Kundenrezensionen zu 'Dreamland'
Toller Folk-Jazz! (11. Mai 2007)
Madeleine Peyroux hat eine begnadete Stimme; es ist ein Genuss ihr zuzuhören. Die Instrumentation der Songs auf dieser CD ist auch so gewählt worden, dass ihre Stimme voll zur Geltung kommt. Mal ist es nur Gitarre, mal eine Kombination von Klavier und Gitarre, mal Akkordeon. Das Ganze wird stellenweise durch sparsam eingestztes Schlagzeug begleitet. Ein Kompliment an dieser Stelle an den Gitarristen...er spielt sehr feinfühlig! Alles in allem ist dies eine CD, die einen wirklichen Augenschmaus für die Ohren bietet.Wunderbarer Jazz-Chanson, toller Sound (14. November 2006)
Ein großartiges Debüt-Album der damals noch ganz jungen Madeleine Peyroux: Gradlinige Arrangements (Marc Ribot sorgt für tolle Gitarrenbegleitung) und ein wunderbarer, müheloser und sehr sauber phrasierender Gesang. So locker, gekonnt und dennoch sexy, dass Assoziationen an die junge Ella Fitzgerald und Bessie Smith wach werden. Eine ganz charakteristische Stimme, die immer selbstverständlich klingt, selbst bei so schwierigen Titeln wie dem "La Vie En Rose" von Edith Piaf.Der Stil der Musik ist Bar-Jazz, aber ohne die zum Teil verkrampften Ausflüge in den Pop, die viele neue Produktionen mit jüngeren Sängerinnen versuchen. Ein rundum gelungenes Album mit tollem transparentem Sound der überwiegend akustischen Instrumente. Geradezu greifbare Gitarren, verhauchtes Akkordeon. Toll. 5 Punkte auch für den Tonmeister.
Irgendwie "analog" (16. Dezember 2004)
Bei dem (aktuellen)) Preis ein Schnäppchen für alle, die auf der Suche nach einer großen Stimme sind, und mit Melua, Krall, und schlimmerem nicht so recht warm werden, eher schon bei Bessy Smith oder Billie Holiday fündig werden. Mich erinnert die Peyroux in den stärksten Liedern an Jolie Holland. Und, das ist auch wieder eine ganz Große.Gerne auch bei der aktuellen ("Careless Love") mal reinhören. Aber Dreamland hat den Samen gelegt. Vor einigen Jahren, bevor sie erst mal wieder abgetaucht war.
Und Dank hdcd-Technik (wer es denn dekodieren kann) ist die Erste eben auch klanglich ein Genuss. Irgendwie "analog".
Ein fantastisches Debütalbum ! (19. September 2004)
Wenn Sie den Blues in der Stimme von Madeleine Peyroux hören, werden Sie nicht glauben, dass sie erst 23 Jahre alt war, als sie 1996 ihr überragendes Debutalbum DREAMLAND aufnahm. Die US-Amerikanerin (sie wurde in Georgia geboren, wuchs in Südkalifornien und New York auf, lebte dann Ende der 80er Jahre einige Jahre in Europa, überwiegend in Paris) hat sich gleich im ersten Anlauf an die ganz Großen getraut.Neben drei selbst komponierten Stücken, die hinter den anderen Liedern weder in Form noch im Ausdruck zurückstehen, wagt sich die Peyroux bereits an Klassiker wie Edith Piafs LA VIE EN ROSE, Patsy Clines WALKIN' AFTER MIDNIGHT sowie gleich an drei Stücke von Bessie Smith: MUDDY WATER, RECKLESS BLUES und LOVESICK BLUES.
Madelein Peyroux' gefühlvoll arrangierte und instrumentierte Stücke sind ein Genuss für alle Sinne, und spätestens bei ihrer Interpretation von (GETTING SOME) FUN OUT OF LIFE spürt man ihre Seelenverwandtschaft mit der großen Billie Holiday.
Und wer mit 23 schon so singen kann, der hat die besten Jahre noch weit, weit vor sich. Wir warten gespannt.
Anspieltipp: Neben den genannten Liedern der von ihr selbst geschriebene Titelsong DREAMLAND.






