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Chants Of India enthält Ravi Shankars Bemühung, Sanskrit- Gesänge aus alten Hindu-Schriften neu zu vertonen, und das Ergebnis ist eine fesselnde Mischung von Sprechgesängen und Musik. Diese Sammlung wurde von George Harrison produziert, und die Mantras und Gebete aus den Vedas, den Upanishaden und anderen Schriften befördert den Zuhörer in eine Zone des Friedens, in der er eins sein kann mit dem Universum. Es ist, als ob ein schwerer, alles umhüllender Mantel der Heiterkeit aus den dunklen, flutenden Klängen des Cello, das diese CD eröffnet, strömen würde. Shankar nimmt Flöte, Tamboura, Harfe und andere Instrumente, um das mächtige "Om" zu akzentuieren, das sich wie ein Faden durch dieses Album zieht und so tiefe, ahnungsvolle Stimmen mit zarten irdischen Instrumenten verknüpft. Wer ausführliches Sitar-Spiel sucht, wird hier ein wenig enttäuscht werden, aber die Anziehungskraft der Kreativität dieses Künstlers und seine spirituelle Vision nimmt einen mit auf den Weg zu einem tiefen und erleuchtenden Hörerlebnis. Dringend zu empfehlen. --Karen KarleskiKundenrezensionen zu 'Chants of India'
Prabhujee (9. März 2007)
Meinem Vorkommentator kann ich nur zustimmen.Manchmal erhält man im Leben Impulse, die einen sehr weit tragen.
Vor einigen Jahren sah ich auf ARTE eine Dokumentation über Ravi Shankar, und in der Schlussszene sah man, wie im Rahmen einer zeremoniellen Handlung eine kleine Kerze auf den Ganges ausgesetzt wurde, die langsam davon schwamm.
Dazu lief das Stück Prabhujee, das auch im Nachspann aufgelistet war.
Inzwischen ist aus einem alten Skeptiker ein spiritueller Mensch geworden, ich bin heute Buddhist, und besitze eine Weltanschauung, bei der sich Verstand und Spiritualität endlich in Einklang befinden.
Und dazu passt dann auch der Text dieses Liedes sehr gut:
Prabhujee Dayaa Karo
Maname Aana Baso.
(Oh Herr, habe etwas Mitgefühl mit mir,
Bitte komm und fliess ein in mein Herz.)
Tuma Bina Laage Soona
Khaali Ghatame Prema Bharo.
(Weil es ohne dich sehr einsam ist,
Fülle dieses leere Herz mit dem Nektar deiner Liebe.)
Tantra Mantra Pooja Nahi Jaanu
Mai To Kevala Tumako Hi Maanu.
(Ich weiss nichts über Tantra, Mantra oder rituelle Handlungen,
Ich glaube nur an dich!)
Sare Jaga Me Dhundaa Tumako
Aba To Aakara Baahan Dharo.
(Überall auf der Welt habe ich nach dir gesucht,
Bitte komme nun und halte meine Hand!)
Überwältigend (26. Februar 2005)
Dies ist meine erste CD mit traditioneller indischer Musik. Ich muss sagen ich bin überwältigt, welch grosse Kunst hier geboten wird. Bisher ging für mich ja nichts über klassische Musik, aber dies hier ist mindestens ebenbürdig.Auf dieser CD werden religiöse Sanskrit-Ferse rezitiert. Der Gesang hat etwas Monotones und die Klänge haben etwas Sphärisches. Aber das Ganze ist nicht zu verwechseln mit irgendwelchem New-Age-Sound, obwohl dieser sicher von hier inspiriert wurde.
Die CD eignet sich wunderbar zum entspannen und erholen. Die Musik bearbeitet einem förmlich, ähnlich einer Massage, so dass man am Ende glücklicher und zufriedener ist.
Man muss sich natürlich auf das Ganze einlassen können. Dies ist sicher nicht die richtige Musik für eine gesellige Runde.
Das Booklet ist auch hervorragend gestaltet. Die Texte sind in Sanskrit und englischer Übersetzung vorhanden. Ravi Shankar hat auf den ersten beiden Seiten einiges über dieses Projekt geschrieben. Produziert wurde die CD von George Harrison.






