Live Rust

Verkaufsrang: 5531 (Musik)
Artist: Neil & Crazy Horse Young
Audio CD
EAN: 0075992725026
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Wb (Warner)
UPC: 075992725026
Preis: EUR 6,58

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LIVE RUST

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Zwischen der Veröffentlichung von Neil Youngs Rust Never Sleeps, mit der er einen Meilenstein setzte, und diesem Live-Album, das Ende 1978 in San Francisco aufgenommen wurde, lagen nur ein paar Monate. Kein Wunder, daß auf Live Rust vier Stücke von eben der Platte stammen, die für den Namen Pate stand. Die Live-Platte ist auch genauso aufgebaut wie ihr Studio-Pendant. So wie Rust Never Sleeps fängt auch Live Rust mit gleichmäßig fließenden Instrumentalstücken an, die in einen elektrischen Strudel übergehen. Seite 4 der ursprünglichen Doppel-LP -- "Like a Hurricane", "Hey, Hey, My, My" und "Tonight's the Night" -- ist wahrscheinlich das beste, was man von Neil Young und Crazy Horse zusammen live jemals gehört hat, ohne jetzt Weld (1991) oder Year of the Horse (1997) beleidigen zu wollen. Mit Neil Young und seinem getreuen Electric-Trio können es nur die wenigsten aufnehmen und Live Rust zeigt sie in all ihrer Pracht.--Steven Solder

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Kundenrezensionen zu 'Live Rust'

Ein Album für die Ewigkeit! (29. August 2007)

1979 war ein schrecklich wunderbares Jahr. Wunderbar, weil neben Punk plötzlich noch New Wave nach vorne stiess und Neil Young 2 Alben herausgab.
Schrecklich, weil ich die ganzen Ferien jobben musste um mir die Alben zu
kaufen. Es gab neues von The Clash, den Ruts, XTC, usw. und nebenbei ein
Studioalbum ""Rust never sleeps" und eben dieses Live-Album "Live Rust" von
Neil Young. Ich war 14 Jahre alt und es waren meine ersten Neil Young Platten
und es sind immer noch seine besten geblieben. OK, "Ragged Glory" oder "Sleep
with Angels". Aber "Live Rust". Die beste Live LP aller Zeiten! Schon "Sugar
Mountain" eine Hyperballade, so voller Sehnsucht und Wahrheit, ich meine da-
mals mit 14 als Punk merkte ich was für tolle Musik das ist, weil Neil Young, halt anders ist, ganz was archaisch aber auch anarcho oder beides.
Hört Euch "Cortez The Killer" an, besser als im Original und was für ein
Text "...and they built up with their bare hands, what we still can build
today" usw. Dazu gibts "Cinnamon Girl" und "Like a Hurricane", hätte er
noch "Trasher" vom 1979 Studioalbum gebracht, mein Gott es wäre die Platte
für die nächsten tausend Jahre geworden, aber so ist sie immer noch eine
Platte für die Ewigkeit und ganz tief in meinem Herzen.

And I felt like getting high (11. Juni 2005)

Es ist zu kurz. Das ist das einzige Manko dieser CD. Die 75 Minuten vergehen so schnell! Nicht ein Song der sich nicht perfekt einfügen würde. „Live rust" ist nicht nur eines der besten Alben von Neil Young, sondern einer der besten Konzertmitschnitte überhaupt! 1979 erschien das Album, somit fehlen große Songs aus späteren Jahren, wer etwas davon vermissen sollte, dem sei das Doppel-Live-Album „Weld" von 1991 empfohlen. „Live rust" präsentiert Neil Young am Ende seiner fruchtbarsten, erfolgreichsten Dekade. Es ist ein Album das man haben muß, selbst wenn man bereits die einzelnen Songs in den Studioversionen besitzt. „Cortez the killer" klingt auf diesem Album so phantastisch wie sonst nirgendwo! Und „After the goldrush" ist so wunderschön, daß es immer wieder sprachlos macht. Klingt es auf der gleichnamigen CD schon gut, so wird es live noch viel besser. Neil Stimme hört sich tiefer und weniger quengelig an und das Klavier klingt angenehm warm.
„Live rust" beginnt relativ beschaulich, bietet frühe Buffalo Springfield Songs wie „I am a child" und wird ab dem fünften Song „My my, hey hey" immer rockiger. Überraschenderweise gibt es sogar einige kurze Ansagen vor den Songs, so wünscht sich Neil eine E-Gitarre für den Fall, daß er ein richtig großer Star wird. Gut, daß es ironisch gemeint war und er sich dem Mainstream erfolgreich entzogen hat. Für Neil Young war Rock zu Beginn seiner Karriere auch ein Weg zum Ruhm und zum Geld, nach „Harvest" aber in erster Linie Kunst. Für alle die dem Lebensstil von Sex, Drugs and Rock and Roll zum Opfer gefallen sind, singt er „The needle and the damage done" und „Tonight's the night". Auch für diese Songs gilt noch einmal: stärker als die Albumversionen!

„Live rust" ist unentbehrlich für jede Rock Musik Plattensammlung! Und dort wird sie nicht verstauben. Solche Kunst setzt keinen Rost an!

Anspieltipps: After the goldrush, Cortez the killer, The loner

Dieses eine Young-Album sollte eigentlich JEDER haben... (6. April 2000)

Mit diesem Live-Monument von 1978/79 hat Neil Young nicht nur - in Verbindung mit dem nur wenige Monate zuvor veröffentlichten, ebenfalls live aufgenommenen, allerdings das Publikum größtenteils „ausblendenden" Meilenstein-Album „RUST NEVER SLEEPS" - die Wiederherstellung seines im Verlauf der 70er Jahre etwas angekratzten Renommees als einer der herausragendsten Persönlichkeiten der internationalen Rock-Szene geschafft, sondern zugleich eine Art von eigener „Tradition" begründet, jeweils zum Ende eines Jahrzehnts hin bzw. zur Jahrzehntwende zusammen mit CRAZY HORSE, der (jedenfalls wenn es darauf ankommt) wahrscheinlich lautesten Rockband der Welt, die ihm schon seit den späten 60ern immer wieder zur Seite gestanden hat und steht, eine Live-Werkschau von überaus beeindruckender Qualität zu präsentieren. „WELD" (1990/91) und „YEAR OF THE HORSE" (1996/97) sind die Fortsetzungen, und man kann sicher lange darüber streiten, welches dieser drei atemberaubenden, unglaublichen und überragenden Live-Dokumente denn nun das wirklich beste, großartigste, überwältigendste oder was-auch-immer-für-einen-Superlativ-man-noch-finden-mag ist. Zugegeben: Ich persönlich halte „WELD" schlicht für überhaupt das Beste, was man bislang jemals von Neil Young zu hören gekriegt hat, vielleicht sogar neben Dylans 1966er Live-in-Manchester-Mitschnitt, berühmt geworden unter der (falschen) Bezeichnung „The ‚Royal Albert Hall' Concert" und 1998 endlich offiziell veröffentlicht als „BOB DYLAN LIVE 1966", und John Cales SABOTAGE/LIVE von 1979 für eines der ehrlichsten, mitreißendsten und besten Live-Dokumente der Rockgeschichte insgesamt; aber das soll die überschwengliche Begeisterung für und die Bedeutung von „LIVE RUST" um nichts schmälern. Jedes der drei genannten NEIL YOUNG & CRAZY HORSE-Live-Alben für sich ist - bei aller „vordergründigen" Ähnlichkeit - einzigartig und unvergleichlich. Während allerdings „WELD" und „YEAR OF THE HORSE" (fast) ausschließlich die „laute" Seite Neil Youngs mit ihren unerhörten E-Gitarren-Gewittern (re-)präsentieren, beeindruckt LIVE RUST durch das „harmonische" Neben- und Miteinander von überwiegend solo nur zu Akustikgitarre (oder Piano) und Harmonika vorgetragenen Songs (atemberaubend in seiner Schlichtheit und fast schmerzlichen Schönheit etwa der Opener „Sugar Mountain", herausragend auch die akustische Version des Programmtitels aus Youngs „Rust"-Phase „My My, Hey Hey (Out Of The Blue)" und die gegenüber dem Original auf Youngs „Hitalbum" der frühen 70er Jahre „HARVEST" viel eindringlichere Fassung des (Anti-)Drogensongs „The Needle And The Damage Done") einerseits und lautesten, im besten Sinne „dreckigen", von E-Gitarren-Lärm allerfeinster Art nur so strotzenden Rock'n'Roll-Stücken (neben meinen persönlichen absoluten Favoriten „Sedan Delivery" - von Young mit dem vielsagenden Statement „We'll play some Rock'n'Roll..." vorgestellt - und der „Hey Hey, My My (Into The Black)" genannten brutal harten elektrischen Version von „My My, Hey Hey" besonders erwähnenswert „Powderfinger", „Like a Hurricane" und das abschließende „Tonight's The Night") andererseits. Alles in allem: Zumindest dieses eine Album von Neil Young sollte eigentlich JEDER haben!

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