Revolver

Verkaufsrang: 2901 (Musik)
Artist: the Beatles
Audio CD
EAN: 0077774644129
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Apple (Bea (EMI)
UPC: 077774644129
Preis: EUR 7,53

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Product Description

REVOLVER

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Revolver sollte nicht lange die ambitionierteste LP der Beatles bleiben. Für viele Fans aber -- den Schreiber dieser Zeilen eingeschlossen -- ist sie nach wie vor die beste Platte der Gruppe. Ein Paradebeispiel dafür, wie sich feinstes Songwriting mit experimenteller Freude an neuester Produktionstechnik zusammenbringen läßt, gehen die Einflüsse dieser Platte jedoch weit über ein schlichtes "Sie-waren-die-Größten-Gejubel" hinaus.

Stellt man die eher traditionell-melodischen McCartney-Songs "Here, There and Everywhere" oder "For No One" Seite an Seite mit Lennon-Hämmern wie dem sarkastischen "Dr. Robert" oder dem träumerischen "I´m Only Sleeping", und kommt dazu noch Harrisons ungewohnt witziges "Taxman", dann waren diese Songs wenigstens genauso gut wie alles, was ein Jahr später auf Sgt. Pepper angestrebt wurde. Allerdings kamen diese bei weitem subtiler herüber. Ein absolutes Muß für alle Hörer! --Rickey Wright

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Kundenrezensionen zu 'Revolver'

42 Jahre alt und immer noch taufrisch (12. August 2008)

"Yellow Submarine" war mein erster Berührungspunkt mit den Beatles im Alter von 6 Jahren. Spielte unsere Lehrerin damals zur Pausengymnastik für die Kinder der 1. Klasse.
Seitdem haben mich die Beatles durch mein Leben begleitet - und ich entdecke immer noch neue Sachen in den Songs.
Revolver sollte man unbedingt gehört haben. Sie Songs sind wie Freunde: mal sind sie ganz nah und man hört zu, manchmal vergisst man sie fast und beim nächsten "Treffen" entdeckt man eine ganz neue Facette. Ich kanns nicht anders beschreiben. Revolver fasziniert mich seit über 30 Jahren!

muss jeder haben (27. Februar 2008)

Das 1966er Album "Revolver" zeigt die Beatles auf dem Höhepunkt ihres Schaffens als kreative Köpfe, die im Studio herausfordernde und für Jahrzehnte richtungweisende Musik komponierten und aufnahmen. Dies kam einerseits durch den Entschluss zustande, auf die kräftezehrenden Bühnenauftritte der Vorjahre von nun an gänzlich zu verzichten, andererseits profilieren sich hier die beiden Bestandteile des erfolgreichsten Komponistenduos aller Zeiten, John Lennon und Paul McCartney, als eigenständige Künstler mit unverwechselbarer musikalischer Handschrift und einem unbeschreiblich guten Gefühl dafür, "die richtigen Töne zu treffen", wie man so schön sagt. Die Art und Weise, wie sich diese beiden Legenden auf "Revolver" ergänzen, wie sie genau die Gegenpole bilden, die den Legendenstatus ihrer Band erst ermöglichen konnten und sie musikalisch zu völlig neuen Ufern führten, ist aus der Retrospektive immer noch genauso faszinierend, wie sie es damals in der Entstehung des Albums gewesen sein muss.
Auf der einen Seite steht Paul McCartney, der mit seiner Melodieverliebtheit und seinem unvergleichlichen Gespür für prägnante Songstrukturen gut und gerne auch ein brillianter klassischer Komponist hätte werden können, was sich auch in seinen Arrangementideen, in denen Streicher und Bläser eine große Rolle einnehmen. Ob mit trauriger Melancholie wie auf "Eleanor Rigby" oder "For no one", ob schwärmerisch dahinschwelgend wie auf "Here, there and everywhere" oder von einer enormen Heiterkeit geprägt, die sich eins zu eins auf den Hörer überträgt, wie auf "Good day sunshine" oder "Got to get you into my life" - dieser Mann zieht den Hörer mit der Kraft und Schönheit seiner Melodien in seinen Bann wie kein Zweiter.
Auf der anderen Seite steht der eher in Richtung Künstlertyp tendierende John Lennon, der die Ecken und Kanten in die Musik der Beatles einbringt, der zeitweise auf eine rockige Gangart setzt und dazu noch mit neuartigen Sounds experimentiert und sowohl musikalisch als auch textlich im Ganzen eher augenzwinkernd und ironisch zu Werke geht. Herausfordernde Rocknummern wie "She said she said" oder "And your bird can sing" strahlen eine ungemeine Energie aus, während "I'm only sleeping" und vor allem das auf nur einem Akkord basierende und durch hochinnovative Klangexperimente berühmt gewordene "Tomorrow never knows" schon die spirituell-hypnotische Richtung andeuten, in die Lennon von diesem Zeitpunkt an im Zuge seines Lebenswandels immer mehr tendieren und damit für einige der genialsten Songs der Musikgeschichte sorgen sollte.
Die Tatsache, dass sich nun auch noch George Harrison vorwitzig unter die Songschreiber mischt und dabei auch noch glanzvoll reüssiert, steigert nur noch die Faszination, die "Revolver" ausmacht. Auf "Love you to" bringt er erstmals so richtig radikal seine sprichwörtliche Sitar und das damit verbundene "indische Element" in die Musik der Beatles ein, und mit "Taxman" sorgt er für einen Opener, der mit exzellentem geradlinigem Riffrock ein Bindeglied zwischen dem Rock'n'Roll der frühen Tage und der ungemeinen künstlerisch anmutenden Kreativität dieser Schaffensphase darstellt. Einziges Manko der Platte, wenn man hier davon sprechen darf, ist für mich der unglücklicherweise berühmteste Track des Albums, das vielzitierte und doch so alberne "Yellow submarine". Das geht nicht gegen den immer irgendwie sympathisch-bemitleidenswert wirkenden Drummer Ringo, der hier mal singen darf und dabei sicherlich nicht die allerglücklichste Figur macht, sondern eher gegen den Komponisten. "Yellow submarine" ist für mich einer der ganz ganz wenigen wenn nicht sogar der einzige Punkt in der Diskographie der Beatles, an dem Paul McCartney es mit der Seichtheit und Einfachheit seiner Melodieführung so weit getrieben hat, das es schon nicht mehr schön ist, sondern in diesem erhabenen und hochkreativen Albumzusammenhang einfach stört. Aber was soll man sich mit dem wenigen negativen aufhalten, wenn man so ein historisches und tolles Album vor sich hat. Flankiert von Vorgänger "Rubber soul" und Nachfogler "Sgt. Pepper" gehört es, zusammen mit Brian Wilson's "Pet Sounds" und Bob Dylan's 65/66er Folk-Rock-Trilogie, zu dem engstmöglichen Kreis des Kanons, der stellvertretenden für die Mitt-60er steht, jene Phase, in der die Rockmusik ihren kreativen Höhepunkt erreichte und die wohl richtungweisendste und beste Musik des 20. Jahrhunderts, wenn nicht sogar aller Zeiten (ich weiß, diese Quervergleiche hinken) geschrieben und aufgenommen wurde. Ein Muss für jeden.

Mit Sgt Peppers die beste Beatles Platte (17. Februar 2008)

Die Platte wird ja von einigen nur als "Übergangsperiode" bezeichnet. Ich dinde allerdings das Revolver einige der besten Beatles Songs überhaupt enthällt. Sie beginnt mit dem RockSong Taxman der von George geschrieben wurde. Elenor Rigby ist auch ziemlich genial. Yello Submarine, She Said She Said, Good Day Sunshine und And Your Bird Can Sing sind ein genialer Mittelteil. Mit Doctor Robert kommt dann gegen Ende einer der allerbesten Beatles Songs überhaupt. Mit Tomorrow Never Knows wird Revolver würdig abgeschlossen.

Das Meisterstück der Fab Four (12. August 2007)

Musikalisch gesehen war das Jahr 1966 ein extrem Gutes. Bob Dylan veröffentlichte sein Meisterwerk "Blonde On Blonde", die Beach Boys brachten das legendäre "Pet Sounds" heraus und die Beatles erreichten mit "Revolver" den Gipfel ihrer Kreativität. Die Entwicklung, die bereits auf dem Vorgänger "Rubber Soul" zu hören war, setzte sich bei den Aufnahmen zu "Revolver" fort. Die Beatles verwendeten mehr Zeit auf die Entwicklung des Sounds und ließen sich, allen voran George Harrison, der hier gleich drei hervorragende Beiträge liefert, von fremden Musikstilen beeinflussen. John Lennon bezeichete "Revolver" als das "Acid Album" der Beatles, in der Tat waren bei der Entstehung der Platte eine ganze Menge bewußtseinserweiternder Drogen im Spiel, auch dies ist deutlich hörbar. "Revolver" markiert den Höhepunkt und gleichzeitig das Ende einer Ära, es ist das letzte Album, auf dem alle vier Beatles mit vereinten Kräften beteiligt waren und das erste, auf dem sich die individuellen Songwriter Freiraum schafften. Bereits auf dem nächsten Album "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" machen sich die ersten Auflösungstendenzen in dieser einzigartigen Band bemerkbar. Auf "Revolver" jedoch bekommt man jedoch noch einmal alles zu hören, was die Beatles so einmalig macht.
George Harrisons "Taxman" macht den Anfang, über einem treibenden Beat singt Harrison einen ätzend satirischen Text über die britische Steuerpolitik (der extreme finanzielle Erfolg britischer Bands hatte den königlichen Fiskus auf den Plan gerufen) und beschimpft die einstigen Premierminister Wilson und Heath als Steuereintreiber. Ein starker Auftakt.
"Eleanor Rigby" ist ein absoluter Meisterstreich von Paul McCartney. Keiner der Beatles spielte bei diesem Song ein Instrument, Produzent George Martin schrieb ein Arrangement für ein Streicheroktett, darüber erzählt Paul die traurige Geschichte der bemitleidenswerten Eleanor, die nach einer Hochzeit den Reis in der Kirche aufliest und findet eindringliche Bilder, die die Ausmaße der menschlichen Einsamkeit schildern. Trotz des tragischen Themas stieg die Single sofort auf Platz 2 der britischen Charts ein und hielt vier Wochen lang die Spitze.
"I'm Only Sleeping" ist ein famoser Alleingang von John Lennon und laut George Harrison der erste Song, bei dem die Beatles ein rückwärts abgespieltes Instrument (in diesem Fall bei einem Gitarrensolo) verwendeten. Der sarkastische Text erinnert ein wenig an "Dandy", bzw. "Dedicated Follower Of Fashion" von den Kinks, Lennon beschreibt darin jedoch sein eigenes gelangweiltes Luxusleben in der Londoner Vorstadt, ein gnadenlos kritisches Selbstportrait.
"Love To You" ist der zweite Harrison - Beitrag. Die Sitar, Harrisons neues Lieblingsinstrument, hat hier zum ersten mal die Ehre, das Leadinstrument eines Beatles - Songs zu sein, ferner holte man noch den Tabla - Spieler Anil Bhagwat ins Studio. Der erste Bealtes - Song mit wirklich orientalischer Atmosphäre, der viele andere Bands beeinflussen sollte.
Es folgt "Here, There And Everywhere", wieder ein klassischer McCartney - Ohrwurm, ganz klar von Brian Wilson, dem genialen Songwriter der Beach Boys, beeinflußt und eines der schönsten Liebeslieder der Beatles.
"Yellow Submarine" ist einer dieser Songs, die jeder schon mal gehört hat. Inzwischen über 40 Jahre alt, ist er noch immer in jedem Fußballstadion verteten. Geschrieben als Gesangsbeitrag für Ringo scheint es vor Drogenanspielungen nur so zu wimmeln, so knallbunt kommt der Text daher. In Wirklichkeit handelt es sich jedoch um ein simples Kinderlied, das immerhin die Inspiration für den genialen gleichnamigen Zeichentrickfilm war.
"She Said She Said" ist wieder ein eindeutiges Lennon - Gewächs, John setzt sich hier mit seinen LSD - Erfahrungen auseinander, inspiriert von einem Gespräch mit dem Schauspieler Peter Fonda, in dem der Satz "... I know how it feels to be dead" fiel. Ziemlich harter Stoff mit grandiosem Sound.
"Good Day Sunshine", wieder von McCartney, ist eine Hommage an die klassische britische Music - Hall, ein Gute - Laune - Lied mit unbeschwertem Text, wie es nur Paul hinbekommt.
"And Your Bird Can Sing" ist zwar einer der mitreißendsten Songs auf dem Album, inhaltlich geht es jedoch wieder um Lennons Erfahrungen mit LSD. Der Song besitzt eine unverkennbare Gitarrenline und gehört zu den besten Lennon - Songs der Beatles - Zeit, auch wenn John sein Werk später als "Schrott" bezeichnete.
Gleich darauf zeigt McCartney mit "For No One", was für ein hervorragender Songwriter in ihm steckt, der Song hat ein sehr kompliziertes Arrangement und es gibt ein kurzes Hornsolo, was noch keiner anderen Band eingefallen war.
"Doctor Robert" ist eine Hommage an einen New Yorker Arzt, der prominente Patienten immer bereitwillig mit den gewünschten Drogen versorgte, gemeint ist Dr. Robert Freyman, ein bekannter Promi - Mediziner.
"I Want To Tell You" von George Harrison besticht durch einen für die Bealtes ungewöhnlich schwermütigen Text und komplizierten Harmoniewechseln.
"Got To Get You Into My Life" ist noch einmal allerfeinster McCartney, musikalische deutlich von Motown inspiriert und mit großer Bläsersektion augenommen. Paul nimmt hier skeptsch Stellung zur neuen Modedroge LSD, die er zu dem Zeitpunkt noch nicht probiert hatte.
Das Album endet mit "Tomorrow Never Knows", einer der härtesten und eindeutigsten Drogensongs der Beatles, Lennon nahm zu dieser Zeit intensiv LSD und beschäftigte sich mit dessen bewußstseinerweiternder Wirkung. Lennons Stimme wird hier technisch verfremdet, um die Toneffekte zu erzielen wurden zufällig abgespielte Bandschlaufen aufgenommen. Das Ergebnis ist eines der ersten psychedelischen Meisterwerke.
Das Album zeigt die Beatles auf dem Höhepunkt ihrer Inspiration, als sie noch als Band mit vereinten Kräften an einem Strang zogen. Schon kurz nach den Aufnahmen hörten sie auf, Konzerte zu geben und der langsame Trennungsprozeß setzte ein. Hier gibt es noch einmal die wohl einflußreichste (und für viele beste) Band aller Zeiten zu ihrer größten Zeit zu hören.
Für jeden Musikliebhaber unverzichtbar.

auf dem höhepunkt der kreativität (26. Mai 2007)

einzigartig, inspirierend, charmant, revolutionär. revolver dokumentiert das musikverständnis der beatles : sie dürfen machen, was sie wollen und sie machen es und sie machen es sehr gut.

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