Product Description
Biographizität und Professionalität Eine Fallstudie zur Bedeutung von Aneignungsprozessen in organisatorischen ModernisiAus der Amazon.de-Redaktion
In den 70er Jahren zeichnete sich der Sänger-Songwriter Randy Newman dadurch aus, daß er dem Trend, in seinen Werken eine öffentliche Beichte abzulegen (wozu sich der Großteil seiner Kollegen verpflichtet fühlte) nicht folgte und seine Lieder um sehr detaillierte, oft groteske Charaktere aufbaute, und seine Geschichten aus dem Leben aller möglichen Leute zog -- nur nicht aus seinem eigenen.Ende der 80er Jahre aber, da seine Bemühungen als Komponist von Filmmusik ein eigenständiges, aber ebenso unverwechselbares Oeuvre hervorgebracht hatten, verfügte Newman über die nötige Lockerheit, sich auch mal der Introspektive hinzugeben.
Auf seinem 1998er Album Land Of Dreams verarbeitet Newman die Zeit, die er als Kind während des Krieges in New Orleans verbrachte, in dem wunderbaren Titelsong und dem possenhaften "New Orleans Wins the War". Er durchlebt nochmal die Traumata der Grundschule in "Four Eyes", und malt ein trostloses Portrait einer zerbrechenden Ehe im still-uberwältigenden "Bad News from Home". Mit diesen Liedern -- und zwei untypisch zärtlichen Liebesliedern ("Something Special" und "Falling In Love") -- zeigt Randy Newman soviel von sich, wie nie zuvor. --Sam Sutherland
Kundenrezensionen zu 'Land of Dreams'
Randy`s Meisterwerk (9. Oktober 2005)
Es gibt viel Musik, die man in seinem Leben nie hört, versäumt, weil es der Zufall nicht will. Und es gibt glückliche Zufälle, die einem absolute Highlights verschaffen. Ich kam damals durch einen Inseltip in einer Zeitung auf Randy Newmans "Land of dreams", ich glaube Bono von U2 hatte seine 5 Inselplatten im STEREO vorgestellt. Seither habe ich so ziemlich alle Scheiben von Randy, einschließlich dem sehr empfehlenswerten Box Set "Guilty". Das Highlight bleibt aber auch nach ca.50-maligem Hören o.g. Scheibe die, wie wenige Werke, mit jedem lauschen noch intensiver und besser wird! Angefangen von Dixie Flyer mit Dire Straits Gitarre und dem "fahrenden Zug" Ausklang durch Drummer Carlos Vega, über das alles überragende "New Orleans wins the war", da schließe ich mich H.Klotz vollkommen an, für mich ist es sogar mein Lieblingsstück schlechthin seit ich es kenne!, weiter zum kraftvollen Four Eyes, dem hitverdächtigen Falling in Love (irgendwo zwischen Graham Parker, Tom Petty und Bob Seeger), zwei Balladen, dann Roll with the punches, fetzig Masterman and Baby J, ebenso Red Bandana, dem wunderschönen Follow the Flag (ich habe noch keine so schönen 2.15 Minuten gehört!), über die Singelauskoppelung Its money that matters, getragen wiederum von Mark Knopfler, zum Ausklang I want you to hurt like I do. Ich kann nur sagen kaufen, einlegen, ablegen, genießen!!Für alle West Coast Fans von Steely Dan, Eagles bis Jackson Browne geeignet, aber auch für Fans von "sich steigernde Musik" a`la Zappa und David Byrne, Peter Gabriel, die das schrille, ausgefallene und kritische gerne hören sehr zu empfehlen! Sollte in keiner gut sortierten Sammlung fehlen! Texte sind auch mit im Booklet und auch klanglich ist an LP,- oder CD-Fassung nichts auszusetzen! Günstig ist sie auch noch! Weitere Randy Scheiben die man hören sollte: Guilty, Bad Love, Trouble in Paradise, Good old boys, Awakenings (wunderschöner Klassik-Soundtrack vom Drama "Zeit des Erwachens").
Wetten daß das LAND DER TRÄUME danach auch zu IHREN fünf Inselplatten gehört? :-)
Meisterklasse! (23. Januar 2003)
Aus der Zusammenarbeit mit so nahmhaften Künstlern wie Knopfler und Lynn ist eine der besten Scheiben Randy Newmans überhaupt entstanden. Von den musikalischen Stilrichtungen wieder äußerst abwechslungsreich bleibt das klangliche Spektrum durchaus nicht auf Pianopassagen beschränkt. Absolutes Highlight und eine der stärksten Newman-Nummern überhaupt ist allerdings "New Orleans wins the war". Ganz große Klasse!Er ist einmalig (28. Dezember 2001)
Randy Newman hat sich einen Namen gemacht als bitterböser Songschreiber, der über seine Mitmenschen in einmaliger Art und Weise lästern kann. Aber hier hat er die Seite gewechselt und singt von sich selbst. Dies hatte sich schon in "Trouble in paradise" angedeutet, aber hier ziehen sich Newmans eigene Erfahrungen als roter Faden durch das Album, so daß man es fast schon als Konzeptwerk bezeichnen kann.Hinzu kommt, daß sämtliche Lieder erfrischend kommerziell arrangiert sind. Newman war schon immer ein Meister der Orchestration, ein Talent daß er von seinen Onkeln, die für Hollywoodfilme die Scores schrieben (wie er mittlerweile auch) geerbt hat. "Land of dreams" ist sicher das Album Newmans, das sich am meisten an das breite Publikum richtet, wie der Single-Erfolg "It's money that matters" beweist. Trotzdem erhält sich Newman seine sprachliche Qualität, was dieses Album zu einem seiner besten macht.
Auch Diejenigen, die mehr Wert auf Musik als auf Texte legen, können sich diese CD ohne große Bedenken zulegen.






