Little Earthquakes

Verkaufsrang: 4548 (Musik)
Artist: Tori Amos
Audio CD
EAN: 0075678235825
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Atlantic (Warner)
UPC: 075678235825
Preis: EUR 5,86

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LITTLE EARTHQUAKES

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Little Earthquakes, stark gefühlsbetont und von musikalischer Intensität, beweist, daß das Klavier als Rock-and-Roll-Instrument der Gitarre in nichts nachsteht. Tori Amos Debütalbum (ihr Y Kant Tori Read sollte besser nicht als solches angesehen werden) ist beides: Hörenswert und anspruchsvoll. Direkt und unverblümt nimmt sie sich von Sex über die Rolle der Geschlechter bis hin zur Religion jeden Themas an. Ihre Musik, so scheint es, tritt Anfangs leise und sanft auf, doch der Schein trügt, wie man beim Hören des mitreißenden "Crucify" oder des beinahe heftig wirkenden "Precious Things" feststellen kann. Ohne Klavierbegleitung und auf sehr eindringliche Art und Weise singt Tori Amos "Me and a Gun"; das Nebeneinander ihrer süß klingenden Stimme und ihrer emotional komplex anmutenden Songtexte ist gleichzeitig angenehm wie verwunderlich. Fans der US-Comic-Serie "Sandman" sollten sich im Song "Tear in Your Hand" die Anspielung auf den Autor Neil Gaiman anhören.--Genevieve Williams

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Kundenrezensionen zu 'Little Earthquakes'

Verdammt lange her... (9. Dezember 2007)

Tatsächlich sind schon 15 Jahre vergangen, seit der Veröffentlichung dieses Albums. "Little Earthquakes" erschien 1992 und löste tatsächlich so etwas wie ein Erdbeben aus. Selten zuvor habe ich ein solch intensives Album gehört.

"Little Earthquakes" war nach "Y Kant Tori Read" das zweite Album von Tori Amos, jedoch komplett anders als das Debüt, das noch eher poppig daher kam. Der seinerzeit angestellte Vergleich mit Kate Bush passt auch heute noch, wenngleich Mrs. Amos dieser mittlerweile den Rang abgelaufen hat.

Egal, welches Stück man auswählt, auf dieser CD befinden sich nur Klassiker, angefangen bei "Crucify" über "Silent All These Years", "Winter" usw. usf. . Einen Schwachpunkt kann ich hier nicht entdecken.

Was nach dieser CD folgte war eine beispiellose Karriere und auch heute ist Tori Amos immer noch für spannende Alben zu haben.

Wer einen Einstieg sucht, kann mit "Little Earthquakes" nichts falsch machen. "Tales Of A Librarian" ihre Best Of ist natürlich auch nicht zu verachten, jedoch wurden hier diverse Details der Original Songs verändert. Letztlich natürlich alles Geschmackssache.

"Little Earthqakes" ist ein Meilenstein der Musikgeschichte, absolut unkommerziell und doch sollte hier eigentlich jeder Gefallen daran finden.

Beindruckende Dramatik in Text und Stimme (14. September 2007)

Viele Dinge zeichnen dieses Album aus: Abwechslung, eine fantastische Stimme, die sehr verschiedenartig eingesetzt wird, ein tolles Klavierspiel und aussagekräftige Texte. Dieses Album ist m. E. eines der dynamischsten von Tori. "Crucify" oder auch "Girl" und "Precious Things" sind Beispiele dafür. Die Tragik in den Texten von "Winter" und "China" geht nahe. Mein Favorit ist "Mother" - es gleicht schon fast einem klassischen Werk. Es wird überhaupt nicht langweilig, dieses Album zu hören.

Geniales "Debut" (23. April 2007)

Dies ist Toris erste zweite LP. Sie wagt einen Neuanfang, nachdem das Konzept von Y Kant Tori Read gewaltig gefloppt ist. (Heute erzielt das Album Preise, die fast die 1000 € Marke knacken.)
Fast jeder kennt den Song Crucify, der auch gleichzeitig der Opener dieser Scheibe ist, und das nicht ohne Grund: Er hat einfach eine Leichtigkeit und ist trotzdem so aussagekräftig, dass er einem im Gedächtnis haften bleibt.
Bereits so früh konnte man erkennen, dass sich Tori nichts sagen lassen wird, weder von der breiten Masse, noch von ihrer Plattenfirma. Sie schrieb sämtliche Songs im kompletten Alleingang und führte ihnen so einen besonderen Charme zu, wie nur Tori es kann.
Besonders eindrucksvoll und intensiv ist der Song "Me and a Gun", in dem sie ihre Vergewaltigung nach einem ihrer Auftritte thematisiert. Allein das ist eine ungeheure Menge Respekt wert, dass ein Mensch den Mut hat mit einem solchen Thema an die Öffentlichkeit zu gehen. "Silent All these Years" handelt ebenfalls von Vergewaltigungen.
Wesentlich kürzer als andere Tori Amos Alben ist dieses mit 12 Titeln doch sehr abwechslungsreich. Von Balladen, über Rock und Jazz bis hin zu einer düsteren Acapella Nummer ist alles vertreten was das Musikerherz begehrt.
Dennoch ist Little Earthquakes kein leichtes Stück Musikgeschichte. (Weder das gesamte Album, noch der Titeltrack, der es ebenfalls gehörig in sich hat.) Nach erstmaligem Hören ist man vermutlich etwas geplättet und man konnte noch nicht das gesamte Spektrum des Albums erfassen, doch schon bald erschließt sich einem die Raffinesse hinter Songs wie "Precious Things" oder wie dem schon oben erwähntem "Little Earthquakes". Als einstieg in Toris Welt daher nur bedingt geeignet. Neulinge sollten eher zu "Tales of a Librarian", "Scarlet's Walk" oder "The Beekeeper" greifen.

Tori Amos: Album Nr. 1 (11. November 2006)

Gerade jetzt höre ich `Winter` von "Little Earthquakes" aus dem Jahr 1992. Leute, die Gänsehaut läuft mir den Rücken rauf und runter. Das Lied ist so ... ja, so schön. Genauso geht es mir bei `Crucify` und `Girl`.

Schon diese erste Platte von Tori begeistert mich voll und ganz. Diese Stimme, diese Texte, die ganze Frau ist so unglaublich gut. Und wie sie Klavier spielt, wunderbar. Dieses fällt besonders gut auf bei `Happy phantom`.
`China` ist ein weiterer Höhepunkt. Träumen, träumen, träumen...
Aber d e r Höhepunkt ist `Me and a gun`. Hören und schweigen.

12 wundervolle Songs sind auf ihrem Debut und das tolle ist, man kann, wenn man alle Stücke gehört hat, anschließend wieder von vorne anfangen.
5 Sterne für `Little earthquakes`. Eine absolute Kaufempfehlung für alle, die mal etwas ganz besonderes hören möchten. Zum träumen schön!

Also um ganz ehrlich zu sein (7. Oktober 2005)

ist jeder, der Tori Amos noch nicht kennt, besser mit der Compilation "Tales of a Librarian" beraten, als sich diese CD zu kaufen. Ich habe mir "Little Earthquakes" gekauft, obwohl ich "Tales of a Librarian" schon hatte. Letztere CD enthält Neuaufnahmen bereits bekannter Songs, und sechs der 12 Songs von "Little Earthquakes" sind auch darunter. Bis auf die abscheulich gemixte neue Version von "Cornflake Girl" ist "Tales of a Librarian" die weitaus bessere Wahl, weil die Aufnahmequalität von "Little Earthquakes" leider so schlecht ist, dass es keine rechte Freude macht, das Album zu hören. Einzig und allein "China" ist da eine Ausnahme.

Verstehen Sie mich nicht falsch, ich verehre Tori Amos sehr, und liebe ihre Musik aus ganzem Herzen, und auch die Musik von "Little Earthquakes" ist hervorragend. Stücke wie Crucify, Silent all these Years, Precious Things, Winter, China und Tear in your Hand zeigen uns, wie brilliant Tori ist. Aber die meisten dieser Stücke sind auf "Tales of a Librarian" eben besser. Wer "Tales of a Librarian" hat, braucht "Little Earthquakes" nicht.

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