Aus der Amazon.de-Redaktion
Nachdem ihn der köstliche Blues-Gag von Dan Akroyd und John Belushi bei deren Auftritt in der US-Comedy-Show Saturday Night Live inspiriert hatte, drehte Direktor John Landis einen Film, in den er jeden noch so bekloppten Stunt, der ihm anscheinend gerade in den Sinn kam, und Millionen von Dollar an Produktionskosten und zu Schrott gefahrenen Autos einbrachte. Heraus kam Blues Brothers, ein Film, den man zwar leicht mit einem der übleren Fälle von Delirium Tremens eines Hunter S. Thompson verwechseln könnte, in dessen Verlauf die Musik allerdings an keiner Stelle zu kurz kommt: Ob Cab Calloway, James Brown, Aretha Franklin oder Ray Charles -- sie alle stehen an gegebener Stelle im Rampenlicht. Das Verblüffende ist dabei, daß die halb schick, halb schäbig gekleideten Blues Brothers, die von Copper und Dunn, der Rhythmusgruppe von Stax, die nötige Rückendeckung erhalten, durchaus mit den Musiklegenden mithalten können, vielleicht dank ihrer Begeisterung und Liebe für die Musik. --Jerry McCulleyKundenrezensionen zu 'The Blues Brothers'
nicht 5 sondern 8 Sterne*gg* (5. April 2006)
the lord works in mysterious ways. geile mucke, unbedingt kaufen. 1a klang und alles drauf was im film auch drin ist.ist jedesmal im wechsler wieder gerne gehört. aber aufpassen: man fährt gleich zu schnell!!!
DER soundtrack ueberhaupt!! (21. Juli 2004)
zugegeben, dan aykroyd ist kein begnadeter saenger. daher haelt er sich auch vornehm zurueck, bzw. macht auf sprechgesang. ansonsten troetet er durchaus beachtenswert in die mundharmonika.aber sein "bruder" john belushi hat stimmliche qualitaeten was man ihm so gar nicht zutraut.
eine stimme, die gut genug waere fuer eine gesangskarriere.
und wenn es hier und da ein wenig mit der stimme nicht ganz optimal ist bei ihm - das macht er mit (koerper)einsatz und begeisterung fuer die musik um laengen wieder wett!
die truppe macht hier zugegeben wenig blues, wie der name suggerieren will.
es sind meist soul und rock songs die sie hier aufgenommen haben.
dazu haben sie sich hochkaraetige gaeste geholt. aretha franklin gibt als imbissdame das "think" zum besten.
james brown macht auf priester, cab calloway bringt eine satte version von "minnie the moocher" - und nicht zu vergessen ray charles. der laesst die hueftfeder mit den zwei bruedern ordentlich wackeln.
die blues brothers band sind alles topmusiker, die fuer ein mehr-als-nur-solides soundgeruest sorgen. u.a. mit alan rubin + tom malone an der troete, donald dunn am abgrundtiefen bass und und und. hat was!!
der sound ist fuer ende der 70er jahre erstauntlich transparent und knackich. auch hier gibts absolut nixx zu maulen!
allein die laenge der cd koennt a bisserl mehr sein.
der song "shake a tailfeather" von ray charles wird auf der cd leider fruehzeitig ausgeblendet. im film fetzt der noch ein wenig laenger.
auch sonst haetten div. songklassiker (die im film auftauchen) noch locker platz gehabt auf dem silberling. zum beispiel "sam+dave" mit "hold on i`coming", oder das legaendere "boom boom".
schade, hier wurde ne chance vertan, aber zugegeben das ist nur kleinkram am rande. der zwar stoert, aber logo volle sternzahl geben!
Der Beste... (8. Dezember 2002)
...Soundtrack zu einem Film den es jemals gab.Auf dieser CD sind nur gute Laune Songs drauf die ich jedem empfehlen kann!!!!Jeder wird diese Musik gut finden!!!
Also unbedingt kaufen!!!
Mein Klassiker (16. November 2002)
einfach geniale scheibe, die bei jedem tief einen guten seelentröster darstellt und die stimmung wieder auf vordermann bringtDurchschnittliche Interpretationen von Soul-Standards (20. November 2001)
Keine Frage, der Blues Brothers Film ist immer noch höchst unterhaltsam und jedem Freund von no-brains-comedy vorbehaltlos zu empfehlen. Wer ihn liebt, muß auch diese Scheibe mögen, da der Soundtrack für den Film eine integrale Rolle spielt und der Fan mit jedem Song witzige Szenen assoziieren wird.Sieht man die Musik jedoch vom Film abgekoppelt, präsentiert sich ein weniger glanzvolles Bild. Während die Begleitmusiker weitgehend äußerst fähig sind, läßt sich über die stimmlichen Qualitäten von Dan Akroyd und John Belushi nur wenig Gutes sagen. Der enthusiastische, in schwarzen Anzug, Krawatte, Hut und Sonnenbrille gekleidete Anhänger mag dies anders sehen und hören. Aber beide sind schlicht und ergreifend nicht gut genug, ihrer Performance Tiefe und Bedeutung zu verleihen. Dazu kommt das größtenteils doch recht abgenudelte Repertoire. Mit Blues hat die Musik entgegen dem Namen der Truppe natürlich auch nichts zu tun. Und von Originalität kann hier schon gar nicht gesprochen werden.
Immerhin: Sowohl die Versionen von "Minnie The Moocher" als auch "Think" haben wegen der besserern Soundqualität bzw. dem ausgeprägterem Beat ihre Vorzüge gegenüber den Originalen. Alles in allem bleibt die Scheibe durchschnittlich. Wer also wirklich an der Musik interessiert ist, dürfte mit einem ordentlichen Soul-Sampler besser beraten sein.




