Aus der Amazon.de-Redaktion
Dies ist der beste Beweis dafür, daß sich musikalische Virtuosität und Gefühl verbinden lassen. Dream Theater präsentieren sich in eindrucksvoller Weise auf diesem Album, das durchaus als ihr bestes angesehen werden kann. Sie verzichten in ihren Songs bewußt auf technischen Schnickschnack; ihr Stil hat Substanz, wie die eingängigen Riffs und die aggressiven Rhythmen beweisen. Das erste Stück "Pull Me Under" ist schlicht und ergreifend großartig, vom schlichten Intro über das beinharte Riff bis hin zum einprägsamen Text. Wie der Name bereits suggeriert, handelt es sich bei Dream Theater um eine introvertierte Band. Songs wie "Learning to Live", "Take the Time" und "Wait for Sleep" beschwören die Kompliziertheit menschlicher Gefühle und erwecken sie zu musikalischem Leben. Anders als viele Metal-Bands vertreten Dream Theater eine optimistische Weltsicht, so auch in "Another Day" und "Surrounded", und selbst das verwirrend komplexe "Metropolis, Pt. 1" ist ein unterhaltsamer Hörgenuß. --Genevieve WilliamsKundenrezensionen zu 'Images and Words'
Erstes Album mit LaBrie - und WIE! (16. Juni 2008)
"Images and Words" - bei diesen Worten jubeln quasi alle Dream Theater-Fans bis heute auf. Kein Wunder, hat es doch seit 1992 wirklich nichts an Magie verloren, beinhalted es doch mit "Pull me under" den größten Hit der Band und war es doch ein eintscheidender Schritt der Band.Entscheidend aus zwei Hauptgründen, wie ich finde. Erstens gibt James LaBrie hier sein Debut als Sänger ab und zweitens finden Dream Theater mit diesem Album zu ihrem ganz persönlichen Stil.
Hört man bei "When Dream and Day Unite" noch ganz stark die Einflüsse von Rush, Queensryche und Co, entwickelt die Musik der Jungs auf "Images and Words" eine ganz erstaunliche Eigendynamik, die nur so vor Kreativität strotzt und mit James LaBrie auch von Gesang begleitet wird, der wirklich passt.
"Pull me under" ist ein echter Kracher, mit starkem Refrain und eingängigem Intrumental-Teil. Dass dieser Song ein solch großer Hit wurde überrascht mich zwar bis heute noch immer, aber ich gönne es ihm, sozusagen.
"Another Day" hingegen ist eine Ballade durch und durch - aber was für eine. Immer wieder gern live gespielt, mit schöner Gitarre und ansprechenden Lyrics.
"Take the Time" ist für mich die erste wahre Überraschung. Der Song kommt mit einem absoluten Mitsing-Refrain daher, der live einschlägt wie eine Bombe, ist aber voll von krummen Takten, Breaks und Fills, hat geniale Basslines und super Gitarre. Hier kommt quasi jeder auf seine Kosten.
"Surrounded" beginnt schlicht, keyboardlastig und geht mit einem gefühlvollen Gitarrenteil in eine ordentliche Rock-Ballade über, ist textlich solide und passt perfekt zu LaBries Stimme.
"METROPOLIS PT. 1: THE MIRACLE AND THE SLEEPER" - hier kommt das Herzstück des Albums. Es ist eines der absoluten Lieblingslieder der Band - und das mit Recht!
Metropolis hat alles. Es ist komplex und super instrumentalisiert, hat schöne, kryptische Lyrics und einen LaBrie in Höchstform - und außerdem ein (wenn auch mit nur 6 Takten fast schon zu kurzes) grandioses Bass-Solo, welches für mich persönlich immer schon den Höhepunkt des Liedes ausmachte.
"Under a Glass Moon" für sich gesehen ein gutes, oft sogar unterschätztes Lied mit einem unglaublichen Solo von Herrn Petrucci, wenn man das Album aber durchhört, kommt es eben leider direkt nach "Metropolis"...
"Wait for Sleep" ist eine kurze Keyboard-Ballade, welche den Auftakt für das fulminante Ende des Albums bildet.
"LEARNING TO LIVE" - Wahnsinn! Der zweite richtig große Höhepunkt auf "Images and Words" und der kommt aber mit so einem Knall, dass er kurzzeitig das halbe Album in den Schatten stellt.
Dies ist mein persönliches Lieblingslied auf "Images and Words" - sogar vor "Metropolis".
Fazit: Ein Klassiker. Für Dream Theater-Fans unbezahlbar, für Einsteiger absolut geeignet, für die damalige Zeit das Eichmaß des Progressive Metal und auch heute noch ein echtes Kleinod.
5 von 5 Sternen - und die sind WIRKLICH verdient.
Eine Kreuzung aus Kermit der Frosch, Kenny G und Heavy Metal (8. Januar 2008)
Tut mir leid, aber ich kann diesem Album nichts abgewinnen. Nichts, aber auch gar nichts. Ich habe mich als eingefleischter Rush und Tool-Fan aufgrund der positiven Kritiken hier auf Amazon und aufgrund der vielen Vergleiche zu Tool/Rush und auch zu Neil Pearts Schlagzeugarbeit hinreissen lassen, mir "Images and Words" zu kaufen......und wurde maßlos enttäuscht.
In keiner Hinsicht reichen die Spiel- oder Sangeskünste der Dream Theater Mannen auch nur ansatzweise an das heran, was Rush selbst auf ihren schlechtesten Alben zu bieten haben.
Fangen wir beim Gesang an: Sowie es in höhere Lagen geht, klingt es wie die amerikanische Originalversion von Kermit der Frosch aus der Muppetshow. Nicht wirklich mein Ding.
Machen wir weiter mit dem Schlagzeug: Es klappert und rappelt belang- und einfallslos im Hintergrund vor sich hin. Ein klassisches Metal-Schlagzeug, das ordentlich Drehzahl macht, aber niemals auch nur entfernt an Neil Pearts Raffinesse heranreicht. Keine Chance.
Hin zu den Keyboards: Die klingen wie die Experimente, für die sich Manfred Mann inzwischen schon selbst entschuldigt. Man fühlt sich eher an einen Sountrack zu "Miami Vice" oder an billige Kaufhausmusik zur Hintergrundberieselung erinnert. Jedenfalls ist man aufgrund der eher nicht vorhandenen guten Einfälle eher peinlich berührt und leidet für die Band intesiv mit...
Auf zur Gitarre: Es schrabbelt, es klimpert und manchmal dröhnt es auch. Ist aber irgendwie in der Gesamtschau recht uninspiriert und nur wenig originell. Klingt oftmals nach einem Abklatsch von "Europa" mit ihrem "Final Countdowm"...und die waren schon nicht wirklich mitreissend...
Und zum Schluß: Stilwechsel und Tempowechsel: Ich habe nichts gegen ein - gelungenes - Spiel mit verschiedenen Stilrichtungen, ganz im Gegenteil! Aber hier geht irgendwie alles völlig daneben. Kenny Gs Saxophon jodelt fröhlich in manisch-depressiver Heavy Metal-lastiger Umgebung, die gleichzeitig sowohl hart und krachend als auch ohrumschmeicheld romantisch sein will. Da hat man zu viel gewollt und nichts gewonnen.
Tut mir leid, aber ich bleibe bei Rush und Tool, wenn es um ProgRock geht. Schluss und aus!
Maßlos überschätzt!!! (12. November 2007)
Für mich steht eindeutig fest. Die Mitglieder von Dream Theater beherrschen ihre Instrumente, aber das wars dann auch! Die Songs klingen fast alle gleich und haben einen schwüllstigen 80er Jahre Touch. Der Sänger klingt dermaßen 0815 das es wirklich langweilig ist und man ständig auf die Uhr schaut wann der nächste Song endlich vorbei ist.Ich bin ein großer Fan von Tool, Porcupine Tree, Dredg, Incubus, Oceansize und noch vielen anderen Bands, doch Dream Theater hat sich bei mir nicht ins Herz spielen können und kann nicht nachvollziehen wie solch seelenlose Musik einen ansprechen kann.
Dream Theater ist wie so viele andere Bands einfach maßlos überbewertet und überschätzt. Es gibt X Gruppen die besser Musik machen und auch ihre Instrumente beherrschen!!!
da üben sie noch (26. Juli 2007)
aufgrund einer empfehlung schaffte ich mir 1993 das dt album "images and words" an und fand es grausam. so grausam, dass ich es einfach weiterverschenkte und seither einen grossen bogen diese band machte. keine melodien, schreckliches gitarren- und keyboardgefrickel, ein angetriggertes schlagzeug (für nichtmusiker: schlagzeuger spielt seine parts in ein externen sounderzeugungssysten ein, war ende der 80 er angesagt, klingt mit heutigen ohren fürchterlich) und zumindest in den hohen lagen unerträglicher gesang, technisch perfekt aber bar jeder seele. erst im zarten alter von 40 jahren kam mir die aktuelle scheibe "systematic chaos" zu ohren und ich fand sie dermassen genial, daß ich mir sämtliche dt alben besorgte,inklusive dem damals verschenkten "images and words". tja, was soll ich sagen, alle alben sind absolut spitzenklasse, "images and words" empfinde ich aber noch immer als grausam.Das mag auch an der nicht mehr zeitgemäßen produktion und den e-drums liegen, inbesondere ist jedoch das songwriting auf den nachfolgenden produktionen weitaus eingängiger geworden und james labrie würgt auch immer weniger die gepressten hohen töne hervor, von denen ich mich nicht vorstellen kann, das die viele Menschen hören wollen. dennoch 3 sterne, weil die jungs da ja augenscheinlich noch geübt haben und weil man anfang der 90 er eben so produziert hat.
Meisterwerk! (30. Juni 2007)
Dream Theater und insbesondere Mike Portnoy (da ich selbst Schlagzeug spiele) inspirieren mich immer wieder aufs Neue. Ich hörte von einem Bekannten, dass eines der besten Alben von Dream Theater Images and Words sei. Also, ab in den Laden und her mit der Scheibe.Nach mehrmaligem Durchhören kann ich nur sagen: Wahnsinn! Eines der besten Alben der Prog Metal-Geschichte. Hits am laufenden Band, nur mit Learning to Live werde ich nicht so recht warm. Die CD ist jeden Cent wert. Pull me under, Take the Time, Metropolis Pt. 1, Under a glass Moon, und, und, und...
Ich kann nur sagen: Kaufen, marsch, marsch!





