Kundenrezensionen zu 'Graffiti Bridge'
Reichhaltig (26. Juni 2008)
Ein guter Teil der 16 Lieder wird gar nicht von Prince oder nur im Duett interpretert. Diesen Titeln stehe ich eher zwiespältig gegenüber, aber vielleicht gibt sich das ja noch!Der Rest ist dafür umso besser! Prince hat hier erstmals seine neue Band, die New Powe Generation am Start. Der Ausdruck Begleitband wäre unpassend, dafür sind die Musiker und die Sängerin Rosie Gaines einfach zu gut. Das beste Duet der Platte bringt Prince mit dem Funk-Großmeister George Clinton. We can funk meint wohl eher We can... Gut, Sie können sichs denken. Der Beat ist sehr gefällig und man spürt richtig, dass die Jungs ihren Spass hatten. Meine persönliche Meinung: Ich liebe Duette bei denen zwei Meister ihres Faches eine begeisternde Vorstellung liefern! So solls doch sein! Das zweite große aber weniger bekannte Highlight ist Still would stand all time: Welche stimmlichen Mächte waren da am Werk? Eines meiner absoluten Lieblingslieder!
Der Rest will selber entdeckt werden!
There's Joy in Repetition ! (19. Januar 2003)
"Graffiti Bridge" ist eines der außergewöhnlichsten Prince-Alben überhaupt - leider aber nicht sein bestes. Auffällig sind die teils nur mäßig gelungenen Anbiederungen an das Hip-Hop-Genre und die für seine Verhältnisse erstaunlich große Menge an wahrhaft kreativitätsarmen Material (Songs wie "Melody Cool", die aber dann immerhin noch zukunftsweisend genug waren um Titel wie "Lady Marmalade" aus dem "Moulin-Rouge"-Soundtrack vorwegzunehmen - soll heißen: selbst ein schlechter Prince ist besser als alles was heute so auf MTV herumspukt) sowie die - abgesehen von George Clinton und The Time - eher störenden Guest Stars.Doch was wäre ein Prince-Album ohne legendäre Klassiker ?
Songs wie "Joy in Repetition"(Wer hat schon mal solche Gitarren in einer "Smooth-Bar-Jazz"-Nummer gehört?) oder "Thieves in the Temple" (überirdisch gute Melodien mit viel Schmerz und Power rübergebracht) entschädigen den treuen Fan für viele Füller.
Summa sumarum: Kein "Sign 'o' the Times" aber trotzdem not too bad.






