Aus der Amazon.de-Redaktion
Das Herzstück des siebten Longplayers der New Yorker Metal Kings stellt mit "Achilles, Agony And Ecstasy In Eight Parts" ein halbstündiger, dem Titel entsprechend konzeptionell in acht Teile gesplitteter Mammut-Song dar, dersich inhaltlich mit Leben und Tod der griechischen Sagenhelden Achilles und Hektor befaßt. Die einzelnen Kapitel der Sage wurden dabei in brillanter Art auch musikalisch umgesetzt. So ist etwa der Ansturm von Hektors Truppen auf die Mauern Trojas eine stampfende, marschähnliche Hymne, wogegen der Tod des Kämpfers Patroklos als ergreifende, von einer Kirchenorgel untermalte Ode und seine anschließende Beerdigung als feierliches Gitarreninstrumental inszeniert wurden. Neben dieser außergewöhnlichen Komposition stehen auf The Triumph Of Steel -- der ersten und einzigen Platte mit Gitarrist Dave Shankle und Schlagzeuger Rhino -- noch sieben weitere, nicht minder gelungene Titel.Darunter unter anderem die ultimative Live-Hymne "Metal Warriors", das überragende "The Power Of Thy Sword" und die wunderschöne Ballade "Master Of The Wind".--Andreas StappertKundenrezensionen zu 'The Triumph of Steel'
Zweimal Hammer der Götter bitte... (3. Oktober 2007)
Dieses Album enthält die beiden mitreissendsten Manowarstücke überhaupt - die beiden stampfenden Midtempobrecher 'Spirit Horse of the Cherokee' und 'Burning' - tunlichst nicht beim Autofahren hören. Die restlichen Stücke reichen zwar nicht an dieses Niveau heran, sind aber allesamt gut hörbar, auch das Mammutkonglomerat über Achilles, auch wenn ich mich immer wieder frage ob das enthaltene Schlagzeugsologeklopfe wirklich sein musste. Abgeschlossen wird das Album durch den 'Master of the Wind' - ich bin zwar kein Fan von Balladen, aber diese mag ich.Von daher 5 Sterne.
Ein Traum. (6. Juni 2007)
Nachdem ich dem Album zunächst skeptisch gegenüberstand (28:37 sind doch etwas abschreckend), habe ich mir nach dem Anschauen der 'The Day the Earth Shook'-DVD Zeit genommen, 'Achilles, Agony and Ecstasy' sowie den Rest des Albums komplett anzuhören.Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass solche 'Schöpfungen' wirklich von Menschen kommen. Auch wenn das Drum-Solo etwas lang geraten ist, es ist eine optimale Gelegenheit, um seinen Tagträumen nachzugehen. Manchmal bemerke ich es gar nicht mehr.
Obwohl dieses Lied deutlich länger ist, als man es von einem Lied gewohnt ist, musste ich es in meine Wiedergabeliste einreihen.
Vor allem 'The Glory of Achilles' fasziniert immer wieder. So sehr sogar, dass dieser Track als selbstständiges Lied bei mir existiert.
Auch der Rest des Albums ist keineswegs zu verachten. Mit 'Spirit Horse of the Cherokee' und 'Power of thy Sword' wurden zwei einprägsame Lieder geschaffen, die musikalisch gesehen prächtig gelungen sind.
'Metal Warriors' hingegen ist eine typisch Manowarsche Konstruktion, die soweit mir bekannt ist auch den zweiten Teil von 'Brothers of Metal' darstellen soll (paradoxerweise erschien der zweite Teil vor dem ersten). Man kann es gut anhören, aber wie ich finde ist es eben eines der typischen Lieder mit typischen Texten, die gegen die wirklich inhaltsvollen Songs dann doch verlieren.
Die Schlusssequenz 'Master of the Wind' ist eine gefühlvolle, ruhige Ballade, die von Eric sehr gut verkörpert wird.
Auch die verbliebenen Lieder sind mehr als Lückenfüller, sie machen das Album zu einem rundum hörenswerten Album, bei dem man immer wieder irgendwelche Besonderheiten entdeckt.
Fazit: Perfekt.
Der Titel ist Programm (19. März 2007)
Das finale Album. Hier wurden Rekorde gebrochen. Längster Track, schnellster Songschluß, acht Songs auf knapp siebzig Minuten. Basssoli, Drumsoli, epischer Pathos.Außer "Into Glory Ride" und seitdem, war und ist alles "nur" Spass.
naja (31. Juli 2005)
mag ja sein, dass 'Achilles, Agony and Ecstasy...' künstlerischen Anspruch erheben kann, als Metal würde ich das jedoch nicht unbedingt bezeichnen, dreiminütige Soundhäppchen werden aneinandergereiht, und lassen keine stimmung aufkommen. Wo sind die Manowar, die mit einigermaßen simplen Granaten wie 'All Men play on 10', oder 'Kings of Metal' die Menge zum toben und bangen brachte. 'Guyana' war brilliant und als Epos genug.Generell wird hier anscheinend versucht, eine Art progressiven Metal zu produzieren, der Manowar einfach nicht zu Gesicht steht, die frühere Qualität in keiner Sekunde erreicht.
'Ride the Dragon' glänzt mehr noch als der Rest der CD mit absolut schwachem Gesang und 'Demons Whip' ist zwar sowas von schnell, kann man sich allerdings nicht zweimal anhören. Gräßlich.
Wirklich gelungen sind 'Metal Warriors', eine klischeehafte Schändung der Whimps und Posers, und 'Spirit Horse of the Cherokee', die den zweiten Stern rechtfertigen, aber sonst sollte man tunlichst andere Werke der Band vorziehen.
Triumph of Steel (6. Januar 2005)
4 Jahre mussten die Fans auf "Triumph of Steel" warten, doch es hat sich für alle Manowar-Fans und auch für Gelegenheitskäufer gelohnt!Der Eröffnungstrack, „Achilles, Agony and Ecstasy" , ist ein fast 30-Minütiges Epos bestehend aus vielen verschiedenen Songteilen. Er erzählt die Geschichte Trojas in Musikform nach, und ist natürlich keinesfalls beim ersten Hören komplett „durchleuchtbar" . Etwas störend ist nur das zu lang geratene Schlagzeugsolo. Mit „Metal Warriors" folgt ein Manowar-typischer Song, welcher bereits durch den Refrain „Heavy Metal! Or no Metal at all - Whimps and Posers leave the hall!" Legende in der Metal-Szene geworden ist. „Ride The Dragon" ist ein schneller Song mit tollem Refrain. „Spirit Horse of the Cherokee" hat meiner Meinung nach ein zu langes Intro. Doch auch dieses Midtempo-Lied ist im Grunde sehr gut.
„Burning" gefällt vielen aussenstehenden durch sein Einzigartiges Riff. Leider besteht der gesamte Song nur aus diesem Riff. Nichtsdestotrotz ein guter Song, welcher anstatt vom Krieg mit Schwert und Ross oder dem True Metal vom Hörnigen handelt. „The Power of thy Sword" ist ein fast 8-Minütiger Dampfhammer. Wer ein Highlight auf dem Album sucht, hier ist es. Und sie legen mit dem „Demon's Whip" noch mal eine gehörige Schippe auf. Dieser Song ist ein Prachtwerk, es zieht den Hörer nach atmosphärischem Intro erst durch bekanntes Midtempo-Gewässer und steuert schlussendlich auf das brutal schnelle Ende des Songs hin. Mit dem für manche etwas zu kitschige „Master of the Wind" steht eine Ballade am Schluss, die aber meiner Meinung nach sehr gut gelungen ist.
Nun, im großen und ganzen vergebe ich 4 Sterne.






