmuswechsel, allerhand technische Kabinettstücken und begnadete instrumentale Solo-Darbietungen verzichten. Aber die Strukturen sind andere und erinnern manchmal z.B. an Stücke von Instrumentalkünstlern wie Joe Satriani (das gilt auch für das Instrumental HELL'S KITCHEN) und besagten Bluesrock-Legenden wie Robin Trower, aber auf einem viel höheren technischen Level, versteht sich.

Neu für Dream Theater sind auch die ausgiebig eingesetzten Hammond-Sounds, die z.B. JUST LET ME BREATHE zu einem genial dynamischen Heavy-Bluesrocker machen - ein Markenzeichen des immer noch relativ neuen Keyboarders Derek Sherinian. Der war zwar auch schon bei "A Change of Seasons" dabei, setzte aber erst hier eigene Akzente. Die bestehen aus einem Mix von Rockeinflüssen - immerhin spielte er vorher für Alice Cooper und bleibt ein Rocker - und allerhand experimentierfreudig verzerrter Keyboard-Sounds irgendwo zwischen urtümlichen Synthesizer-Klängen aus 70er-Jahre-Rush-Zeiten und modernen, spacigen Sounds aus seiner ganz persönlichen Favoritenkiste. Die Keyboards auf "Falling Into Infinity" stehen sinnbildlich für eine Phase der Band: Sherinian ist ein ausgezeichneter Tastenhexer und spielt anspruchsvolle Solo-Duelle mit Petrucci, aber er ist viel weniger Prog-Artist als Vorgänger Kevin Moore oder sein Nachfolger Jordan Rudess, der 1999 für ihn kam.

Experimentierfreudig sind aber nicht nur Rudess' Sounds, sondern auch die Zusammenarbeit bei YOU NOT ME mit Mainstream-Songwriter Desmond Child, der u.a. für Bon Jovi, KISS, Alice Cooper und Aerosmith Hits schrieb. Nichts gegen "Livin' On A Prayer" und "Poison", aber für die Verhältnisse Dream Theaters blieb diese Einflussnahme der Plattenbosse doch ein einmaliges Experiment - die Gesangslinien von YOU NOT ME sind radiotauglich und einfach zu durchsichtig; es fehlt der Tiefgang. Eines der Probleme des Albums besteht darin, dass außer YOU NOT ME noch zu viele weitere Songs zu soft und balladenhaft ausgefallen sind, ohne dass allerdings ein wirklich "schlechter" Song dabei wäre. Die Klavier- und Akustikballade ANNA LEE verströmt eine wunderschöne Melancholie. HOLLOW YEARS, das noch viele Jahre später zu den Liveballaden-Favoriten der Band zählen sollte, besticht vor allem durch seinen schönen Aufbau, nicht selbstverständlich für eine Ballade. Und TAKE AWAY MY PAIN hat hochemotionale und weit ausholende Gesangslinien. Wie gesagt, alles nicht übel, aber im Dream-Theater-internen Vergleich zu eingängig, zu unspektakulär. Und auch wenn es bei BURNING MY SOUL heavy zur Sache geht ist der Song "nur" der kleine Bruder von "Pull Me Under" und hat nicht die vergleichbaren Spannungsbogen. Selbst der 13-Minüter TRIAL OF TEARS ist weitaus weniger vertrackt als vergleichbar lange Songs anderer Alben. Trotz eines furiosen instrumentalen Mittelteils, der aber trotz genialer Momente wenig in die Gesamtdramatik des Songs eingebaut ist und eher für sich alleine steht und trotz eines ansprechenden Finals ist der erste Teil schon wieder zu balladesk und radiotauglich geraten. Das lange Intro ist allerdings eine schöne Hommage an Rushs "Xanadu".

Das mit gut zwölf Minuten ebenfalls überlange LINES IN THE SAND fasst all das gut zusammen, was Dream Theater auf "Falling Into Infinity" anders machen - nicht "schlecht", sondern verdammt gut und eben einfach nur sehr viel anders: geradliniges Songwriting, aber ein feines Gespür für feinfühligen, vielschichtigen Aufbau, atmosphärisch dichte Heavy-Passagen und ruhige Breaks, experimentierfreudige Synthesizer, technisch gewohnt begnadete Instrumentalisten und dabei eine weniger Metal-lastige, eher rockige, düsterere und Groove-lastigere Atmosphäre. Dazu passt auch, das James LaBrie beim Gesang von Doug Pinnick (King's X) unterstützt wird, dessen Stimme allein mehr groovt als bei manch anderen Bands der Bass.

Das knapp 70 Minuten lange "Falling Into Infinity" ist ein untypisches, aber verdammt starkes und facettenreiches mehr "Rock"- und weniger "Metal"-Album, das jedoch die Identität Dream Theaters nicht wesentlich weiterentwickelt hat (u.a. deshalb war es auch schon wieder Sherinians letztes Album mit der Band). Und auch das ist für eine Prog-Metal-Band wichtig. Daher ein Punkt Abzug im direkten Vergleich mit anderen Alben der Band. Das ist Kritik auf allerhöchstem Niveau und spricht dem Album nicht das Prädikat "Pflichtkauf" ab. Für ein außergewöhnliches Rockalbum müsste man eigentlich dennoch die volle Punktzahl geben, der zu hohe Anteil an ruhigen Nummern verleitet dann aber doch - knapp und schweren Herzens - zum "Absturz" auf "nur" 4 Amazon-Sterne.

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