Aus der Amazon.de-Redaktion
Als möglicherweise härtestes Album, das jemals an die Spitze der Billboard-Album-Charts kletterte, bewies Panteras Vulgar Display Of Power, daß der Einfluss aus der Metal-Ecke selbst in einer Indie-dominierten Zeit nicht zu ignorieren war. Mit einer Mischung von beängstigenden, abrupt wechselnden Grooves a la Black Sabbath und simplen Speed-Metal-Riffs gelang Pantera ein düsteres, unbequemes Album, das schnelle und langsame Spielarten vereinte, ohne auf klischeehafte Temposprünge zurückgreifen zu müssen.Diamond Darrell spielt die Gitarre mit genau demselben Biß wie Metallica in ihren besten Tagen, während das Schreivermögen des Sängers Phil Anselmo jeden GBH-Fan zufriedenstellen dürfte. Dazu noch Vinnie Paul's vorwärtstreibende Attacken auf der Double-Bassdrum -- heraus kommt der heimliche Traum eines jeden Zahnarztes: Eine Platte, die die Plomben selbst aus dem stärksten Gebiss schüttelt. --Jon Wiederhorn
Kundenrezensionen zu 'Vulgar Display of Power'
Ein wichtiger Teil von "Dimebag" Darrell's Vermächtnis (29. Oktober 2008)
Gemeinsam mit dem Vorgänger "Cowboys From Hell" und (zumindest teilweise) dem Nachfolger "Far Beyond Driven" bildet diese Platte das alles überstrahlende Dreigestirn im Schaffen von Pantera. Die - auch musikalisch belanglosen - Peinlichkeiten aus den 1980ern sind zu Recht bereits in Vergessenheit geraten und dem Großteil des Materials ab 1996 wird es vermutlich ähnlich ergehen...Der Klassikerstatus von "Vulgar Display Of Power" kann an mehreren Punkten festgemacht werden. Erstens ist Phil Anselmos Gesang eine Klasse für sich - egal ob die Songs rasend schnell, bedrohlich stampfend oder sogar balladesk-verträumt aus den Boxen kommen - seine Stimme passt in allen Lagen perfekt zur Musik. Dass Pantera als Band zu einem nicht unbeträchtlichen Teil von Anselmos Vocals leben, wird klar, wenn man sich das Line-Up der Band ansieht. Erst als dieser sicherlich sehr schwierige Charakter 1987 an Bord kam, wuchs die Truppe zu einem ernstzunehmenden Faktor im Metalbereich heran - die drei anderen Bandmitglieder waren von Anfang an dabei, konnten den Durchbruch aber nicht erzwingen. Gerüchten zufolge ist auch der langsame, aber unaufhaltsame Abstieg der Band Ende der 1990er auf den Sänger zurückzuführen - wobei man sagen muss, dass Pantera live wohl bis zum endgültigen Zerwürfnis (2003) eine Macht waren.
Ein weiteres Indiz für die Klasse des Albums ist - natürlich - die Basis, auf die dieser Gesang gelegt wird. Selten gab und gibt es eine Band zu hören, die einen derartigen Groove zustande bringt. Vor allem in den harten und nahezu hymnischen Midtempo-Bereichen ist die Brutalität von Pantera schwer zu erreichen. Grund dafür ist die begnadete Rhythmusfraktion um Ausnahme-Gitarrist "Dimebag" Darrell Abbott (R.I.P.), dessen Riffs und Zusammenspiel mit seinem Bruder Vinnie Paul (Schlagzeug) und auch Bassist Rex Brown ihresgleichen suchen.
Als letzten - und beileibe nicht unwichtigsten - Punkt kann sollte man das Songwriting nennen. Auf "Vulgar Display Of Power" befinden sich 11 Songs, unter denen es keinen Totalausfall gibt. Wenn man nach Schwächen sucht, wird man meiner Ansicht nach lediglich bei "This Love" (nicht übel, aber in meinen Ohren ein wenig zu lang, "Hollow" und "Cemetery Gates" halte ich für die weit besseren Halb-Balladen), "Live In A Hole" und "By Demons Be Driven" (beide irgendwie nichtssagend) fündig. Alle anderen Stücke sind eindeutig gehobene Qualität - vor allem "A New Level", "F****n' Hostile", "Rise" (als pfeilschneller Kontrapunkt zu "This Love") und das schon erwähnte "Hollow" wissen zu gefallen. Die Über-Hymne "Walk" braucht nicht extra erwähnt zu werden. Interessant und ungewöhnlich klingt hingegen "No Good (Attack The Radical)" mit seinem Sprechgesangs-Teilen.
Insgesamt also eine abwechslungsreiche und vor allem brettharte Platte, der man eigentlich nur die Höchstwertung geben kann - sowohl im Kontext der Pantera-Historie als auch wegen ihrer Bedeutung für den Metal im Allgemeinen.
Rest in peace , Dimebag ! (20. Juni 2008)
Einfach nur großartig - mehr braucht man bei dieser Scheibe gar nicht zu sagen. Ein Knaller jagt den nächsten . Gefällt mir persönlich besser als das Nachfolgewerk " Far beyond drivenn " was kälter , klinischer ausfiel , wiewohl trotzdem auch ein weiterer Hammer dieser Ausnahmeband ist . Witziges Kurioum am Rande : wer sich mal anschauen möchte , woher Pantera die Inspiration für das Coverartwork her hatten , solte sich mal das Cover von The Professionals " I didn't see it coming " angucken. Ähnlickeiten können hier kaum noch als einfach als Zufall abgetan werden . Hierbei handelt es sich übrigens um die Nachfolgeband der Sex Pistols . Wie auch immer - das soll die Freude am Panterawerk nicht schmälern , und es führt einem wieder vor Augen , welch einen Verlust die Musikwelt mit dem Tod von Dimebag Darrel erlitten hat .Its Time to have a new Way of Power!! (31. August 2007)
Und damit hatte Pantera absolut recht! Ich möchte eigentlich gar nicht so viel schreiben es gibt ja eh schon genug rezensionen. Nur das ich beim 1. mal hören richtig abgegangen bin!! Die ersten 6 Lieder sind alle Super nur danach wirds ein bisschen zu eintönig. Dimebag Darell Rest in peace!!!best of PANTERA (18. Juni 2007)
Ja, dies ist mit Abstand die beste PanterA-cd! Hart, schnell, aggressiv, aber genau auf den Punkt, kein sinnloses rumgebolze und absolut genialer Gesang. Alle Songs treffen voll auf die zwölf. Der Vorgänger war schon gut, aber dies ist ein Meisterwerk. Leider wurden Pantera nach dieser Scheibe schlechter. Anselmo gröllt nur noch und die Musik wird härter aber nicht besser. Auf dieser CD ist die Welt allerdings noch in Ordnung.Gehört auf jeden Fall in jede CD-Sammlung!!!! Kaufen!!!!!!
ich krieg`n hörschaden !!!!! (11. Februar 2007)
wohl die härteste platte , die ich besitze . die härtesten gitarrenriffs,der härteste, lauteste gesang, das härteste drumgebrettere, aber dennoch
absolut stark ! der einzige song, der "KURZ" "LEISE" wird ist "this love",
aber wie gesagt nur "KURZ" . jeder , aber absolut jeder , der auf
trash metal steht, so wie ich, MUSS DIESE SCHEIBE HABEN !!!
wenn ihr euch abreagieren wollt, vielleicht wegen schule oder der
heutigen pop musik (tokio hotel, us5, akon....) , dann gibt es nur eine
lösung : PANTERA- "VULGAR DISPLAY OF POWER" 1992 !!!!!!!!!!!!!!!!!
ps : nicht für leute mit gehörschaden geeignet !!!






