Aus der Amazon.de-Redaktion
Gemessen am Erfolg des Vorgängeralbums, das mit weit über 10 Millionen verkauften Einheiten Punk-Geschichte schrieb, ging Insomniac trotz mehr als zwei Millionen unters Volk gebrachter CDs restlos unter. Dafür ausschlaggebend waren zwei Gründe: 1.) Das Album kam zum falschen Zeitpunkt. Rund 18 Monate nach dem bahnbrechenden Erfolg von Dookie und der damit verbundenen Medien- und Live-Präsenz mußte Insomniac zwangsläufig auf taube Ohren stoßen -- der Green Day-Sättigungspunkt war längst erreicht, das Punk-Revival am Abflauen. 2.) Es fehlten Hits der Marke "Basket Case" -- was ob des Zeitraums von mehr als zwölf Monaten, die Gitarrist Billie Joe Armstrong, Bassist Mike Dirnt und Drummer Tré Cool nonstop auf interkontinentaler Dookie-Tour verbracht hatten, einfach nur logisch ist. Wer nie zur Ruhe kommt (daher auch der Albumtitel; insomniac = schlaflos) kann nicht wirklich kreativ sein. Mit Verständnis konnten Green Day dennoch nicht rechnen, die Frage, ob dieses Album sein mußte, war schließlich mehr als berechtigt. Ganz klar festzuhalten ist aber auch, daß Armstrong und Co. trotz allem ihr bestes gaben -- und das macht Insomniac mit seinen 14 ungestüm vorwärts treibenden, melodiösen Punk-Trash-Power-Pop-Songs immer noch zu einer äußerst lohnenden Angelegenheit. Unterm Strich ein für Green Day nur durchschnittliches, insgesamt aber bemerkenswert gutes Album, das so unüberlegt auf den Markt geworfen zwangsläufig scheitern mußte. Heute macht Insomniac dafür umso mehr Spaß! --Stefan KirmairKundenrezensionen zu 'Insomniac'
positivste PUNK-Platte in meiner 423CDs Sammlung! (25. November 2007)
Kommen wir mal gemeinsam runter auf den Boden der Tatsachen:Was Greenday HEUTE produziert ist das Ergebnis aus kompromissloser Studiotechnik und Erfahrung.
Was Greenday mit Insomniac produziert hat: IST KUNST!
SO KLINGEN BESTE LIEDER MIT MÄßIGEM EQUIPMENT ;)
Für mich die beste Greenday CD.
Man hört, wie Greenday kurz vor dem Zenit ihrer Qualität steht, und was will man mehr, als es vor Spannung knistern hören :P
Ich wünsche euch hiermit den Kauf der besten Greenday CD, wenn es um Spaß, Motivation und positive Energie geht!
... wer unzufrieden mit der CD ist, kann sich gerne bei mir beschweren!
euer Michel
Das warn noch Zeiten... (8. Mai 2007)
Insomniac ist für mich das stärkste Album von Green Day, wenn auch nur knapp vor Dookie, im Gegensatz zu American Idiot ist das hier noch richtiger Punkrock!Gefällt mir sehr, sehr gut!
Besser als dookie trotzdem untergegangen (22. Dezember 2006)
Ich finde, dass dookie eines der geilsten Alben von Green Day sind, weil es voll abrockt und punkiger ist als das Vorgängeralbum. Das macht einfach Spaß und Songs wie Stuck With Me, Babs Uvula Who?, 86 oder Brain Stew sind einfach cool, geil und eine der besten Songs von Green day.die Platte nach Dookie (22. November 2006)
dachte ich und hab sie erstmal links liegen lassen. Aber mitlerweile gefällt sie mir deutllich besser als Nimrod und Warning. Rein Musikalisch knüpft die Platte nahtlos an den Vorgänger an, alle 14 Tracks sind lärmender Pop-Punk, ohne Finesssen wie Akkustik, Bläser oder gar Streicher. Zwar gibt es keine Tracks mit Hit-Potential wie Longview oder Basket Case, aber mit Ohrwürmern haben Green Day auch hier nicht gespart: 'Armatage Shanks', 'Stuck with me', 'Geek Stink Breath', '86', 'Stuart and the Ave' und ganz am Ende 'Walking Contradiction' gehören zu meinen Green Day-Favoriten. Rein textlich ist eine Weiterentwicklung zu sehen, es geht weniger um Langeweile und Masturbation, dafür mehr um Angstzustände, Depressionen, Drogen und andereren Psycho-Kram. Ideal wenn man sich mies fühlt.Anfangs ... (6. Oktober 2006)
... schenkte ich "Insomniac" keine all zu große Beachtung, da ich immer noch sehr von GREEN DAY's Vorgänger "Dookie" beeindruckt war. Dazu kam, dass mir auf Anhieb keine Ohrwürmer á la "Basket Case" oder "Welcome To Paradise" begegneten.Doch das Blatt wendete sich rasch, als ich einmal unbewusst während einer Bandprobe das Thema von "Stuart And The Ave." auf dem Bass spielte und ein Kumpel mich darauf ansprach, was das für ein Song sei, da er den ganzen Tag dieses Thema als Ohrwurm hatte. Also musste ja doch etwas in der ominösen "Insomniac" stecken ...
Später hörte ich mir das Album noch ein paar mal an und bemerkte plötzlich einen Knaller nach dem anderen: der eingängige Opener "Armatage Shanks", das flotte "Brat", das etwas langsamere "Geek Stink Breath" oder der Ohrwurm "86". Hauptaugenmerk dürfte allerdings auf der Songreihe "Panic Song/Stuart And The Ave./Brain Stew/Jaded" liegen. Der "Panic Song" startet mit einem sich immer steigernden Intro und dann völlig durch, "Stuart And The Ave." fällt durch die mehr als markante Basslinie auf, "Brain Stew" steigert sich auch bis zum Höhepunkt und geht schließlich nahtlos ins schnelle und absolut geile "Jaded" über. Sogar im Videoclip wurde "Brain Stew" mit "Jaded" verknüpft.
Letztendlich erhielt "Insomniac" eine für GREEN DAY absolut fette Produktion und es ist das am wenigsten Mainstream-taugliche Album, im Gegensatz zum durchschnittlich milden "Nimrod."-Album oder zur noch milder ausgefallenen "Warning"-Platte.
Fazit: Das wohl am wenigsten beachtete Album von GREEN DAY, welches aber auch an Ohrwürmern nicht gespart hat.






