Aus der Amazon.de-Redaktion
Jaaaaaaaa!!! Hyperschnelle Maschinengewehr-Riffs! Kreischende Highspeed-Soli! Filigrane Monsterbaßläufe! Drum-Gepolter, das jeder Großbaustelle lärmtechnisch den Rang abläuft! Ladies & Gentlemen, willkommen zur gemeinsam mit Slayers Show No Mercy ersten richtig brutalen Heavy Metal-Platte der Musikgeschichte! Als Kill ´em All 1983 erschien, war es die größte Sensation seit den frühen Motörhead-Platten. Diese vier vor Energie fast platzenden Kids aus San Francisco -- damals noch mit dabei: Basser Cliff Burton (R.I.P.) -- pusteten alles weg, was zuvor als hart gegolten hatte und erwiesen sich darüber hinaus als begnadete Songwriter. "Jump In The Fire", "Whiplash", "Seek & Destroy", "Motorbreath" und das ultraschnelle "Hit The Lights" stehen in der ewigen Bestenliste des Heavy Metal verdammt weit oben, "The Four Horsemen" besticht durch einen sehr abwechslungsreichen Songaufbau, und mit dem unfaßbar fetten und gleichzeitig äußerst versierten Baßsolo "(Anesthesia) - Pulling Teeth" hat sich Cliff Burton auf ewig ein Denkmal gesetzt. Mit dieser Platte nimmt der Heavy Metal wie wir ihn heute kennen seinen infernalisch lauten Anfang, und trotz der recht, ähem, "preisgünstigen" Produktion MUSS jeder Metal-Fan diesen Longplayer haben. Und zwar sofort! --Michael RensenKundenrezensionen zu 'Kill 'Em All'
DER ANFANG... (19. September 2008)
... einer Legende der 80er Jahre. Auch ich gehöre zu den Fans die mit den ersten vier Alben am meisten anfangen können.Alles was "danach" kam trifft meinen Geschmack nicht mehr.
Nun zu Kill Ém All. Das Album macht wahrlich keine Gefangene. Es ist schnell, hart, abwechslungsreich und hat einen rohen Sound.
Kill Ém All steht auf einer Stufe mit "SlayerŽs" Show No Mercy und sind somit die Gründer des Trash Metals.
Nun zu den Songs im einzelnen.
Hit The Lights: ein schneller kraftvoller Opener mit großartigen Soli. [4/5]
The Four Horseman: Metallica versteht es hier ein über 7 Minuten langen Song zu spielen ohne das auch nur eine Sekunde umsonst wäre. Großartiger Mittelteil. [5/5]
Motorbreath: der kürzeste Song auf Kill Ém All. Schneller Song mit Ohrwurm Refrain. [4/5]
Jump In The Fire: ein mid tempo Song mit großartigem Abschlusssolo
[4/5]
(Anesthesia) Pulling Teeth: ein E-Bass Solo auf einem Album, sowas gibt es nur selten. Was Cliff Burton hier spielt ist unglaublich beeindruckend und genießt Kultstatus. [5/5]
Whiplash: knüpft nahtlos an Burtons Solo an und ist schnell, agressiv und kompromislos. [5/5]
Phantom Lord: das Tempo von "Whiplash" hält Metallica auch hier größtenteils, schöner ruhiger Mittelteil. [4/5]
No Remorse: ist der Song der Mich am wenigsten beeindruckt. Nach rund 4 einhalb minuten nimmt er sehr an Tempo auf um die restlichen 2 minuten auf diesem Level zu bleiben. [3/5]
Seek and Destroy: toller Song der zu einer Live Hymne geworden ist. größtenteils mid tempo mit wunderbaren Riffs in der letzten Minute. [4/5]
Metal Militia: der härteste und schnellste Song auf Kill Ém All. Ein großartiger Abschlusssong für ein großartiges Album. [5/5]
Das macht dann [43] von [50] möglichen punkten.
In einer anständigen Plattensammlung muss man das Meisterwerk Kill Ém All auf jedenfall finden.
Mit dem Debüt gleich ein Klassiker gelungen - Respekt! (18. September 2008)
Das Metallica-Debüt aus dem Jahre 1983 hat heutzutage bei vielen den Status eines absoluten Klassikers. Andere sind nicht dieser Ansicht und legen sich dabei vor allem auf zwei Punkte fest.Das sind zum einen die Produktion, die man wirklich nicht als "fett" bezeichnen kann und zum anderen der noch sehr rohe und unkontrollierte Gesang von James Hetfield. Aus heutiger Sicht ist man natürlich anderes gewohnt (obwohl gerade Metallica hier mit "St. Anger" ein Negativbeispiel par excellence abgeliefert haben, aber das ist eine andere Geschichte...) - aber meiner Ansicht nach bleibt ein guter Song ein guter Song, egal wie die Produktion ist. Es gibt zwar eine gewisse Schmerzgrenze, was den Sound betrifft, aber davon ist "Kill 'Em All" zum Glück recht weit entfernt.
Wichtiger ist der schwer fassbare Begriff des "Songwriting", der den Songs der Bay-Area-Thrasher ihre ganz eigene Magie verleiht und sogar den Hochgeschwindigkeitstracks dieses Frühwerkes eine enorme Eingängigkeit beschert. Nummern wie "Seek & Destroy", "Motorbreath", "Whiplash", "Hit The Lights" und vor allem die genialen "Phantom Lord" und "Four Horsemen" haben zu recht Klassikerstatus und lassen bereits die großen Taten, die später noch folgten, erahnen.
Klar ist auch, dass auf einem solchen Debüt nicht nur großartige Songs stehen können. In meinen Ohren sind "Metal Militia" und "No Remorse" eher durchschnittlich, während sich mit "Jump In The Fire" sogar ein Totalausfall eingeschlichen hat. Das Instrumental "Anesthesia (Pulling Teeth)" trägt seinen Beinamen zu Recht und dürfte so manchem Nicht-Bassisten eher Schmerzen bereiten. Zweifellos war Cliff Burton (RIP) ein toller Musiker, aber solche Solos halte ich doch eher für verzichtbar. Kein Vergleich zu den späteren Instrumentalstücken.
Alles in allem zu Recht ein Klassiker, von dem auch heute noch Songs auf der Setlist stehen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es sich hier um ein Debüt handelt, kann man eine klare Kaufempfehlung für Speed- und Thrash-Fans aussprechen. Alle, die von Metallica nur "Nothing Else Matters" kennen, sollten besser die Finger von "Kill 'Em All" lassen.
No Life 'til Leather! (28. August 2008)
Man, was für ein Debüt! Kein Wunder das Metallica schon damals wie Götter verehrt wurden. Dieses Album haut einen um. Damals war die Mischung aus Hardcore Punk und New Wave of British Heavy Metal etwas völlig neues und wurde später Thrash Metal genannt. Und dieses Album "Kill 'em All" von Metallica aus dem Jahr 1983 ist das erste Thrash/Speed Metal-Album überhaupt.Damals waren die vier Jungs einfach ein paar Metalfanatiker die unbedingt live spielen wollten und das hört man auf diesem Album, weil es nicht so düster aber sehr viel schneller ist als spätere Releases. Auf den folgenden Alben waren dann immer mehr Midtempo-Nummern und das Gitarrenspiel beschränkte sich eher auf den Grundton. Das ist hier nicht so. Fast jedes Lied ist ein sauschneller Headbanger mit rasend schnellen Gitarrenriffs und -soli. Man hört zudem den Einfluss von dem kurz zuvor rausgeschmissenen Dave Mustaine (Megadeth) wie auf keinem anderen Album der Band (ein Beispiel: "Four Horsemen"). Die Lücke die er hinterließ füllte ein weit besserer Gitarrist, nämlich Joe Satriani-Schüler Kirk Hammet. Daneben einer der besten Bassisten, die das Metal-Genre je gesehen hat: Cliff Burton. Am Schlagzeug Lars Ulrich (von dem ich bis heute nicht weiß ob ich ihn für durchschnittlich oder genial halten soll). Und an der Rhytmusgitarre mit der charismatischen Stimme James Hetfield. Die vier zusammen und eine der besten Metalbands des Planeten war geboren!
Ein paar Kritikpunkte gibt es trotz allem: a) Die Stimme des damals gerade mal 19-jährigen James klingt hier noch etwas gewöhnungsbedürftig b) Die Produktion ist grottig. Gitarren klingen wie Sägen. Aber ansonsten ist das Album dermaßen geil das man sehr schnell darüber hinwegsieht.
Titelbewertung:
Hit the Lights: Saugeiler und sauschneller Auftakt ohne kompromisse! (5/5)
The Four Horsemen: In den 7 Minuten Spielzeit zeigen die Jungs all ihr können. Geile Breaks! (5/5)
Motorbreath: Schnell und mit geilen Riffs. Sauber! (5/5)
Jump in the Fire: Mehr für die breite Masse, trotzdem gut! (4/5)
(Anesthesia)Pulling Teeth: Geniales Basssolo von Mr. Cliff Burton. R.I.P. (5/5)
Whiplash: Klingt fast wie Motörhead (coverten diese auch später) rasendschnell und Hammergeil! (5/5)
Phantom Lord: Der einzige Song in dem cleane Gitarrenpassagen im Mittelteil vorkommen. Gerade deswegen ein absolutes Highlight! (5/5)
No Remorse: Abwechslungreiche Midtempo-Nummer! (5/5)
Seek & Destroy: DER absolute Nackenbrecher unter den Midtempo's dieser Welt! (5/5)
Metal Militia: Nochmal ein rasender Headbanger zum rausschmeißen. Geiler Abschluss! (5/5)
Wer dieses Album einlegt sollte vorsichtig sein. Es besteht nämlich absolute Headbang-Gefahr. Und wenn man mit diesem Album damit anfängt hört man auch nicht mehr so schnell auf und das führt nach längerer Zeit zu Nackenschmerzen ;). Metallicas Debüt ist auf jeden Fall ein Klassiker des Metal-Genres. Wenn man sich die Platte anhört weiß man warum die Band zu den besten Metal-Bands gezählt wird.
Absolute Kaufempfehlung für Metalheads und alle die es noch werden wollen.
We will never quit cause we are Metallica (20. Juni 2008)
Wenn man bei Led Zeps Stairway to heaven Lust bekommt Gitarre spielen zu lernen, dann kriegt man bei Metallicas Instrumental (Anesthesia) - Pulling teeth Lust Bass spielen zu lernen. Was für ein begnadeter Musiker war doch Cliff Burton!Metallicas Debüt Kill em' all (wenn ich mich recht erinnere wollten sie es F... 'em all nennen, aber in den USA ist die Zensur bei Gewalt toleranter als bei four letter words) von 1983 ist ein Klassiker über den bereits alles gesagt wurde.
Die Texte sind noch nicht so überzeugend wie auf Lightning, Puppets und Justice und handeln passenderweise für eine Band die sich in zahlreichen Konzerten erst ein Publikum erobert und später einen Plattenvertrag erkämpft hat, vom Kämpfen.
Motorbreath, ein unglaublich eingängiger Song über das Leben auf der Überholspur, wurde von Sänger James Hetfield allein geschrieben. Der Grossteil der Stücke stammt aber vom bewährten Duo Ulrich / Hetfield. Ex-Mitglied Dave Mustaine (Megadeth) arbeitete an drei Liedern mit.
Wer es musikalisch und textlich noch ausgereifter will, der wird mit Ride the lightning und Master of puppets glücklich. Kill` em all ist laut, schnell und dreckig. Keine Spur von Okkultismus, keine dumpfe Gewaltverherrlichung, keine Dauerwellen, kein Spandex, kein Make-up. Einfach nur eine der grössten Heavy Metal Bands aller Zeiten!
"We will never quit
Cause we are Metallica"
(Whiplash)
Anspieltipps: Motorbreath, Jump in the fire, Seek and destroy
zwar noch ein Rohdiamant, in seiner Briachialität aber von Metallica später nicht mehr erreicht (10. März 2008)
So, nun moecht ich als Freund der gemaessigteren Sorte mal was zum brachialsten Metallica-Album sagen. Das Debut ist einfach ein Kracher. Bis auf vielleicht das Instrumentale '(Anesthesia)-Pulling Teeth', wo sich Ur-Basser Cliff Burton sein eigenes Denkmal schuf, findet sich kein einzig ruhiger Song auf dieser Scheibe. Schon der Opener brilliert mit seinem brutal-brachialem Gesang, ebenso wie das folgende, episch-angehauchte 'The Four Horsemen'. Auch bei 'Motorbreath' ist der bitterboese Gesang erste Sahne. Das bereits angesprochene '(Anesthesia)-Pulling Teeth' bringt zum ersten mal sowas wie Ruhe und ueberzeugt mit seinen wilden Gitarreneffekten. Aber schon das folgende 'Whiplash' kracht wieder rotzfrech und brachial aus den Boxen. Sehr geil. 'Phantom Lord' bringt wieder epischere Toene zum Vorschein, bleibt aber trotzdem Hart und Kompromisslos. DAs schleppende, aber auch mit Breaks und Taktwechseln aufwartende 'Seek & Destroy' ist wohl das bekannteste Stueck des Albums. Quasi der "Hit" der ganz fruehen Metallica. Beendet wird das ganze mit 'Metal Militia'. Bei dem Namen brauche ich glaub ich gar nicht erwaehnen wie der Song klingt.Wie gesagt, ein Kracher. Ich schaetze die kompromisslose Brachialitaet und Brutalitaet. Und besonders Hetfields Gesangsstil bringt hier fuer mich das I-Tuepfelchen. Auch wenn 'Master Of Puppets' objektiv gesehen wahrscheinlich das Meisterwerk von Metallica ist, so ist dieser Rohdiamant mein Lieblingsalbum der Truppe.






