Out of Time

Verkaufsrang: 4885 (Musik)
Artist: R.E.M.
Audio CD
EAN: 0075992649629
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Wb (Warner)
UPC: 075992649629
Preis: EUR 5,85

Out of Time bei Amazon kaufen

Suche:   

Product Description

OUT OF TIME

dkb.de

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wenngleich der Titel Monster einem späteren Album von R.E.M. vorbehalten sein sollte, so war dieser Kassenstürmer aus dem Jahre 1991 doch das eigentliche "Monster", mit dem sich das kleine Quartett aus Athens, Georgia, ein für allemal von seinen klimpernden Indie-Ursprüngen löste. Michael Stipe stiftete mit dem eingängigen "Losing My Religion" und dem düster-verträumten "Low" genau dann Verwirrung unter den Mainstream-Hörern, als sie gerade offen für beklemmende Angstgefühle waren. (Nirvanas Nevermind kam einige Monate später heraus).
Auf diesem Album finden sich jedenfalls unter anderem auch einige seltsame, aber erfolgreiche Experimente. Beispielsweise überließ man das Intro "Radio Song" dem Rapper KRS-One (während Stipe den jammernden Normalo spielt), und brachte mit dem überraschend sarkasmusfreien "Shiny Happy People" etwas Pep in die Sache. --Steve Knopper

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Out of Time'

Ein Stückchen Musikgeschichte! (1. Oktober 2007)

Obwohl viele R.E.M.-Songs für meinen Geschmack bereits etwas überstrapaziert wurden (Fernsehserien etc.) und der Name "R.E.M." mittlerweile eher beständige Öde als einen Aufbruch in neue Zeiten verheißt, kommt man zumindest am 1991 erschienenen "Out of time" einfach nicht vorbei.

Es sind einfach zu viele zu gute Nummern drauf, um es ignorieren zu können.
Allen voran ist da natürlich das legendäre "Losing my religion". Wer kennt es nicht?

Aber auch "Radio song", "Low", "Near wild heaven", "Endgame" sowie "Shiny happy people" und "Me in honey" sind absolute "kleine Giganten", wenn man so will.

Es gibt wohl kaum ein Album, das als Ganzes so eine Kompaktheit, so eine Harmonie aufweisen kann.

Keine Frage: 1991 hat R.E.M. alles richtig gemacht!
Für mich ist "Out of time" unumstritten die gelungenste Scheibe der Band.

Da künftig wohl keine ähnlichen "Kracher" von R.E.M. mehr zu erwarten sein werden, bleibt wenigstens der Trost an vergangene, große Zeiten.

"Out of time" - das sind für mich ohne Frage 5 STERNE!

Out of time - zeitlos (2. November 2003)

Das Vorgängeralbum des aus meiner Sicht perfekten Rockalbums "Automatic for the people" bedeutete für R.E.M. den Durchbruch in den Rock/Pop-Mainstream.
Eingängige Melodien ließen einige Songs zu Hit-Singles werden, während andere Album-Tracks individueller und experimenteller gestaltet sind und jeglichen negativen Äußerungen in Bezug auf die Massenkompatibilität von "Out of time" eine Absage erteilen.
Eine musikalische Vielschichtigkeit ist deutlich an den einzelnen Songs festzumachen:
Der Auftakt, "Radio Song", weiß trotz des Einsatzes von irgendso'nem Ganxta-Rapper auf ganzer Linie zu überzeugen. Man kann es nur mit einem Anglizismus ausdrücken: Der Song groovt einfach. Eine richtige Funky-Passage und ein R.E.M.-typischer, von einem wohlklingenden Gitarrenpicking dominierter Teil wechseln sich hier ab.
Über den Klassiker "Losing my religion" mit seinen prägnanten, mit der Mandoline vorgetragenen Akkordfolgen brauch man sicherlich nicht mehr viele Worte zu verlieren.
Song Nr.3,"Low", verknüpft dank seiner dezenten musikalischen Ausgestaltung eine leicht unheimliche Atmosphäre mit dahinschwelgender Melancholie.
Auf "Near wild heaven" zeigen R.E.M. ihre gewohnte Klasse als stilvolle Rocksongschreiber. Die glockenhelle Stimme des Bassisten Mike Mills wirft die Frage auf, warum er nicht öfter mal die Lead-Vocals übernimmt.
Wunderschön ist auch das Fast-Insrumental-Stück "Endgame", eine Verbindung eingängiger Gitarrenriffs mit einem Leitmotiv, das abwechselnd von Stipe geträllert und von einem wirklich zauberhaft klingendem Flügelhorn gespielt wird. R.E.M. beginnen hier damit, Streicher in ihre Musik einzubeziehen und das Stilmittel dichter Klangteppiche zu verwenden.
Nach diesem Stück leitet eine schon fast legendäre Walzer-Melodie den fetzigsten und wohl bekanntesten Song des Albums ein, "Shiny happy people", einfach eine Spitzen-Nummer.
Experimentell geht es bei "Belong" zu: In den Strophen spricht eine Art Nachrichtensprecher zum Zuhörer, während der Refrain ein kollektives Geheule der Bandmitglieder ist, was nicht zwingend als negativ aufgefasst werden sollte.
"Half a world away" klingt dagegen schon etwas mittelalterlich. Das Stück bildet meiner Meinung nach gemeinsam mit "Texarkana", einem von Mike Mills gesungenen Song, der bittersüße Emotionalität mit einem sehr rockigen Beat verbindet, den heimlichen Höhepunkt des Albums.
Mit "Country feedback" und "Me in honey" wird "Out of time" abgeschlossen, ein absolutes Rock-Prachtstück, das defintiv ein hervorragender Wegbereiter für "Automatic for the people" war.

Genial! (16. November 2002)

Was REM auf dieser CD bietet ist einfach super. Fernab vom Mainstream stimmt einen diese CD zum Großteil sehr nachdenklich und ich höre die CD besonders gerne an langen Herbst- und Winterabenden, wenn die Laune mal nicht so gut ist ;-) Ähnlich gute Musik bietet das Album "Automatic for the people", das nur ein Jahr später (1992) erschienen ist. Für REM- "Einsteiger" würde ich also erst einmal eines dieser Alben empfehlen, da hier die klasse Stimme von Michael Stipe mit genau den richtigen Instrumenten kombiniert wurde...
Meine Lieblingssongs sind natürlich "Losing my religion", "Shiny happy people" und "Country Feedback", wobei allerdings jeder Song auf dieser CD ein Meisterwerk ist :-)

Vom feinsten (4. November 2002)

Mit diesem Album (und teilweise schon mit dem Vorgänger) hat REM die Nische verlassen und den Mainstream-Bereich betreten. Dabei bildet diese Platte einen absoluten Meilenstein. Höhepunkte sind natürlich "Losing my religion" oder "Shinny happy people", aber auch die anderen Stücke (und wie oft gibt es so etwas?) fallen kaum ab!

Nicht schlecht, aber es gibt besseres von R.E.M. (5. April 2002)

"Out of Time" bedeutete den endgültigen Durchbruch für R.E.M. Warum eigentlich? Zugegeben, "Losing my Religion" ist ganz nett. Mehr aber auch nicht. Leider werden R.E.M. oft nur auf diesen Song reduziert. Und "Shiny happy People" wirkt fast etwas peinlich. Dabei waren sie auf früheren Alben wie "Lifes rich Pageant" oder "Document" wesentlich besser. Und das Nachfolgealbum "Automatic for the People" ist sowieso das beste Album der Jungs aus Georgia. Die Songs auf "Out of Time" sind ziemlich seicht. Dass R.E.M. bessere Songs für die Pop-Schublade machen können, haben sie ein paar Jahre vorher auf "Green" gezeigt.
Zugegeben, ein schlechtes Album ist "Out of Time" nicht. Um R.E.M. kennenzulernen mag es sogar recht empfehlenswert sein. Aber es ist keineswegs ein musikalischer Geniestreich. Anspieltipp: "Low", "Radio Song".

dkb.de

Ähnliche Produkte zu 'Out of Time'

Automatic for the People
Preis: EUR 4,44

Automatic for the People bei Amazon kaufen

Accelerate
Preis: EUR 14,95

Accelerate bei Amazon kaufen

Monster
Preis: EUR 1,45

Monster bei Amazon kaufen

Up
Preis: EUR 3,00

Up bei Amazon kaufen

dkb.de