Kundenrezensionen zu 'Afterburner'
Mittelmaß (21. April 2007)
Gut, eine wirklich schlechte Platte abgeliefert zu haben, das kann man ZZ Top auch mit Afterburner nicht vorwerfen, aber gemessen an Alben aus der Vergangenheit (Dengüello) oder mit folgenden Alben (Recycler, Rhythmeen, Mescalero) schneidet dieses Album einfach zu schlecht ab. Sicherlich, es sind einige gute Lieder drauf, die Melodien sind eingängig, auch an ordentlichen Gitarrenriffs haben ZZ Top nicht gespart, dennoch wird in der endgültigen Abschmischung dies alles derart von elektronisch-schmalzigen Klangsalven überlagert, daß man sich stellenweise fragt, ob man eigentlich noch ZZ Top hört, oder ob man schon im Land des "Kaugummipop" angekommen ist.Afterburner ist einfach nichts halbes und nichts ganzes, nicht abgespeckt genug, um wirklich guter Bluesrock zu sein, aber auch nicht aufgeblasen genug, um es als "Unfall" in die Popecke abzuschieben - und weil dann ja letztenendes doch einige wirklich hörenswerte Lieder, wie z.B. Stages, Woke Up With Wood, Can't Stop Rocking und Dipping Low, drauf sind, bekommt das Album drei Sterne.
Interessant wäre, Afterburner einmal neu abzumischen und dabei auf einen rauheren, ursprünglicheren Mix zu achten, ich glaube, daß einiges an Potential in diesem Album stecken würde.
meine erste von zz (21. Februar 2007)
es war 2004 und ich habe bei meinem vater aus irgend einerschublade dieses album als kassette entdeckt.
habe sie natürlich gleich in den rekorder geschmissen und
angehört. als ich sie zu ende hörte , dachte ich det muss ich
mir als cd besorgen. habe sie mir dann bei einem kaufhof in innen-
stadt von ludwigshafen gekauft. ab diesem zeitpunkt wurde ich dann
zu einem zz top-fan.
ein absoluter klassiker hierdrauf ist natürlich "rough boy" , der
gefällt mir neben "planet of women" (beide auf der gr. hits von 1992
drauf)am besten. ich kannte bevor ich diese hier hörte eigentlich nur die
sachen vom "eliminator" album . habe also zz top durch "afterburner"
intensiver kennengelernt. ich war sogar sehr erstaunt , als ich
"rough boy" hörte und dabei gar nicht wusste, dass das lied von
zz top ist. ich kannte es nur vom radiohören, wer aber der interpret
ist wussste ich nicht. wer noch kein zz top fan , es aber noch
werden möchte, dem kann ich raten, mit dieser hier anzufangen.
ich finde, dass diese platte sich so ähnlich anhört, wie "eliminator",
"afterburner" hat aber mehr keybordeinlagen, was bei zz top eigentlich
ungewohnt ist , aber geil isse trotzdem.
ich kann auch jedem zz top-neuling-fan auch die sachen aus den 70`ern
ans herz legen. die sind aber leider mit einem neuem schlagzeug neu
abgemischt worden und hören sich etwas ungewohnt an , aber rockig
und "bluesig" sind sie trotzdem. am meisten würde ich euch aus dem
jahre `73 das album "tres hombres" anbieten . darauf ist auch der
zz-klassiker "la grange" enthalten.
much fun beim hören !!!
die besten Melodien, die man von ZZ Top kennt (13. Mai 2004)
Auch wer den Blues hat - und den haben ZZ Top mit Löffeln gegessen - kann mal gut drauf sein. Und wen wunderts, nach 10 Millionen verkauften Exemplaren von Eliminator waren Billy, Dusty und Frank so richtig gut drauf, dass sie es wagen konnten, sich mit einem Bein aus der Bluesverankerung zu lösen und melodiös-poppig draufloszurocken. Afterburner trägt seinen Titel zu recht und bringt Lebensfreude, ja Partyfeeling pur, ohne die nach wie vor bestehende feste Verankerung im ZZ Top-typischen Bluesfeeling in Frage zu stellen. So ist das nach wie vor Blues - aber mit ganz viel Optimismus!weiss nicht wie soll ich das hier bewerten..???? (28. Oktober 2003)
1985 legten die rauschebaerte die cd hier hin, und sie ist nicht schlecht!das songmaterial gefaellt durchaus -
mit dem einstieg namens "sleeping bag" kommt ein guter rocker daher.
eine schoene, und gar nicht kitschige, ballade ist in form von "rough boy" dabei.
aber auch die beiden songs haben den makel, der besonders gut bei "velcro fly" zu hoeren ist.
ein dominierendes schlagzeug. das koennt so richtig gut haemmern, hier ist es rein kuenstlich oder zumindest elektronisch verfremdet, sprich verflacht.
dazu jault im hintergrund noch der synthie. nix gegen den im allgemeinen, aber er passt einfach nicht!
weder bei dem song, noch bei den anderen! die gitarren packen einem nachwievor. der bass brummelt herrlich, und dann kommt wieder dieser casio keyboard und schlagzeugsound, und bietet keinen kreativen kontrast - sondern macht nur eins:
das ganze werk hier abflachen.
den goettern sei dank, dass zz top das inzwischen auch erkannt haben, und die letzten scheiben wieder den satten, kernigen sound hinlegen.
Grandios! (25. Januar 2003)
Nach ihrem Riesenerfolg von 1983 mit der Wahnsinns-LP "Eliminator" legten die Bärtigen Rock-Giganten von ZZ Top 1985ein genausogutes, wenn nicht sogar noch besseres Nachfolgealbum hin. Insgesamt 4 Mio. mal ging "Afterburner" über den Ladentisch und warf mit "Sleeping Bag" einen Top 10 Hit ab. Weiterhin enthält das Album grosartige Klassiker wie das extrem rockige "Planet of Women", die wunderschöne Blues-Ballade "Rough Boy" und das Gigantische, stadionrockende "Stages". Zudem enthält die 9. ZZ Top LP mit "Velcro Fly" eine weitere Single, in deren Video eine Chroreographie von Paula Abdul getanzt wird. Sie entwarf diese eigenhändig und tanzte sie auch. Wer dieses und die anderen Top Videos von Gitarrist Billy F. Gibbons, Bassist Dusty Hill und Drummer Frank Beard (dem einzigsten ohne langem Bart) sehen will, sollte sich die "Greatest Hits Video Collection" anschaffen. Diese zeigt, wie die Platte "Afterburner" auch, dass sich die früher doch eher Bluesig daherkommenden Texaner in der 80ern und Anfang der 90er zu einer nicht mehr so harten und rauhen, sondern Kommerziellen und elektronischeren Band gewandelt hatten. Wer die härtere Seite der 3 Energiebündel kennenlernen will, sollte auf die Alben der frühen 70er oder auf die der späten 90er zurückgreifen. Aber zurück zu der eigentlichen CD "Afterburner". Sie enthält außer den genannten Singles noch weitere juwele wie mein Persönliches Lieblingsstück "Woke up with Wood", die elektronischen "I got the Message" und "Dippin' Low (in the Lap of Luxury)", sowie das fetzige "Can't stop Rocking" und zum Abschluss die Spass Nummer "Delirious". Wer guten Rock mag, oder eine fette 80er Tanzparty machen will, dem wird dieses Album gefallen. Wer den elektronischen Style der Platte mag, sollte auf die beiden anderen Kommerz-CD's des Trios zurückgreifen. Die heißen "Eliminator (1983)" und "Recycler (1990)". Für alle anderen gilt: Kaufen, Kaufen, Kaufen!






