In Through the Out Door

Verkaufsrang: 4123 (Musik)
Artist: Led Zeppelin
Audio CD
EAN: 0075679244321
Format: Original Recording Remastered
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Atlantic (Warner)
UPC: 075679244321
Preis: EUR 5,48

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Product Description

IN THROUGH THE OUT DOOR/REMAST

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Auch wenn es Led Zeppelin damals wohl selbst noch nicht ahnten, entpuppte sich In Through the Out Door als das letzte Studio-Album einer der besten Bands aller Zeiten -- Drummer John Bonham starb kurz nach der Veröffentlichung. Obwohl es den Vergleich zu den frühen Led Zeppelin-Werken in keinster Weise zuläßt und sich viele hartgesottene Fans Ende der ‘70er abwandten, muß sich dieses Album für nichts rechtfertigen. Flugs hatten sich Led Zeppelin daran gemacht, mit Synthie-Klängen herumzuspielen, und auch wenn dieser Einfluß gegen Ende des Werks -- so auf "Carouselambra" und "All My Love" -- kaum noch zu spüren ist, so sorgt er beim durchschlagenden Opener "In The Evening" doch für eine majestätische Note und bei "South Bound Suarez" für gute Laune mit Langzeitwirkung. Auf "I'm Gonna Crawl" zeigen sich die Herren Plant, Page und dessen Blues-Gitarre in Bestform, bevor mit "Fool In The Rain" gar Erinnerungen an gute alte Led Zeppelin-Zeiten aufkommen. --Lorry Fleming

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Kundenrezensionen zu 'In Through the Out Door'

Das Ende vom Lied (25. Dezember 2007)

Led Zeppelin haben sich mit dem entsprechend betitelten Album recht achtbar aus der Rock-Scene verabschiedet. Kann der Titel wirklch Zufall gewesen sein? In Through The Outdoor = Rein durch den Hintereingang ; wohl eher "Raus durch den Haupteinang" . Besonders durch die Best Of Scheiben kriegt diese Platte eine besondere Gewichtung : Finden sich doch South Bound Suarez und All Of My Love neben wahlweise In The Evening oder Carouselambra auf den Zusammenstellungen (Remasters/ Latter Days/ Mothership). Daneben glänzen hier auch noch "Fool In The Rain" und vor allem der allerletzte Led Zeppelin Song ever "I'm Gonna Crawl", der mit seinem authentischen Blues direkt an Led Zeppelin 1 erinnert. Wozu also hier rumnörgelnn oder jeden Song sezieren? Okay nach 10 Jahren klingen LZ anders als auf dem Debüt - So what ? Rocker hat es ja wohl genug und mit "All My Love" den schönsten LZ Song seit ner halben Dekade.
In meiner persönlichen Bewertungs Skala ist ITTOD zwar am unteren Spektrum angesiedelt = etwa gleich auf mit LZ III. Knapp hinter Houses Of The Holy und Presence, jedoch vor PG, denn auch LZ gelang es nicht genug Substanz für gleich 2 Alben auf einmal aufzubringen, genau wie bei Exile On Mainstreet von den Stones ist die zweite LP/CD von Physical Graffity im Grunde überflüssig. Für mich bleibt LZ 1 ihre beste, sogar noch vor IV . Aber das kann natürlich jeder genauso gut auch anders sehen.

EIN DURCHAUS WÜRDIGER ABSCHIED... (8. Dezember 2007)

1979 bin ich gerade 13 Jahre alt gewesen, und war ein grosser fan von
Led Zeppelin... Dieser Album IN THROUGH THE OUT DOOR hat mir auf Anhieb
gefallen, und je mehr ich mir die Lieder anhörte desto besser gefielen sie mir.
John Bonham lässt hier einmal mehr beweisen, dass sein Schlagzeug - Kunst
einmalig war und einzigartig bleiben wird. Mario Barbosa

muss jeder selber wissen (17. Januar 2006)

"In through the out door" ist sicherlich das umstrittenste led zep album, und sicher nicht das beste. trotz allem gefällt es mir sehr gut, es ist abwechselungsreich, wenn auch völlig anders als alle vorigen werke.
für hard-rock puristen jeddoch nicht kaufenswert, da es sehr poppig ist und seiner zeit vorraus, um es neutral zu beurteilen.
alles in allem ein würdiges letztes album.

Braucht das noch jemand? (16. September 2005)

Ich würde sagen: NEIN. Led Zeppelin hatten auf dieser Scheibe eindeutig ihren Zenit (den sie nur durch das Zusammenschustern von Songs unbekannter Bluesmusiker erreicht hatten) längst überschritten. Die Stücke sind langweilig und uninteressant. Ich benötigte wirklich drei Versuche um mich durch diese Scheibe zu quälen. Sorry Fans, aber seien wir ehrlich, was ist an "In Trough..." interessant? Richtig, der Blick auf die damaligen Verkaufszahlen... und die sind völlig unbegründet bei dieser laschen musikalischen Leistung!

was lange währt... (19. August 2005)

Zwei Dinge sind bereits über diese Platte gesagt worden, denen ich mich anschließen möchte: Erstens ist "In Through The Out Door" definitiv das Led Zep-Album, was dem Hörer am meisten Zeit und Aufmerksamkeit (und von mir aus auch Offenheit oder gar Reife) abverlangt, und zweitens ist es durchaus ein Produkt seiner Zeit. Synthesizersätze wie auf "Carouselambra" oder "All My Love" würden heute nicht mal mehr hippe Achtziger-Revivalisten "ironisch gebrochen" verantworten wollen (schließlich wird bei Revivals eh immer das Häßliche weggelassen und das cool Anmutende zeitgemäß verschlankt/aufgebügelt - wer würde sich heute auch trauen, wirklich ECHTE Siebziger-Schlaghosen zu tragen?). Als ich vor Jahren dieses Album als Abschluß meiner Zeppelin-Sammlung kaufte, hätte ich es am Liebsten gleich wieder zurückgegeben, denn außer "In The Evening" gab es auf Anhieb tatsächlich nichts, was erstens an alte Zep-Tugenden erinnert und sich zweitens nicht in besagte Kruste aus Spätsiebziger-Synthie gehüllt hätte.

Hier kommt aber jener Punkt ins Spiel, dass man womöglich nicht ewig Bluesrock, Hardrock, Cockrock oder was auch immer spielen/hören kann/mag; und diejenigen, welche Zeppelin hier Anbiederung an Trends oder Verrat an alten Idealen (*gähn*) vorwerfen, können ja weiter die Zweite hören. Wahrscheinlich haben sie auch verdrängt, dass Led Zeppelin nie auf ein Genre festzunageln waren, denn in Sachen Arrangement, Stilvielfalt und Experimentierfreude war diese Band noch nie schüchtern. Bei mir war es erst vor kurzem der Fall, dass ich dachte: "South Bound Suarez" hat eigentlich einen ziemlich funky Groove, das sollte ich mir noch mal anhören. Und Tatsache: Der Song reißt mit und funktioniert. Gleiches galt (plötzlich) für "Fool In The Rain" (wer Samba nicht mag, mag auch das Stück nicht, aber sie machen es einfach GUT), das vergessene Prog-Meisterwerk "Carouselambra" (wer die Dynamik eines "Stairway To Heaven" preist, kann auch hier fündig werden, wenn er nur will) oder selbst das wahrlich triefende "I'm Gonna Crawl" - für mich einer von Zeppelins besten Bluesern, trotz oder gerade wegen der Keyboards.

Zwei Punkte gibt es allerdings dann doch, die kritikwürdig an dem Album sind: Erstens der wirklich überdrehte Honky-Tonk-Versuch "Hot Dog", der den Bogen einfach überspannt, und zweitens Robert Plants Stimme, die bei ansonsten tollen Stücken wie "Suarez" oder "Fool" öfter das entscheidende Iota neben dem Ton liegt, was auf Dauer schon Hören mit Schmerzen verursacht.

Fazit: Wer an Led Zeppelin eh nur das headbangtaugliche Material schätzt, hatte schon immer ein Problem mit dem experimentelleren Material der Gruppe. Wer aber Led Zeppelin als Band begreift, die eben wirklich jenseits von Trends operierte (und dabei eben auch mal über die Stränge schlug), kann das Potenzial von "In Through The Out Door" voll genießen.

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