Harvest

Verkaufsrang: 4514 (Musik)
Artist: Neil Young
Audio CD
EAN: 0075992723923
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Wb (Warner)
UPC: 075992723923
Preis: EUR 5,66

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HARVEST

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Seine Absichten machte er deutlich mit der Frage "Are you ready for the country?" und dann machte Young einen kurzen Abstecher zum Nashville Mainstream. Dieses Album wurde 1972 zur Nummer eins, sogar die vornehm-geschmackvolle Stimme kommt sanft und angenehm rüber -- der Erfolgshit "Heart Of Gold", mit Stahlgitarren und Linda Ronstadts Stimme im Hintergrund, ist der bei weitem kommerziellste Song von Young. Seine sonst eher dissonanten Klänge, wie das völlig entrückte Gitarrenspiel bei "Out On The Weekend" klingen in diesem neuen Umfeld weniger gespenstisch. Die beiden letzten Tracks, das enttäuschend sanft geratene "The Needle And The Damage Done" und der hypnotisch wirkende Rocker "Words (Between The Lines Of Age)" deuten bereits auf "Tonight's The Night" hin, Youngs faszinierenden Klassiker aus dem Jahre 1975. --Steve Knopper

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Kundenrezensionen zu 'Harvest'

1972 - ein musikalisch gutes Erntejahr (5. Oktober 2008)

"Harvest"(Ernte) ist der erste Teil der Neil Young-Trilogie "Harvest/Harvest Moon/Prairie Wind", die sich über 33 Jahre erstreckt. Und es ist Neil Youngs berühmteste Platte. Wer nur ein Album von ihm hat, hat meistens "Harvest". Und wenn ein Neukunde fragt, welches Album von Neil Young besonders kaufenswert ist, sagt man "Harvest".
Neil Young selber bezeichnet (laut Sachtext auf der Rückseite) "Harvest" als "his finest record", und es wurde 1972 auch Album des Jahres. Dazu beigetragen haben die Klassiker "Heart of Gold" und "The Needle and the Damage done". Aber auch viele der Nicht-Hits auf diesem Album hätten verdient, Hits zu werden.
"Harvest" geht zwar nur 38 Minuten (später hat Young weitaus umfangreichere CDs aufgenommen), aber man ist so ziemlich für jede Minute dankbar.
Fazit: 1972 war aus Musikersicht ein erfolgreiches Erntejahr.

Warum ausgerechnet die ? (19. Februar 2008)

Ich könnte mir gut vorstellen, dass es Neil Young inzwischen selbst eher unangenehm ist, dass sich sein Weltruhm ausgerechnet auf dieses Album gründet.
Dass viele Leute, sobald sie den Namen Neil Young hören an den leicht poppigen Countryrock von "Harvest" denken, wird einem Künstler der dutzende von beispielhaften Rockalben aufgenommen und seit mehr als 40 Jahren unbeirrt seine musikalischen Bahnen zieht, sicherlich nicht gerecht.
Klar sind "Heart of gold" und "Old man" zeitlos schöne Songs, aber leider wird dabei sehr oft übersehen, dass der Mann sehr viel mehr kann.

...die beste???? (9. Februar 2008)

es war meine erste neil young platte, ich kaufte sie als sie rauskam. obwohl ich mittlerweile eine menge andere habe, ist sie DAS geblieben.

klar, die songs sind nur songs, die texte mainstream. aber eine stimmung ist da drauf, wie auf sonst keiner - wenn jemand neil young sagt, höre ich im kopf diese klagende stimme von dieser scheibe, diesen schlapfenden rhytmus, mit jeder nummer verbinde ich erinnerungen an sommer, sonne, elegische momente. dies ist eine scheibe ohne höhepunkte, ohne ausbrüche, aber mit einer unglaublich lässigen, entspannten stimmung. jeder song eine perle, ein großes statement, ohne, dass man konkret sagen kann warum eigentlich.

wie diese scheibe auf mich wirken würde, wenn ich sie jetzt das erste mal hören würde? kann es nicht beantworten, inwieweit diese faszination auf meine erinnerungen an eine schöne zeit, in der mich diese musik mitunter begleitet hat, zurückzuführen ist. denke aber doch, dass ein tieferes verständnis für den späteren neil young die kenntnis dieses werkes voraussetzt.

gehört für mich zu den jahrhundertplatten, ein fixstern in jeder plattensammlung wie zb dark side of the moon....

der sound ist etwas verwaschen, passt aber dazu. suggeriert zusätzlich sommer, weizenfelder, amerikanisches fly-over-country, der soundtrack für eine fahrt im abgefuckten ami-pickup durch arizona oder alabama - muss SO sein....

Eine der besten CDs der letzten 50 Jahre, (8. April 2007)

das ist schon mal sicher - und es ist noch nicht einmal seine Beste (das sind meiner Meinung nach "Rust Never Sleeps" und / oder "Zuma"). Aufgrund der Veröffentlichung von "LIVE at the Massey Hall" habe ich diese CD sofort entstaubt und mehrmals wieder gehört: es ist wirklich ganz erstaunlich, was damals (1972) geleistet wurde. OK, diese CD brachte Neil Young einen riesigen kommerziellen Erfolg und den Durchbruch als Singer / Songwriter, aber so richtig gewürdigt wurde sie dennoch nicht. Die Intensität aller Songs mit den Stray Gators (Ben Keith - Steel Guitar, Kenny Buttrey - Drums, Tim Drummond - Bass, Jack Nitsche - Piano + Slide Giutar und John Harris - Piano) wurde später nur selten übertroffen. Das London Symphony Orchestra veredelte "A Man Needs A Maid" und "There Is A World" und die zusätzlichen Gesangsstimmen von Linda Ronstadt und James Taylor sowie David Crosby, Stephen Stills und Graham Nash auf fast allen anderen Songs waren das sogenannte "Tüpfelchen auf dem I". Diese CD sollte wirklich in keiner Sammlung fehlen. Das Booklet kommt mit allen Texten, die ebenso interessant sind wie die Songs (wer außer Bob Dylan kann solche Texte schreiben ?). Es wird z. Zt. so viel Hype um einige neue Gitarrenbands gemacht, die, zugegebenermaßen ganz gut sind, aber auch bald vergessen, wahrscheinlich. Diese CD aber bleibt im Ohr und im Herzen !!!


Wahrlich ein Meisterwerk. (9. Juli 2006)

Der Rolling Stone hat "Harvest" 2004 auf Platz 33 der besten Alben aller Zeiten gewählt, zu Recht. Neil Youngs wohl bestes Werk (neben "After the Goldrush") ist eine nahezu perfekte Platte.
Der Sound ist auch heute noch glasklar, das ganze Album hat so gut wie keinen Staub angesetzt. Der Gesang ist wunderschön kraftvoll und in den Balladen auch melancholisch und auch textlich ist das Ganze großartig ("She's so fine, she's in my mind"). Die orchestralen Einschübe sitzen perfekt und in "Alabama" erweist sich Young als Vater der Grungebewegung: Einen derartige Gitarrensound hat es bis dahin noch nie gegeben.
Fazit: Ein Album ohne Schwächen, mit großartigen Songs - ein zeitloser Klassiker.

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