Kundenrezensionen zu 'Rainy Season'
Gemessen am Vorgänger ein kleiner Rückschritt (18. Oktober 2007)
Für sein Debütalbum "Marc Cohn" hat der talentierte Sänger und Komponist wahrscheinlich die besten Stücke seines kreativen Schaffens ausgewählt, deshalb war es so grandios. Das zweite Album besticht auch durch eine Handvoll Klasse-Songs (mein Favorit:"The things we've handed down"), aber im Gegensatz zum Erstlingswerk gibt es hier ein paar Ausrutscher. Den Titelsong zum Beispiel hätte er sich schenken können. Aber was soll's ? Die schwächeren Lieder programmiere ich beim Hören eh nie ein, also gibt es unterm Strich immer noch eine halbe Stunde gute Musik.Tolle Melodien eines fantastischen Songwriters (21. November 2004)
Auch in seinem zweiten Album überzeugt Marc Cohn wieder durch tolle Melodien mit viel Abwechslung. "Walk Through The World" ist radiotauglich und eingängig. Die Songs sind vielleicht insgesamt nicht ganz so fantastisch gelungen, wie noch auf seinem ersten Album. Lässt man jedoch mal das Debüt außen vor, sind die Songs wiederum absolut hörenswert und tragen alle die Handschrift dieses tollen Künstlers. Leider bewegt sich Cohn so langsam aber sicher von den wohligen Klaviertönen, die noch in seinem Debüt vorherrschten, weg. Dennoch höre ich auch diese CD immer wieder sehr gerne, da Cohn auch hier wieder beweist, was für ein klasse Songwriter er ist.Übertrifft sogar das Debut (28. März 2004)
Mit seiner zweiten CD legte Marc Cohn standesgemäß nach. Auch wenn die Debut-CD ("Marc Cohn") durch den Klassiker "Walking in Memphis" kaum erreichbar ist, finde ich, dass diese zweite CD sie im Ganzen glatt noch übertrifft. Sein Geschick im Songwriting finde ich hier noch ausgefeilter, die Songs treffen noch genauer.Er befasst sich in seinen Songs so selbstverständlich mit Liebe ("Walk.."), dem Auf und Ab von Beziehungen (z.B. "Rainy Season", "Don't Talk..." - beides die Glanzstücke!), Selbstlosigkeit (und deren Kehrseite, "Medicine Man"), dem Leben ("Baby King", "Things we..."), Verlust ("Mama's in the moon") und Rückblicken ("Rest for the weary"), und er strahlt dabei einen stillen unaufdringlichen Optimismus aus, der sich auch von der widrigen Realität nicht unterkriegen lässt. Die Lieder passen (auch musikalisch) einfach und man fühlt sich einfach aus dem Herz gesprochen. Eine meiner absoluten Lieblings-CDs.
Auch ohne Hit-Single klasse! (25. April 2003)
"Rainy Season", die zweite Cohn-CD nach seinem Riesen-Debut mit "Walking in Memphis", hat mit dem wohl bekanntesten Song "Walk through this world" zwar nicht die Hit-Qualitäten des Vorgängers, ist aber ein Album, das sich nicht hinter dem Erstling verstecken muss. Elternschaft ist Cohn ein wichtiges Thema auf "Rainy Season": ob werdende Mütter und Väter (herrlich groovend und mit tollem Stimmenarrangement: "Baby King" und melancholisch-balladesk: "The things we've handed down") oder alternde Eltern ("Rest for the weary"). Bei einigen Songs werden die Background Vocals mit einer gehörigen Portion Crosby & Nash angereichert, das garantiert zusammen mit Cohns Songwriter-Qualitäten für wunderbare Harmonien und Melodien. Mir persönlich gefallen die ruhigen Songs besser ("Rest for the weary", "Don't talk to her at night", "From the station", "The things we've handed down" - bei diesem wunderbar aufgebauten Song geht einem langsam im Innern die Sonne auf und unmerklich beginnt man sich wohl zu fühlen), aber die schnelleren Nummern wie "Baby King" oder "Paper Walls" sind beileibe keine Ausreißer nach unten.FAZIT: Ein Album auf sehr hohem Niveau. Ganz sicher nicht die richtige CD für eine Party - eher die für ein Glas Wein in der einen und das Booklet mit den Lyrics in der anderen Hand. Musik die klingt, und zwar schön.





