Aus der Amazon.de-Redaktion
Led Zeppelins berüchtigtes Debüt-Album aus dem Jahre 1969 stellte sich als stilprägendes Werk für das kommende Jahrzehnt heraus -- eine Dekade, die Led Zeppelin passenderweise mit ihrem übertriebenen, aufgeblasenen Blues-Rock mitdefinierten. Im stimmgewaltigen Robert Plant fand Ex-Yardbird Jimmy Page endlich einen Sänger, der seinem gitarristischen Feuerwerk gewachsen war, und so donnerte die Band denn auch mit einer Durchschlagkraft los, die einem Erdbeben zur Ehre gereicht hätte.Während man Blues-Klassiker wie Otis Rushs "I Can't Quit You Baby" und Howlin' Wolfs "How Many More Times" annähernd comicartig darbot, deutete man beispielsweise mit dem manischen "Communication Breakdown" und dem polternden "Dazed and Confused", dem letzten Titel des Albums, auch auf den Led Zeppelin-Sound der Zukunft hin. --Billy Altman
Kundenrezensionen zu 'Led Zeppelin'
Für mich das perfekteste... (3. September 2008)
...Debütalbum der gesamten Rockgeschichte (ich weiß, jeder hat ein anderes...). Es stimmt einfach alles: Genialer Bandname (der manchem - auch mir - noch heute wie der EINZIG MÖGLICHE zu dieser Musik passende erscheint), ein perfekt den Bandnamen illustrierendes Cover in kongenialer grafischer Umsetzung, kein den Inhalt vor-interpretierender (störender) Albumtitel, eine für die analogen Studiomöglichkeiten anno '69 und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass hier (noch) keine etablierte Band mit großem Budget und dementsprechend viel Zeit am Start war - grandiose Produktion: ausgewogen, transparent, klar, laut, super Sound. Die Krönung: No Filler, just Killer. Klar liegt das auch daran, dass man sich hier noch größtenteils auf Coverversionen beschränkte. ABER: Die Qualität einer Band zeigt sich dabei auch immer daran, WELCHE Stücke gecovert werden, und vor allem: WIE!Das hier war und ist einzigartig. Die Art ihrer Interpretationen machte die Fremdkompositionen auf dieser Scheibe bereits zu völlig eigenen Stücken, die im Komplex des Zeppelin'schen Gesamtschaffens betrachtet eben auf keiner einzigen Note wie Fremdkompositionen wirken.
Dazu die einzigartige Dynamik und Dramaturgie des Albums - Zuckerbrot und Peitsche, laszive Laid-Back-Attitüde meets Aggression, Herzschmerz gepaart mit Wut und einem morbiden, unterschwelligen Humor, ein paar letzte Songbruchstücke, Melodien und Refrains aus der typischen Klangwelt der sterbenden 60er als Startblock für den Aufbruch in den bluesgetränkten, schweren, progressiven Hardrock der 70er. Respektloses Neu- und Umgestalten der Fremdkompositionen in einem schon hier schier grenzenlosen Vertrauen in die eigene (vorhandene) musikalische Potenz. Das hier sind keine "Tribute"-Verbeugungen, sondern Statements. Das Leichte und Spielerische des typischen 60er Pop-Rock verschmilzt hier mit der schwarzen Melancholie des Blues und einer authentischen Heavy-Rock-Schwere, die zwar "bleiern" ist, aber noch nicht "metallisch" im Sinne des demonstrativ verhärteten Eskapismus des späteren Heavy Metal mit all seiner drögen Humorlosigkeit und dem oft unsäglich kitschigen (falschen) Pathos.
Das Ganze umgesetzt in musikalischen Ideen und Arrangements, für die noch heute manche Band töten würde.
Als würde das alles noch nicht genügen, deutet sich spätestens mit der Atmosphäre und der Gitarrenarbeit in "Dazed..." die vollkommen unikate Mystik der späteren, ausladenden Kompositionen an, die die Musik des Zeppelins bis heute so völlig einzigartig macht (Jimmy Page's spätere Faszination für die satanische Loge und Lehre eines Aleister Crowley wird bereits hier fassbar).
Meine Erfahrung mit der Musik Led Zeppelins ist allerdings, dass sich die ganze grandiose Genialität dieser Band und ihres Schaffens erst mit zunehmendem Alter und Lebenserfahrung des Konsumenten (in diesem Falle: ich) entfaltet.
Mit 14 bis 17 passte LedZep höchstens mit hardrockenden Brechern wie "Communication Breakdown" oder "Whole Lotta Love" in meinen musikalischen Jung-Rebellen-Kosmos. Die tonnenschwere, völlig zugedröhnte Macht eines "Dazed And Confused" (in der Live-Interpretation vom "The Song Remaines The Same"-Soundtrack") erschloß sich mir mit Mitte 20, und heute - mit Mitte 40 - bin ich vom Gesamtwerk dieser einmaligen Band noch immer, immer mehr und immer wieder völlig fasziniert, wobei für mich persönlich jedoch das "Physical Graffiti"-Doppelabum inzwischen uneinnehmbar und einsam an der Spitze aller Lieblingsalben steht.
Neben der Kenntnis der musikalischen Oeuvre der Beatles, Stones, eines Hendrix, Deep Puples, Black Sabbath's und Yes' absolut essentiell, wenn man (harte) Rockmusik liebt und sich für deren Urspünge und frühen Sternstunden interessiert.
Kaufempfehlung? - Klar: ALLES!
Good Times Bad Times ? Only Good Times with this album ! (16. Juli 2008)
Also mit dieser Platte, die im Januar 1969 veröffentlicht wurde hat sich vieles geändert. Hard Rock war perfektioniert worden und das von der erfolgreichsten Band aller Zeiten, die mit 1 eines der erfolgreichsten Debuts aller Zeiten hervorgebracht haben. Allein schon der erste Song Good Times Bad Times ist klasse. Doch Babe, I m gonna Leave You ist eher leise und toll. Dazed And Confused ist das Herzstück des Albums, dass Live meißt auf über eine halbe Stunde gezogen wurde. Außerdem ist es mein Lieblingssong der Band. Your Time Is Gonna Come, schönes Lied, schönes Intro ! Communication Breakdown hat ein geiles Riff und ein super Solo. Die Platte endet mit How Many More Times, welches ebenfalls einer der besten Songs der Band ist. Auch neu auf dieser Platte war, dass man die Gitarre mit dem Geigenbogen spielte. Großartige Idee kann man da nur sagen !Led Zepppelin 1 ist für mich auch die beste Platte die Zepppelin herausgebracht haben. Einfach Großartig !!!
ein neuer sound wurde geboren (5. Juli 2008)
12. januar 1969, ein neuer stern am rockhimmel erleuchtete und wurde zu einem der hellsten des universums. die geburtsstunde des heavy rock, die geburtsstunde der legendären britischen rockband led zeppelin.man könnte rein theorethisch schon von einer supergroup reden, da jimmy page
vor der gründung von led zeppelin bei den yardbirds als gitarrist tätig war.
das erste led zeppelin album besticht durch rauhen bluesrock und dem damals nagelneuen hardrock-sound. man konnte damals schon feststellen, was für eine große band led zeppelin noch werden und das bestätigte sich spätestens beim 4.album.
die bekanntesten songs des debüts und auch die die auf so gut, wie jeder zeppelin-compilation zu finden sind, sind : "communication breakdown", "good times, bad times" und "dazed and confused".
als ehrlicher fan von rockmusik , sollte jeder das erste album der 4 briten im schrank stehen haben, denn hier auf diesem album wurde rockmusik neu definiert und das album gilt sowieso als prototyp des hardrocks der ersten stunde. eine absolute empfehlung !!!





