Portishead

Verkaufsrang: 1041 (Musik)
Artist: Portishead
Audio CD
EAN: 0731453918924
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Go Records (Universal)
UPC: 731453918924
Preis: EUR 4,67

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Product Description

PORTISHEAD

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Wie überbietet man ein Debut, das weltweit stilprägend, einmalig und nahezu zeitlos ist? Gar nicht! Obwohl die streng limitierte Vorab-Single "Cowboys" große Erwartungen weckte, blieben Beth Gibbons, Geoff Barrow, Adrian Utley und Dave McDonald mit ihrem zweiten Album hinter „Dummy“ zurück.

Zu sehr haben sie sich auf die eine, düstere, filmmusikalische Facette ihrer Musik konzentriert. Lediglich ein Track entspricht noch dem einst untrennbar mit Portishead verbundenen Begriff Trip Hop, nämlich „Only You“ mit dem schönen Henry Mancini-Sample. Ansonsten täuschen großartige, kratzende Sounds und Beth Gibbons’ signifikante (diesmal leider fast nur noch jammernde) Stimme nicht darüber hinweg, daß dem Album ein paar Song-Ideen mehr wirklich gut getan hätten. Christian Arndt

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Kundenrezensionen zu 'Portishead'

Mehr musikalischer Sex (31. Januar 2008)

"Portishead" werden gemeinhin immer gerne als die Godfathers oder doch zumindestens als einer der Begründer des Musikgenres "Trip-Hop" tituliert. Ob dem so ist, mag dahin gestellt sein, es gab ja vorher schon Bands wie "Massive Attack" etc.

Nach ihrem genialen Erstling "Dummy" erschien ca. 2 Jahre später leider schon die letzte reguläre Studio-Platte der Engländer, selbstbetitelt "Portishead". Diese steht "Dummy" letztlich in nichts nach...einzig der Effekt des Neuen war natürlich dann schon weg...eine grosse Weiterentwicklung fand löblicherweise nicht statt, wollte man
doch einfach weiterhin so gutes Material haben wie auf "Dummy". Für einmal Stagnation, heissa.

Auch "Portishead" kann man als Gesamtkunstwerk bezeichnet. Es juckt einen zu keiner Zeit, einen Song zu skippen. Anspieltipps für ein erstes reinhören: "Cowboys", "All mine","Humming".

Für "Portishead" gilt das gleich wie für "Dummy":
+ Beth Gibbons Stimme ist einfach unvergleichlich, zart, zerbrechlich, leicht rauchig-belegt, hauchend, sanft.
+ Ihre Stimme drift auf sanfte Beats, dezente Scratches, Streicher...alles also sehr sehr relaxed, dabei aber
nie langweilig, öd, einschläfernd. Ihr Solo-Album ist übrigens auch sehr zu empfehlen, umfasst das reguläre Werk von Portishead doch nur 2 Studio und ein Live-Album.
+ Wirklich gute Songs, nicht einfach wie in diesen musikalischen Gefielden weit verbreitet, gesichtslose Tracks. Nein, hier gibt es Wiedererkennungswert.

Schade, dass nach diesem Album im grossen und ganzen schon Schicht im Schacht war. Danach kam noch das supere Live-Album und das gleiche als DVD sowie die besagte Solo-Platte von Beth Gibbons. Gerüchte um eine Revival der Band gibt es allerdings ständig...

Portishead ist...warm...ist wie ein verregneter Sonntagnachmittag...ist der Soundtrack um mit Frau oder Freundin zu kuscheln...ist wie gedämmtes Licht...Halbschlaf.....

Portishead (5. Oktober 2005)

Portishead, eine Band, ein Name! Das Debut war wirklich einsame Spitzenklasse, doch der neue Silberling der Band findet bei mir keinen rechten Zugang, Beth Gibbons Stimme klingt bei diesen Songs meiner Meinung nach wirklich ein bisschen übertrieben qualvoll, der Sound hingegen ist der alte. Einige gute Stücke finden sich schon auf diesem Album, aber der Rest ist eher gewöhnungsbedürftig, auch das Booklet lässt mit 2 Seiten ein wenig zu wünschen übrig, das Coverdesign ist allerdings schöner als beim Vorgänger!
Fazit: Wer Portishead kennen lernen möchte, sollte sich "Dummy" zulegen, 4 Sterne gibt's trotzdem, weil Portishead sind nunn einmal Portishead

Diese CD ist eine der Besten aller Zeiten (17. Dezember 2004)

Ok, wer normalerweise auf Hip-Hop, Heavy-Metal oder Ähnliches steht, ist mit dieser CD sicher falsch beraten.Manche wollen sich nach dem Hören vor lauter Depression vieleicht eine Brücke runterstürzen.Alle Anderen aber können sich auf ein nicht allzu bekanntes, aber unvergessliches Stück Musikgeschichte einstellen.Allein "All Mine" und "Half Day Closing" rechtfertigen den Kauf.Portishead ist einfach der King.

Weltschmerz in seiner schönsten Form (2. Juli 2003)

Nach langer Wartezeit erschien 1997 endlich das zweite Album der Band PORTISHEAD aus Portishead mit dem Titel "Portishead"; und das Warten hatte sich gelohnt. Für an den Sound von "Dummy" gewöhnte Ohren zunächst etwas befremdlich, überzeugt "Portishead" sehr schnell und überrascht durch den Verzicht auf Samples und den Einsatz eines phantastischen, von Nick Ingman dirigierten Orchesters. Stücke wie "Cowboys" oder "Elysium" kommen härter und agressiver daher als alles vom Vorgänger gewohnte, während "Undenied" fast noch bedächtiger klingt. Und über allem schwebt die unglaubliche, vielfältige Stimme von Beth Gibbons, die in der Lage zu sein scheint, den ganzen Schmerz der Welt auszudrücken.
PORTISHEAD verstehen es, atmosphärische, ehrliche und enorm eigenständige Musik zu produzieren, die dem Hörer einen unermeßlichen Genuß bereitet und bei weitem nicht zwingend deprimierend wirkt.
Wirklich deprimierend ist allerdings die mittlerweile schon sechs Jahre dauernde Wartezeit auf das dritte Album, an das von den meisten Fans die Hoffnung geknüpft ist, es möge ebenso ein Meilenstein in der Musikgeschichte werden, wie es "Dummy" und "Portishead" schon sind.

Portishead à la bonheur! (14. Dezember 2002)

Man schrieb das Jahr 1997 und nahm begeistert zwei großartige sogenannte "Trip Hop" - Aufnahmen zur Kenntnis: zum einen "Mezzanine" von Massive Attack, zum anderen "Portishead". Verwandt sind diese Bands in meinen Augen nur durch Geoff Barrows Ruf des ehemaligen "Kaffeekochers von Massive Attack" und durch die Tatsache, dass beide Bands aus Bristol und Umgebung stammen und bevorzugt Tiefpassfilter verwenden. Dies reicht aber nicht aus, um beide Bands in die gleiche Schublade zu stecken: während Massive Attack ihr Sounddesign in den Vordergrund stellen und für jedes Album neue Vocals engagieren (vom Altmeister Horace Andy und 3D einmal abgesehen), sind Portisheads Sounds ganz und gar auf die Stimme von Beth Gibbons zugeschnitten. Die Präsenz dieser Stimme, ob verzerrt, hauchig oder glasklar, ist beeindruckend: alles andere wird zwangsläufig Untermalung - aber was für eine: der unheimlich transparente, düstere Sound ist von maschinellen Charakter,und doch "lebt" er: Portishead schalten nämlich nicht einfach nur den Drumcomputer und den Tiefpassfilter ein sondern differenzieren: da wird ein typischer düsterer Rhodes-Klang mit einer glasklaren Hochpassfilter-HiHat zusammengebracht, da tauchen gedämpfte Posaunenriffs aus dem Nichts auf. Ein brillianter Adrian Utley, nunmehr vollständiges Bandmitglied, fügt alles andere als sterile Nuancen und Melodiefragmente zum tönenden Klangbild hinzu. Alles andere wäre zuviel, denn in Portisheads Sound ist die Stimme der Fluchtpunkt aller Musik. Hier findet man all das, was der Rest der Band nur untermalen kann: tieftraurige, melancholische Melodien, tönende Schreie der Verzweifelung. Doch immer ist die Stimme so ergreifend schön, dass man es Portishead gerne verzeiht, wenn sie eben nur traurige Lieder schreiben.
Auf diesem zweiten Album haben Portishead ihren einzigartigen Sound perfektionniert und subtiler (weil nuancierter) gemacht. Sie wissen, dass die Band ohne Beth Gibbons Stimme nicht existieren könnte und haben diese noch stärker als auf dem ersten Album exponiert. Was diese Stimme stark macht, ist, dass sie niemals aufgesetzt klingt sondern aus den tiefsten und dunkelsten Winkeln der Seele heraufsteigt. Es ist eine ehrliche, und eben darum melancholische Musik. Vor allem ist sie eine der wenigen klanglichen Innovationen mit künstlerischer Aussage, die in den 1990er Jahren hervorgebracht haben.

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