Aus der Amazon.de-Redaktion
Diese Platte kann man nicht beschreiben, man muß sie hören! Keine noch so gelungene Aneinanderreihung von Superlativen wird der Qualität dieses makellosen, unglaublich vielschichtigen Meisterwerks der progressiven Rockmusik gerecht. Das Intro des 19minütigen Titelsongs teleportiert jeden halbwegs sensiblen und musikalisch aufgeschlossenen Menschen in ein Paralleluniversum, aus dem man erst nach zwei weiteren Longtracks -- dem zehnminütigen "And You And I" und dem Neunminüter "Siberian Khatru" -- wieder entkommen kann, nur um nach einem zittrigen Druck auf die Play-Taste wieder zurückzukehren in jene Klanglandschaften, die keine Grenzen und Unmöglichkeiten kennen. Jeder der fünf Musiker tastet sich bis an den äußersten Rand seiner kompositorischen und spielerischen Fähigkeiten vor, verschmilzt in einem Akt extremer Feinfühligkeit mit seinen Nebenleuten, bis fünf eindringliche, fesselnde Melodiezauber völlig gleichberechtigt neben- und miteinander existieren. Als Reiseführer agiert Sänger Jon Anderson, der den Hörer mit seiner hohen, klaren Stimme herumführt und ihm mittels kryptischer philosophischer Texte die Wunder des bizarren Yes-Universums zu erklären versucht. Und weil's so schön war, wird noch einmal die Play-Taste betätigt... --Michael RensenKundenrezensionen zu 'Close to the Edge'
Close To The Edge... (11. Januar 2008)
...of Perfection!Ich möchte hiermit nur meine Wertung abgeben. Meine Vorschreibner haben schon genug Worte über dieses unsterbliche Album geschrieben.
Name ist hier Programm! (12. Februar 2007)
Close to the Edge. Eigentlich jedem Proggie ein Begriff. Was verbindet man damit? Exotische Musik, Atmosphäre, Virtuosität...Eigentlich will ich das Album nicht wieder zerlegen. Siehe die Rezension der anderen User.
Ich möchte trotzdem eine Kaufempfehlung geben:
Kaufen Sie sich dieses Album, aber seien Sie vorsichtig! Wenn sie YES von "Owner of a Lonely Heart" her kennen, werden sie hier etwas völlig anderes antreffen. Sie sollten zum Einstieg in die Welt von Yes dann lieber sowas wie Fragile oder Yessongs nehmen (wobei dort auch alle Lieder von CTTE vertreten sind). Für Neueinsteiger und Nebenbeihörer gefährlich, für Proggies ist dieses Album eine Pflicht!
Man könnte fast sagen, dass man ohne dieses Album nicht als Kenner dieser Szene angesehen werden darf ;-)
Kaufen, wenn sie bewusst Prog hören wollen; Lieber warten, wenn sie ein Mainstreamhörer sind...
Ein weiterer Meilenstein (2. August 2006)
Für die "Close to the edge" von 1972 gilt das Gleiche wie für "Fragile". Dieses Album ist ein absoluter Klassiker des Prog Rocks. Das Album enthält nur 3 songs, aber jeder ist ein Klassiker von Yes. Die songs werden zudem auch heute noch gerne von der Gruppe gespielt. Teilweise kann man das Ergebis kaum noch als Musik, sondern schon als Kunst bezeichnen. Besonders das fast 19 min. Titelstück bietet a l l e Facetten des Prog Rocks, von Bombast-Keyboardsolo über traumhaft ruhiger Gesang (I get up, I get down) bis hin zu fast schon chaotischen Gitarrenriffs von Steve Howe. Aber jeder Musiker kann glänzen und auch der Gesang von Jon Anderson und auch von Chris Squire verdient die Höchstnote.Daher wieder 5 Sterne für dieses tolle Album. Leider stieg Bill Bruford, der Drummer, während der folgenden Tournee aus der Band aus, um sich Soloprojekten zu widmen.
yes' masterpiece! (14. Dezember 2005)
ein schreiber meinte hierzu er wolle U-musik hören und keine E-musik. Das muss er sich dann wohl vorher überlegen, weil hierauf gibt es davon herzlich wenig! garnix!close to the edge ist ein album mit 3 songs, die alle auf ihre art grandios sind! es gibt keinen song den an ihrend wie als "schwachpukt" bezeichnen könnte. es beginnt mit dem urwaldrauschen, bis die band - besonders hervorzuheben wäre hier steve howe an der gitarre -einen völlig abgedrehten, aber dennoch absolut durchorganisierten anfang hinlegen, der einem die kinnlade herabsenken lässt. nach einigen minuten setzt die herrlich krum-taktige "strophe" ein, eine aufzählung. gefeatured wird wiedermal steve howe - diesmal an der sitar. der refrain "close to the edge, down by the river" geht erstaunlich gut ins ohr und ist direkt von anfang an ein Ast an dem sich der verwirrte hörer sich festhalten kann um den song in seiner komplexität zu verstehen. nach einigen soli von steve howe, kommt ein langer und allesumstößlicher neuer teil, der total ruhig ist und von diversesten tasten instrumnten lebt. seen es die synthisiser oder die mächtige kirchenorgel. diese passage endet mit einem (lieblingsstelle des songs!) absolut kranken e-pianosolo, welches von der band begleitet wird. es lösst sehr gut die geheimnisvolle stimmung des mittelteils ab. jetzt wird die strophe und der "refrain" noch einmal mit einbezogen, bevor mit dem gleichen ogel rauschen die seite A beendet ist.
and you and i ist einer der songs von yes, die immer wieder live gepielt werden. auch hier zeigt steve howe sein unglaublichen schatz an instrumten und fähigkeiten. sei es die 12 saitige akustik, die e-gitarre oder die steelgitarre, die alle in einem song vorkommen. dieser herrlich ruhige und melancholische songs hat eine recht gewöhnliche songstruktur auchwenn sie von vielen synthisiser soli unterbrochen wird.
sibirian khatru ist ein rockiges endstück welches auch ein tolles kleines epos ist! ausgelassen und fröhlich aber auch verstörend und quirlig ist dieses stück.
also wie man merkt: hier wird ein lebensgefühl vermittelt... mit erstklassiger musik.
wer also U-musik braucht sollte sich von yes die 90125 kaufen, die ist wirklich U aber deshalb nicht weniger gut!






